Sondermeldung

Whitney Houston ist im Alter von 48 Jahren gestorben. Und mir ist das scheissegal. Mir war damals schon egal, als man erfuhr, dass sie von ihrem Mann verdroschen wurde, Bodyguard hab ich nie gesehen, mir war egal, als wohl mal irgendwie ihre Stimme weg war oder so ähnlich, mir war egal, als sie bekannt wurde und als sie ein Comeback startete, mir war egal, wer ihre Eltern sind und mich hat nie interessiert, wie sie hier und da auftrat, aussah, sprach oder sang. Ich wollte nie wissen, welche Preise sie wo wofür bekam oder verdient hätte, wen sie nun liebt oder was sie isst. Nun ist sie tod und vermutlich lohnt es sich nicht, heute und morgen Radio zu hören, weil nun über die Maßen Titel von ihr gespielt werden. Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde durchaus das ein oder andere Stück von ihr hörenswert, aber dadurch wird ja nicht automagisch alles toll, was sie macht. Was mich selbst erstaunt, ist, dass ich wohl doch einiges über sie weiss, obwohl ich mich nie drum gekümmert habe. Aber auch das kann mir eigentlich egal sein.

Und nein, ich bin im Grunde nicht herzlos. Aber es sterben jeden Tag so viele Menschen, die mitunter auch durchaus bedeutsam waren, es kümmert aber auch kaum einen. Von den ganzen „namenlosen“ mal abgesehen, die durch Krieg, Schändung, Verbrechen, Katastrohen oder Unfälle dahin scheiden. Schade ist es sicher um viele davon, aber das ist der Lauf der Natur. Wie sagte der Pfarrer bei dem Beerdigungsgottesdienst für Loki Schmidt?

„Das Leben ist erst durch den Tod vollendet“

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