Was schreibe ich denn nun

Ich hab nix zu bloggen. Es ist schon eine Woche her, dass der letzte Artikel erschien und seit dem hab ich auch genug erlebt und eigentlich hatte ich auch einige Ideen und Anregungen, aber: Die huschen so durch meinen Kopf und sind wieder weg, wenn ich die nicht gleich notiere.
Eigentlich wollte ich noch ein Bild der Woche machen, von One-Size-Handschuhen. Meine Frau hatte mir auf mein Bitten aus der Stadt ein paar dünne Strickhandschuhe mitgebracht, und die gibt es eben nur in einer Einheitsgrösse. Ich habe aber gar keine Einheitshände sondern eher so Handwerker-Pranken (klar, bin ja Schlosser). Und als ich die frischen, neuen Handschuh so neben meine Hand legte, da war ich richtig gerührt, wie naiv die Hersteller wohl sein müssten. Aber denkste: Nach einmal tragen dehnten sich diese winzigen Strickfingerchen und passten durchaus angenehm. Das sind natürlich keine arktischen Winterhandschuhe, aber um den gröbsten eisigen Wind beim Radfahren oder Spazierengehen vom Körper abzuhalten sind die durchaus geeignet und trotzdem kann man die ohne dicke Ausbeulungen in die Jackentasche stopfen. Da mochte ich dann auf einmal kein Foto mehr von machen.

Ich könnte auch noch vom Familienintern abgestimmten „Fleifrei“-Montag erzählen. Wir wollen mal versuchen, zumindest einmal in der Woche einen Tag kein Fleisch zu essen. Da wird dann abends irgendwas Vegetarisches gekocht und das meiste schmeckt sogar richtig gut (200ml Sahne mit 100ml Olivenöl und eine ganze Tube Tomatenmark verrühren, etwas Pfeffer und Salz und ein paar Knoblauchzehen, durch gekochte Nudeln rühren, mit Tomatenscheiben belegen, Käse drüber, überbacken = irre lecker) . Wir kommen auch alle gut über diesen Tag. Besonders, weil wir verpennten Schnarchnasen am Montagmorgen wie gewohnt unsere Stullen mit Mortadella, Salami und Co schmieren und erst irgend wann im Laufe des Tages beim Mampfen merken, dass das doch gar nicht so sein sollte. Oder es fällt uns am Abend ein, wenn einer fragt „Was essen wir denn heute?“. Heute gabs Fisch und nach einer sehr kurzen, unmotivierten Diskussion waren sich wohl alle einig, dass Fisch kein Fleisch sei (und insgeheim viel besser als gar kein Fleisch). Besonders meine Frau, die keinen Fisch essen kann und bei ihren Geflügelsticks so tun musste, als wenn so ein Fleifrei-Tag mit Fisch doch schon total OK sei…

Und alles andere, was ich so erlebte, das ist schon zu lange vorbei, als das ich das noch bloggenswert finden könnte. Achso, bemerkenswert fand ich meine Buchverkäufe: Hardblog will fast noch keiner haben (ich müsste echt mal Werbung machen, weil ich das Buch selbst immer noch gelungen finde), aber das Renntreckerbuch wird nach wie vor gekauft (was ich gar nicht mehr erwartet hätte) und „101 Tipps für den werdenden Prepper“ geht besser als erwartet. Zwar keine Millionenauflage und weit entfernt von einem Bestseller, aber für mich schon eine Freude, zumal die Einnahmen die Ausgaben insgesamt über alle Bücher etwas mehr als ausgleichen und ich damit auf jeden Fall eine bessere schwarze Null habe als unsere Bundesregierung (wenn ich mir selbst die Stunden der Arbeit zur Bucherstellung mit Nix berechne). Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht: Ihr könnt Allen eine Freude machen 😉

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