Blackout: Licht, Information und Müll

Ich schrieb:
Kerzen sind auch ohne Stromausfall gemütlich, machen Licht und Wärme. Teelichter sind sicher eine gute Wahl. Wer Sturmlampen hat, sollte auch Lampenöl vorhalten. Taschenlampen kann man eh immer gebrauchen.

Hat man noch irgendwo ein Radio, welches mit Batterie läuft? Auch wenn kein Strom da ist, können darüber noch wichtige Informationen gesendet bzw. empfangen werden! Eine Rolle Müllbeutel gibt es auch für wenig Geld und kann “auf Halde” besorgt werden.

Mindestens jeder, der eine Frau im Haus hat, hat auch Kerzen im Haushalt. Und im Notfall darf man die vielleicht sogar anzünden 😉
Kerzen sind der Klassiker, wenn es darum geht, etwas Licht in einen Raum zu bringen. Ich denke, ich muss nicht viel darüber schreiben. Teelichter haben den Vorteil, dass sie nicht „von allein“ umkippen können und dass kein Wachs „wegläuft“. Wasser bekommt man damit auch warm, wenn auch nicht zum kochen. Aus einem alten YPS-Heft weiss ich sogar noch, dass eine Kerze die Temperatur in einem Iglu bis auf Null Grad anheben kann. Probiert habe ich es nie 😉
Ich mag Sturmlampen. Sie sind wesentlich heller als z.B. Kerzen und bei korrekter Verwendung auch sicherer. Bei „kleiner Flamme“ ist ihre Leuchtdauer beachtlich. Auch sie geben natürlich Wärme ab und verbrauchen Sauerstoff, das sollte man in geschlossenen Räumen beachten.
Und Taschenlampen habe ich unzählige daheim. Viele davon sind im Batterieverbrauch erstaunlich bescheiden, man sollte sie aber ab und zu einschalten, damit die Batterien nicht kaputt gehen. Ich hab sogar ein, zwei Taschenlampen, die einen eingebauten Dynamo haben (man drückt den Griff und sie leuchten, einfache einhändige Bedienung). Komischerweise brauche ich ca. alle zwei Tage mal eine Taschenlampe für irgendwas. Ob das vielen so geht?

Radio höre ich sowieso gern und sollte mal eine „offizielle“ Notfallsituation eintreten dann ist geplant, über den Rundfunk Informationen an die Bevölkerung zu senden. Vermutlich reicht ein UKW-Empfänger, gute alte Geräte empfangen aber auch noch Mittelwelle. Schaden kann das nicht, da die Reichweite hier wesentlich grösser ist. MW-Sender sind auch „robuster“ bzw. simpler. Die meisten Batteriebetriebenen Radios benötigen AA-Batterien, wie sie auch in vielen Taschenlampen Verwendung finden. Das ist praktisch.

Bei längerem Stromausfall kann man auch nicht so bald mit einer geregelten Müllabfuhr rechnen. Bevor einem also der eigene Dreck im wahrsten Sinne im Wege steht, sollte man ihn (wie gewohnt) bei Seite schaffen. Hier ist der erste Schritt, nicht alles rumliegen zu lassen sondern gleich einsammeln (man kann sicher noch was konsumieren, was Abfall verursacht ). Volle Müllsäcke kann man immer noch auf einen Haufen schmeissen. Papier würde ich nicht mit wegschmeissen. Das isoliert und dient als Brennstoff und nötigenfalls ist es sogar fürn Arsch… apropos: Wenn kein Wasser da ist sollte man nicht mehr ins Klo „machen“. Das wird schnell unangenehm. Dann besser gleich in einen Müllbeutel, wenn man keinen Garten hat. Wer einen Hauch von Gewohnheit nicht aufgeben will der kann ja den Müllbeutel erst in der Schüssel ausbreiten, dann Brille runter und raufgesetzt. Danach statt spülen eben Beutel knoten. Ganz Verwegene können sich auch nen Beutel mit mehreren teilen. Hier hilft evtl. das gesammelte Papier… muss jeder selbst entscheiden.

Der letzte Teil: Blackout: Fazit

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