Onlinetvrecorder – twelve points

Ich hatte OTR ja schon ein-, zweimal erwähnt und nun muss ich das noch mal eben ausführlicher machen:

OTR ist toll!

Neulich fiel mir wieder ein, dass ja der Fernseh-Film „George“ laufen sollte und das wollte ich eigentlich sehen. Obwohl ich den Götz als Schimanski gar nicht so gern mochte (der sprach immer so undeutlich und leise, wenn er nicht gerade fluchte), so war er in Schtonk oder der Totmacher doch schon sehr überzeugend und/oder unterhaltsam. Da ich aber ja bekanntermassen eher zu wenig Fernsehen schaue, ist der Film so an mir vorbei gegangen (vermutlich sass ich während dessen auf meiner Terasse und las ein Buch). Also ging ich auf Onlinetvrecorder.com und suchte nach George. Dort habe ich einen so genannten „Premium-Account“, welche lockere 60 Cent im Monat kostet. Es gibt auch die Möglichkeit, OTR kostenlos zu nutzen, das sagt die Seite selbst über die Vorteile vom Premium:

Als Premium-User sind dann sämtliche Sendungen sämtlicher Sender ab Beginn der Mitgliedschaft downloadbar.

Premium-User müssen nicht mehr jede Sendung vorher programmieren und sich vorher überlegen, was wohl interessant sein könnte. Sie haben Zugriff auf das gesamte TV-Angebot der Vergangenheit. Sie müssen also zukünftig Ihre Freizeitaktivitäten nicht mehr wegen guter Spielfilme unterbrechen. Sie können ALLES später ansehen und sogar werbefrei!

Premium-User können auch Handy-Formate und hochauflösende TV-Formate ansehen.

Mein Hauptgrund ist die „Get-it-all-Whishlist“, also das man quasi immer alles aufnimmt und halt bei Bedarf runterlädt. Genau das richtige für mich, der immer erst im Nachhinein erfährt, das hier oder da was interessantes lief. Und ausserdem sind die Nullkommasechs Euro echt mal wenig Geld, da erspare ich mir den eigenen erhöhten Organisationsaufwand, den ich mit einem kostenlosen Account haben müsste. Für Lovefilm, Spotify und Co kann man in einem Monat schon mehr bezahlen als bei OTR fürs ganze Jahr 😉

Ich fand also den George und lud ihn mir runter. Gleich als HD-Aufnahme, das macht dann 3,4 GB. Die nächst geringere Qualität wäre dann „HQ“ mit lediglich 1,15 GB Dateigrösse, aber durchaus noch gut guckbar (es gibt noch geringere Qualitäten, die z.B. bei Berichten oder Reportagen auch gut genug sind). Nach dem Download verschob ich die Datei auf meine externe Platte, wo ich alle OTR-Downloads hinpacke, bis die Platte mal voll ist (und das dauert…). Während mein Rechner so am kopieren war, hatte ich die Liste der bei mir vorhandenen Downloads vor mir und ich sah die Aufnahme vom ESC 2010, wo doch unsere Lena gewann. Da war doch in der Pause Madcon mit „Glow“, was von den Norwegern so wunderbar in Szene gesetzt wurde? Das wollte ich mir eben noch mal anschauen. Danach wurde die Abfrage aller Länder  wegen der Punkte gezeigt, und das schaute ich mir auch ein ganzes Stück an. War schon toll, wie Lena von überall was kriegte und erst 45 Punkte hatte, dann über 100 und zum Schluss uneinholbar in Führung war. Mitten drin „spulte“ ich noch mal zurück und sah mir Lenas Auftritt an. Dann wieder zum Ende, wo sie sich sooo freute und Lenas letzte Worte fielen: „ich weiss nicht, wo ich jetzt hin soll, ich quatsch einfach noch mal ein bischen…“.

esc_glow_northsea

Madcons „Glow“ – in der Nordsee

Ohne OTR hätte ich den Moment nicht noch mal geniessen können, auf meinem Entertain-Mediareceiver war die Aufnahme nach zwei Jahren auf jeden Fall nicht mehr drauf und im Nachhinein aufnehmen geht schon mal gar nicht, auch nicht mit keiner Dreambox und Konsorten 😉

Anmerkung:
Das habe ich übrigens weder im Auftrag von OTR geschrieben noch kriege ich von „anderer Seite“ irgendwas dafür… hm. Ein guter Geschäftsmann bin ich offenbar nicht.

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