Suckerpunch

Toller Film!

Hmpf. Wahrscheinlich muss ich noch mehr erzählen, um euch zu überzeugen. Lieber wäre mir, ihr schaut euch den Film einfach mal an.

Aber eins noch:
„Wenn ihr für nichts kämpft, dann kann euch alles besiegen“

OK, dann will ich mal erzählen:
Also, was mich gleich zu Anfang beeindruckt hat, war die Art der Bilder und die Wahl der Farben: Irgendwie düster aber nicht dunkel, sehr detailliert aber mit gut eingesetzten Unschärfen. In fünf Minuten wird ohne viel Worte die „Vorgeschichte“ erzählt, begleitet von der echt coolen Musik („Sweet dreams“, das Original von den Eurythmics mal ganz anders, aber gut): Da passte alles. Und schon die ersten Sekunden, wo das Emblem von „Warner Bros.“ gezeigt wird, deuten einiges an: ein Bühnenvorhang öffnet sich…
Und wie im Laufe des Films mit Kleinigkeiten gearbeitet wird… der Hemdknopf, der zu Boden fällt, die Türklingel, alt und abgenutzt und gebraucht, ist quasi nebenbei gross im Bild… klasse! Und wenn Baby Doll erstmal zu tanzen anfängt, dann wirds richtig interessant! Das sind mal Tanz-Szenen, die auch „echte Männer“ [TM] begeistern 😉

Die Story an sich ist trotz der diversen Ebenen recht klar, aber es bleibt bei Details genug Spielraum für die eigene Wahrnehmung. Die Kampfszenen sind sehr gut choreografiert und umgesetzt, es wird viel mit Slow Motion gearbeitet damit man auch ja alles genau mitbekommt (nicht wie bei den Transformers, wo die Szenen und Schnitte immer so schnell sind, dass einem schwindelig wird…). Besonders im Zug ist das sehr gut rübergebracht worden, wie die Mädchen sich gegenseitig helfen, um weiter zu kommen…

Worum geht es eigentlich?
OK, ich umreisse es mal kurz: Ein Mädchen wird von ihrem Vater in eine Anstalt eingeliefert weil sie versucht hat, ihn umzubringen (und noch mehr Gründe, die ich hier nicht nennen will). In der Anstalt arbeitet eine Psychologin mit einer speziellen Therapie, um den Patienten bei ihren „Problemen“ zu helfen. Und dann ist da noch ein Pfleger, der dort als „Obermotz“ fungiert. Das junge Mädchen (Baby Doll) überredet einige andere Mädchen, zu fliehen und hat dafür auch schon einen Plan. Die Erlebnisse in der Anstalt werden in einer anderen Ebene erzählt, eigentlich aus der Sicht von Baby Doll. Vermutlich wurde das ganze nur konstruiert, um die „Tanz-Szenen“ irgendwo unterzubringen, aber seht selbst 😀

Eins noch:
„Du hast alle Waffen die du brauchst: also kämpfe!“

 

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