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Wieder eine Film-Kritik:

Die Olle im Zug, Christina, nervt total.
So eine nachgebaute „Sandra Bullock“, die die gleiche (vermutlich recht günstige) Schauspielschule besucht hat wie viele andere auch. Oder die Nichte eines Geldgebers des Produzenten. Oder beides. Oder irgendwas mit Sex, um die Rolle zu bekommen. Oder alles drei zusammen. Oder was richtig schlimmes, was nicht mal mir einfällt.

Aber ansonsten ein echt, wirklich, voll echt sehenswerter Film. Es geht darum, dass es jemandem nachträglich ermöglicht wird, die letzten acht Minuten eines Menschen in einem Zug zu „leben“, bevor dieser durch die Explosion im Zug stirbt. Und das mehrfach nacheinander. Natürlich soll vermieden werden, dass die Bombe hoch geht.

Und erst dachte ich, das wäre wieder so eine unlogische Story, aber gaaanz am Ende wird „die Logik“ noch gerade gerückt. Natürlich darf man auch hier keine wissenschaftlich wasserdichte Erklärung für alles finden wollen, aber die Autoren haben sich schon Mühe gegeben, den Zuschauer nicht einfach zu verarschen. Man wird gut in die Geschichte eingeführt, es wird nicht einfach erklärt sondern auch viel mit Bildern gearbeitet: Man lebt die Geschichte des Protagonisten mit. Und dennoch bleibt genug „Unwissenheit“ offen, so dass man nicht genau sagen kann, wie es weiter geht. Und das vom Anfang bis zum Ende, sowas hat man heutzutage leider recht selten.
Apropos Ende: Der Film hat einige Momente, wo er hätte zu Ende sein können. In den letzten Minuten fast im 30-Sekunden-Takt. Tolle Szenen, tolle Bilder (im Zug beim Kuss, das wäre mal ein Ende).Vielleicht hat man noch schnell ein paar Minuten zur Storyline hinzugefügt, damit ein evtl. geplanter zweiter Teil besseren Anschluss an den ersten findet….

….von mir aus gern, ich mag solche Geschichten 😉

 

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