Mein Echo der Woche

Es hat sich einiges angesammelt, das ich gerne verbloggen würde, um es aus dem Kopf zu kriegen, bevor es von allein verschwindet. Also kommt hier wieder mal ein Sammelartikel, der die Punkte kurz und knapp abstreift. In epischer Breite will das doch so wie so keiner lesen 🙂

Berichterstattung
„Das Medieninteresse sinkt rapide, die Not bleibt.“ Das sagte heute im Radio einer der Ärzte ohne Grenzen, der sich momentan auf den Philippinen aufhält. Diese Ärzte versuchen mit bescheidensten Mitteln in entlegene Gegenden zu kommen um unter freiem Himmel mit „mobilen Kliniken“ den Menschen zu helfen. Der Bericht war ausserordentlich beeindruckend. Ich war mir gerade nicht sicher, wie man „Philippinen“ schreibt und dachte, ich finde schnell einen Bericht auf einer der bekannten Portal-Seiten im Netz. Von wegen. Versucht mal selbst, aktuelle Meldungen über die Zustände dort im fernen Osten zu finden. Gar nicht so einfach, denn selbst der kleinste Pups von irgend jemandem ist nun scheinbar wichtiger. Immerhin konnte ich mich auf T-Online zu Nachrichten / Panorama /Katastrophen durchklicken und fand sogar einen Bericht, der vom 18.11. ist. Um es mal positiv zu formulieren: Vermutlich sind nun mehr Ärzte und Helfer auf den Philippinen als Journalisten…

Papiertonnenverschwörung?
In dieser Woche hat die Stadt Oldenburg in ganz Eversten „ihre“ Papiertonnen verteilt. In ganzen Eversten? Nein, ein Haus am Lerigauweg scheint dem zu trotzen. Meine Nachbarn nebenan bekamen Tonnen, auf der anderen Strassenseite standen welche, sogar meine Schwiegereltern, deren Haus auf meinem Grundstück steht, bekamen eine. Ich aber bekam keine. Liest einer von der Stadtverwaltung mein Blog? Einer vom AWB? Ich weiss es nicht… vielleicht sollte ich mal die NSA fragen 🙂 Ich hoffe nur, die Stadt verlangt nicht von mir, die Tonne „wieder abzugeben“, wenn ich sie nicht nutze.  Würde aber zu der ganzen Schildbürgerei passen…

Plastiktüten
Vermutlich haben sich viele über die enorm hohen Zahlen an verwendeten Plastiktüten in Europa gewundert (Übrigens: Die Idee mit dem Verbot ist nicht neu, genau wie verschollene Artikel in meinem Kopf, deswegen ja das, was du hier gerade alles liest). Fast jeder kommt nur auf einen Bruchteil der Tüten, wenn man mal in sich geht und das überschlägt. Was aber genauso vermutlich viele nicht bedenken: Die „Knotenbeutel“ zählen dazu. Ja, diese kleinen dünnen transparenten Tütchen, in die man im Supermarkt seine Tomaten oder Bananen steckt und die man so mühsam auffiddeln muss, um etwas reinzukriegen. Und davon verwende ich doch schon dann und wann welche… und mir fällt gerade nicht ein, wie man die sinnvoll ersetzen könnte. Ausser: Einfach weg lassen.

Hühner
Der Hahn ist tot, es leben die Hühner! Heute bekam ich quasi als Hahn-Ersatz drei Hühner dazu. Erwartungsgemäss gab es im Laufstall erstmal Cliquen-Bildung, die zwei Alten gegen die drei Neuen. Was ich aber nicht erwartete: Unser „altes Huhn“  Lady GackGack (das hiess erst nur Huhn, aber dann merkten wir, dass es ganz schön viel gackert) mutiert so langsam zum Hahnersatz. Schon gleich zu Beginn lieferte sie sich Kämpfe mit den neuen Hühnern, das sah aus wie astreiner Hahnenkampf im Film. Und immer wieder gackerte sie lang und laut, wenn die anderen nicht kuschten. Ich hoffe, das legt sich die nächsten Tage wieder, sonst muss wieder das Messer ran, weil eventuell jemandem in dieser Gegend das „unerträgliche“ Gegacker missfällt.

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