Ein Beispiel…

Ja, ein Beispiel für die „Richtigkeit“ des Männermanifestes, eine frische Erfahrung:

Meine Frau wollte neulich ins Bad, konnte das aber nicht, weil einer unserer Söhne dieses besetzte und war leise am rumschimpfen. Ich fragte „Was willst du denn im Bad?“. Als Antwort erhielt ich ad hoc einen ausführlichen Zustandsbericht über den optischen und hygienischen Eindruck unserer Waschbecken in eben dem Bad, mit einem zynischen Unterton, der mir suggerieren könnte: Das musst du doch gesehen haben!

Für mich als Mann war das keine Antwort auf meine Frage und ich konnte mir gerade noch auf die Zunge beissen und „Aha, na denn“ sagen. Wäre ich eine Frau, dann wäre die von meinem Weibe gegebene Antwort der Beginn einer (vermutlich langen) Unterhaltung über notwendige Tätigkeiten im Haushalt, wie man Waschbecken am besten reinigt, wer die bloss immer so schmutzig macht, man kommt ja zu nichts und Männer.

Mir hätte „ich will die Waschbecken putzen“ völlig gereicht, aber ich bin ja selbst schuld, dass ich ohne nachzudenken solch eine Frage an meine Frau richte. Punkt 4 des Männermanifestes:

Wir sind SIMPEL. Wenn ich Dich bitte, mir das Brot anzureichen, meine ich nichts anderes als das. Es ist kein Vorwurf, daß es nicht auf dem Tisch steht. Es gibt weder versteckte Andeutungen noch Vorwürfe. Wir sind wirklich Simpel.

(Und das geht keineswegs gegen meine Frau, die beste. Aber sie ist halt eine und ich bin ein Mann)

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