Blackout: Medizinische Versorgung

Was ich im „Eröffnungs-Artikel“ noch nicht erwähnt habe: Die medizinische Versorgung. Natürlich ist man hier auch erstmal auf sich selbst gestellt, das Wissen um die „Erste Hilfe“ wird wichtiger als es so wie so schon ist. Vermutlich haben die meisten das letzte mal für die Führerscheinprüfung oder bei der Bundeswehr solch einen Lehrgang mit gemacht.

Man muss sich das vor Augen halten: Fällt plötzlich der Strom aus, dann ist das Licht aus. Befindet man sich dann gerade auf einer Treppe, unter der Dusche oder vielleicht vor einer grünen Ampel im Strassenverkehr, dann kann man sich ausmalen, was für schreckliche Unfälle passieren können. Gleich eine wichtige Massnahme: Elektrische Geräte sofort ausschalten! Nicht, dass die Bohrmaschine oder nur der Mixer in der Küche auf einmal losrappeln, weil der Strom wieder da ist. Desweiteren hantiert man bei einem Blackout vielleicht ja auch mal mit ungeübtem Gerät. Wenn dann was passiert ist, dann sollte man sich wenigstens erstmal helfen können. Es muss ja nicht gleich die Wiederbelebung oder die stabile Seitenlage sein: Da reichen schon Kleinigkeiten wie gequetschte Daumen, Verstauchungen, Prellungen oder Schnittwunden. Wie stellt man ein Körperteil ruhig, wann braucht man die Schocklage, wann einen Druckverband? Was mache ich bei Unterkühlung?Wo ist überhaupt der Erste-Hilfe-Kasten, wo das Pflaster?

In dem Zusammenhang sollte man auch dafür sorgen, dass man Schmerztabletten da hat, Dinge zum desinfizieren etc. Der Apotheker berät da sicher gern 😉 Selbstverständlich müssen auch chronische Leiden versorgt sein. Mein Sohn z.B. ist Diabetiker, da kann es bei zwei Wochen Stromausfall schon eng werden. Wie senkt man den Blutzucker ohne Insulin? Hat man Allergien, eine empfindliche Haut oder einen empfindlichen Magen? Denkt daran, dass Medikamente nicht unbegrenzt haltbar sind.

Ich kann hier nicht für alle eine ultimative Lösung bieten. Nur den Tipp, sich da rechtzeitig zumindest Gedanken zu machen. Ein Extra Erste-Hilfe-Set ist nicht all zu teuer (der neuste in meinem Auto hat gerade mal 5,55 Euro gekostet, direkt beim TÜV), ein Ersthelferlehrgang kann mit Freunden oder Familie richtig Spass machen.

Derartige Vorbereitungen sorgen für ein grosses Mass an Entspannung und auch ohne Stromausfall kann das alles ganz sicher nicht schaden.

Der nächste Teil: Blackout: Geld

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2 comments for “Blackout: Medizinische Versorgung

  1. Merline
    24. Januar 2013 at 01:44

    zwei, drei Flaschen Whisky sind auch nicht schlecht, denk ich.. und nehmen kaum Platz weg. Sind auch als Zahlungsmittel verwendbar.. oder bei Zahnschmerzen.

  2. 24. Januar 2013 at 12:13

    Stimmt!
    Zahlungsmittel kommen noch im nächsten Teil 😉

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