Inside to outside

Ein paar Gedanken gehen mir die letzten Tage durch den Kopf, die ich hier mal eben gesammelt berichten will:

Musik im Kopf:
In letzter Zeit hatte ich mich gewundert, warum die „Limahl“ so oft im Radio spielen, mit seinem 80er-Jahre-Titel „Inside to outside“. Heute beim Autofahren fiel mir das wieder auf und da war ich doch verdutzt und hörte genauer hin: Im Display des Autoradios stand was von „safe and sound“?!? Dieser Song von „Capital Cities“ hat nämlich eine Trompetenmelodie als „Hinhörer“ eingebaut, der eben genau wie der Refrain vom Limahl-Song klingt (zumindest in meiner Erinnerung). Aber es ist ja nichts neues, alte erfolgreiche Titel zu verwenden, um vielleicht einen neuen Hit zu landen. Und die meisten (jungen) Leute werden das sicher nicht mal merken. So ist ja der Fast-Sommerhit „Blurred Lines“ von Robin Thicke & Pharrell ein (guter) Abgucker eines Hits von Marvin Gaye, sogar mit dem Stimmengemurmel im Background 😉

Prism, Snowden und der Rest der digitalen Welt:
Wir alle, die wir uns schon etwas länger mit dem Internet und EDV beschäftigen, sind doch nicht wirklich überrascht über die Mitlauscherei? Technisch ja sowieso kein Problem, man muss nur den Massen an Daten Herr werden. Und das nimmt einem die immer bessere Technik auch noch ab. Festplatten haben mittlerweile riesige Dimensionen. Meine erste HD für meinen damaligen Amiga 2000 hatte fette 120MB, also ca. ein achtel Gigabyte, meine neuste externe HD hat zwei TB, also ca. 16.000 mal so viel Speicherplatz. Damals musste ich mit SCSI, Treibern, Einstellungen rumhampeln, heute stecke ich USB ein und gut ist. Die Rechenleistung ist heute auch wahnsinnig hoch, dazu geradezu günstig, so dass man sich einfach ein weiteres Rack mit x CPUs daneben stellt, wenn man mehr Power braucht. Und wirklich mithören/ lesen muss auch kein Mensch mehr. Ausgefeilte Algorithmen machen das mit mathematischer Perfektion. Und wenn aus den zig Millionen Datensätzen ein paar Dutzend Auffällige überbleiben dann kann da immer noch ein Mensch drübergucken. Ich kann die entsprechenden Entscheider sogar verstehen, so vorzugehen. Was für eine Quelle an Informationen, das lässt man sich doch nicht entgehen! Und natürlich erzählt man keinem davon, dann wäre ja der Witz weg. Also, was soll die Aufregung?
Mein Tipp für alle, die sich verschleiern wollen: Schreibt noch mehr Mails, mehr SMS, macht mehr FB-Einträge, twittert wie verrückt, nutzt diverse Accounts. Erhöht schlicht die Menge an Daten, die durchsucht werden müssen. Baut ab und zu vermutliche Reizwörter mit ein, das beschäftigt die Maschinen. So macht es die Natur doch auch mit dem Hochwasser gegen „unsere“ Deiche und Schleusen 😉

Nelson Mandela
Happy Birthday. Der Mann hat ja einiges in seinem Leben geleistet und durchgemacht. Nun ist er 95 Jahre geworden. Ich will ja nicht taktlos sein, aber wie alt soll ein Mensch denn noch werden? Wenn man jenseits der 90 ist, dann ist es doch nichts trauriges, das Leben zu beenden? Und ich glaube nicht, dass es in seinem Sinne wäre, durch jede denkbare medizinische Hilfe „irgendwie“ am Leben gehalten zu werden und im Krankenbett liegend auf wasauchimmer zu warten. Ich wünsche ihm, dass er seine Erfüllung gefunden hat. Ein langes Leben hat er ja schon, welches selbst 27 Jahre hartes Gefängnisleben nicht zerstört hat. Respekt und Hut ab, Nelson! (Nachtrag: RIP 05.12.13)

Noch mehr Musik
Spiel Ukulele, das ist sooo einfach. Hamse alle gesagt. Von wegen. Ich habe hier seit einiger Zeit eine „rumliegen“ und versuche, mehr oder weniger regelmässig damit zu spielen. Drei oder vier Akkorde kann ich auch schon halten und wechseln. Das wirklich schwierige für mich ist das so genannte „Strumming“, das Schlagen der Saiten. Hier muss man die richtige Technik beherrschen. Das macht das „Uke-spielen“ eigentlich aus. Dazu mehr oder weniger laut singen und fertig ist… ich bleibe dran. Momentan habe ich aber nicht die Ruhe und den Kopf dafür, denn ich will:

Boot fahren
Jetzt am Wochenende habe ich meine Prüfungen für den Sportbootführerschein (beide, See und Binnen). Das ist auch der Grund, warum ich in letzter Zeit wieder weniger gebloggt habe und hier einen „Sammelartikel raushaue“. Wenn alles gut geht am Wochenende, dann werde ich euch in den nächsten Beiträgen im Blog ein paar Tipps zum SBF etc. geben, aus den Erfahrungen, die ich gemacht habe. Es wird sich lohnen, also drückt mir die Daumen!

Ich habe bestimmt irgendwas vergessen, was ich „ganz dringend“ noch loswerden wollte, aber entweder war es doch nicht so wichtig, dass es mir einfallen müsste oder ich jubel euch das später unter 🙂

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2 comments for “Inside to outside

  1. 26. Juli 2013 at 00:30

    Ach, jetzt müsste man ne Fahrgemeinschaft haben mit der man das so richtig ausdiskutieren kann ;o)

    Zu dem Thema Prism und Co muss ich aber dann doch nen Fetzen ablassen. Also ich persönlich rege mich weniger darüber auf das abgehört wird, also viel mehr darüber das meine Volksvertreter das einfach so hinnehmen.

    Das wäre als wenn ich mein Fahrrad neben einen Polizisten stelle und der seelenruhig dabei steht wie jemand anderes es klaut und sein nichts tun damit begründet das ja so viele Fahrräder geklaut werden.

    Das ein Geheim oder ein Nachrichtendienst so einiges macht was dem Volke nicht gefällt liegt wohl in der Natur der Sache. Wenn da aber was aufgedeckt wird muss das Konsequenzen haben.

    Sachlich und fundiert find ich übrigens folgenden Artikel

    http://www.internet-law.de/2013/07/das-supergrundrecht-heist-menschenwurde.html

  2. 26. Juli 2013 at 01:00

    Und welche Konsequenzen sollten das sein? Ein Ehrenwort, dass wir liebe Deutsche bitte nicht weiter „abgehört“ werden? Und die Chinesen, Inder und Briten sollen das auch mal gleich schwören?

    Klappt bestimmt, die Welt ist gut.

    Und Ja, eine Fahrgemeinschaft kann auch seine guten Seiten haben 😉

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