Faster

Heute möchte ich mal eine Filmkritik schreiben. Nein, eigentlich möchte ich nur berichten, was ich von eben diesem Film halte. Und das wird ganz sicher kein neutraler Bericht. Und ich werde ganz sicher nicht darüber schreiben, worum es in dem Film geht. Denn gleich vorab: Ich will keinem das Erlebnis nehmen, das selbst zu erfahren. Das bedeutet, ich schreibe doch keine Filmkritik? OK, versprochen, ich werde sowas noch nachholen. Filme hamwa genug.

Ich hatte die Gelegenheit, den Film „Faster“ mit Dwayne Johnson zu sehen. Bei Dwayne „the Rock“ Johnson bin ich etwas zwiegespalten: Einerseits haben seine Filme immer einen Mindestunterhaltungswert und andererseits muss man nicht alle Filme sofort sehen und einige kann man sicher auch auslassen. Aber oft genug wird man überrascht. Bei der „Zahnfee auf Bewährung“ war das zwar nicht der Fall, „Daddy ohne Plan“ war echt mal besser als erwartet (wenn auch irgendwie ein Stereotyp) und da war noch irgend ein Film, der mir gerade nicht einfällt. Dazu kommt, dass er ja im Kern ein Wrestler ist, und Wrestling finde ich echt mal pauschal einfach Scheisse. Was man the Rock lassen muß: Er hat wirklich ein gewinnendes Lächeln. Würde ich Schulungen zu diesem Thema machen, dann wäre er ein Paradebeispiel. Und obwohl ich selbst auch recht gut aussehe, wäre ich dem lieben Gott nicht lange böse, wenn ich mit Dwayne tauschen müsste (Immerhin ist er jünger als ich…).
In „Faster“ lächelt er nicht.

Und was bei diesem Film hinzu kommt: Billy Bob Thornton. Dieser ist mir eigentlich nur aus zwei Filmen in Erinnerung geblieben: „Bad Santa“ (besser als erwartet) und „The Man Who Wasn’t There„, ein für mich sehr beeindruckender Film. Und auch Billy Bob hat viel mehr Filme gemacht, welche man eigentlich erwähnen sollte. Letzt genannter Film ist übrigens von den Coen-Brüdern und ich lege diesen allen nahe, die sich selbst mindestens Hobby-Cineast nennen (wollen) und diesen Film noch nicht kennen sollten.

Aber wir wollen ja hier keine Darsteller beschreiben, sondern über den Film reden, also zurück zum Stück:
Der Film fängt einfach an; ohne Einleitung, ohne Erklärung, ohne eine eindeutige Situation zu etablieren. Aber gleich nach den ersten Sekunden will man wissen, was als nächstes kommt. Und sie (die Macher des Films) haben es geschafft, dass sich das bis zum Ende durchzieht. Es ist ein Film über einen Mann (Driver), der sich rächen will. Und dann ist da bald noch ein Mann (Cop), der das wohl verhindern sollte (dem man es aber nicht zutraut). Und dann ist da noch ein Mann (Killer), der das gleiche vor hat wie der Cop, aber aus anderen Gründen. Und der ist mal ganz anders als die anderen beiden.
Der Film lebt (endlich wieder einmal) nicht von Effekten und Tricks sondern von der Story, wie sie erzählt wird und von der intelligenten Kameraführung inkl. Schnitt. Dazu Einstellungen, die nur im Kino so rüber kommen, wie sie sollen. Man erlaubt sich im Film den Luxus, bei einer Kamerafahrt erstmal genüsslich an der Seite eines coolen Autos langzufahren, bevor man den Fahrer zu sehen bekommt. Und man spürt die Kraft von allem. Das sind leider Gelegenheiten, die in vielen anderen Filmen verpasst wurden. Hier nicht. Der Film strotzt vor Kraft. Aber nicht, weil man sie sieht, sondern weil man sie spürt. Und dennoch gibt es Momente, wo man vor lauter Kraftüberschuss auf den Knall wartet und der kommt einfach nicht und dann merkt man, dass das auch gut so ist. Gut für alles: Den Film, die Handlung, die Protagonisten, die Story.

In einer Szene beurteilt der Killer sein Ziel so: „Er zieht sein Ding voll durch und er zögert nie!“ und man nimmt das wahr und stimmt dem zu und ist überwältigt, wie simpel man das beschreiben kann. Und bald darauf merkt man für sich selbst: „Das stimmt ja eigentlich so gar nicht, aber ich will das trotzdem glauben.“ Und auch dieser Film hat seine ruhigen Phasen, die aber nie als „in die Länge gezogen“ wirken und es gibt Wendungen, wo man selbst als Zuschauer hin- und hergerissen ist.

Und auch die diversen Spannungsbögen findet ihr Ende, ohne das man zunächst erfährt, wie es nun weiter gehen soll. Bei mir war es so: Bis zum Ende des Films habe ich nicht kommen sehen, wie es genau weitergeht (und eigentlich kann ich das mittlerweile ganz gut). Zwei mal habe ich mich richtig erschrocken! Und immer ist noch eine Überraschung parat… am besten gar nicht versuchen, mitzudenken sondern einfach auf sich wirken lassen.

Alles in allem ein Film, für den es sicher eine Kategorie gibt. Ich kann das aber nicht benennen, da ich kein geübter Filmkritiker bin. Wenn ich gezwungen würde, eine Aussage zu treffen: So ist ein Film, wie er sein könnte, wenn man keine Computer benutzen will.

Kinostart ist der 17.03.2011 und ich spreche eine klare Empfehlung aus (ohne dass ich dadurch einen Vorteil hätte). Noch ein Tipp von mir: Wenn es irgendwie geht, dann meidet vorher jeden Trailer, jede Information über diesen Film und geht mal einfach so ins Kino und pfeift euch das rein.

Flattr this!

Alles Zufall 2

Teil 1 findet man hier

Alles Zufall

2.

„So ein verdammter K’nz-Strpaz-Blu, Himmel und Klinzhai, wie konnte das nur passieren?“
Commander MPacho war immer sehr zurückhaltend, wenn er in Gegenwart von ihm unterstellten Untergebenen fluchte. Er wählte meist Schimpfwörter, die vielen noch unbekannt waren, von Völkern, mit dessen Kindern wir damals „besser nicht“ spielen sollten (aber natürlich trotzdem und gerade deswegen gemacht haben). Ich war mit dieser wüsten Beschimpfung zum Glück nicht gemeint sondern stand nur zufällig dabei, weil ich meinen Übungs-Tricorder mal wieder suchte. Der Angesprochene war einer meiner Mitschüler und wollte sich wohl am liebsten wegbeamen. Keiner stand gern im Fokus vom Commander. Alle anderen Anwesenden zeigten das Talent, unbeteiligt zu wirken und dennoch alles mitzukriegen.
„Ich habe es Ihnen doch schon erklärt, Commander, Und wenn Sie sagt, ich war es, dann glaube ich Ihr.“ Er bekam noch etwas mehr Farbe im Gesicht, ein klarer Nachteil der Menschen bei Scham und Lüge.
„Kwatsh [1], und ich muss mich nun nach Ersatz umschauen,“ sagte der Commander, der es nicht mochte, wenn er irgendeine Arbeit nochmal erledigen musste. Das war der Moment, wo ich mich einklingte: „Ähm, ich könnte die Aufgabe meines Kameraden gerne übernehmen, um Ihre sicher äusserst knapp bemessene Zeit nicht weiter unnötig zu strapazieren und hier umgehend eine passende Lösung herbei zu führen, die das Wohlwollen aller Beteiligten findet“.
Er musterte mich, als hätte ich ihn zum gemeinsamen Tanz aufgefordert.
„Haben Sie einen Rethorik-Chip gefressen oder wollen Sie Belesenheit vortäuschen, Kadett Cornert?“
Ein kleiner Fehler von mir: Commander MPacho war ein Freund der kurzen, präzisen Sätze. Zumindest, wenn er sie sich anhören sollte. Mir hingegen konnten die Sätze nicht lang genug sein, da ich der Meinung bin, dass ich möglichst alles unterbringen sollte, wenn ich schon mal die Chance dazu hatte, damit auch alles gesagt wird, was notwendig ist. Ich sah über seine Bemerkung hinweg (mir lag schon eine passende Antwort auf der Zunge) und sagte stattdessen: „Ich erfülle die gleichen Bedingungen wie Kadett Longest.“
Eine Durchsage über das offizielle Interkom forderte Commander MPacho auf, sich nach VI/b zu begeben und zerschlug meinen blitzschnell ausgearbeiteten, wenn auch unausgegorenen Plan, den Commander in aller benötigten Zeit von meinen Fähigkeiten als Starfleet-Kuve (eine interne Bezeichnung unter Kadetten) zu überzeugen. Der Commander machte sich ans Fortgehen und murmelte im umdrehen „Ich werde mal in ihre Akte schauen, ob es ausreicht“ und verschwand entgültig.
Jetzt hatte ich alle Blicke auf mich. Offene Münder schwiegen mit starrenden Augen, als ob ich gerade vom Commander einen unerwarteten Korb auf meine Tanzaufforderung bekommen hätte. Die Gelegenheit für Brad, sich zu beruhigen.
Brad Longest, mein bester Kumpel hier. Aber das hier hatte er sich selbst zuzuschreiben. Gut, er wurde ausgetrickst, weil er in einem Holo-Center auf eine „Dame“ reinfiel, die eben nicht aus einer Unmenge von Plasma-Bits bestand, sondern aus Fleisch und Blut. Diese wiederum hat sich von einem Labor-Assistenten hereinlegen lassen, der sagte: „Mache dir keine Sorgen, mit diesem Eingriff kann dir nichts mehr passieren“. Jetzt suchte sie nach einem, dem Sie das Kind andrehen konnte. Brad war da eine gute Wahl: Er machte seinem Namen alle Ehre und die Besitztümer seiner Familie deuteten auf ein äusserst angenehmes Leben hin. Und weil Brad ihrer Aussage, er sei der Erzeuger des noch ungeborenen Kindes, erstmal nicht ganz widersprechen konnte, musste er dem Commander leider eine Absage bezüglich seiner bevorstehenden Versetzung mitteilen, bis diese Angelegenheit geklärt sein würde.

(Fortsetzung)

[1] Kwatsh ist eine putzige Analogie in Klingonaase, die im Interlingual-Unterricht gerne benutzt wird, um die Stimmung zu lockern. Die Übersetzung ist etwas schärfer als unser altbekanntes >Quatsch< und besteht aus 32 Worten.

Flattr this!

Geocaching

Ja ja, ich mach auch jeden Scheiss mit, denkt ihr bestimmt. Das ist aber nicht ganz korrekt: ich picke mir die tollen Sachen raus 😉

Vom Geocachen sollte eigentlich jeder schon mal gehört haben. Immer häufiger wird irgendwo darüber berichtet. Wenn nicht, hier eine grobkurze Zusammenfassung:
Jemand versteckt an einer bestimmten Stelle etwas und stellt die Koordinaten anderen zur Verfügung. Diese können dann versuchen, diese Stelle zu finden.

Eigentlich nichts anderes als eine Schnitzeljagd, nur mit besseren technischen Mitteln (welche man auch benötigt).

Wir als Familie haben uns vor einiger Zeit entschlossen, da mal mit zu machen. So hat man einen Grund mehr, am Wochenende raus zu kommen. Das Finden der Caches ist oft verbunden mit viel Bewegung in der freien Natur. Je nach Cache-Art und -Beschreibung kann/muss man einige Vorarbeit leisten, damit der Cache (leichter) gefunden wird. Und heute haben wir unseren ersten Cache gefunden! 😀

Wir haben uns vor einigen Wochen schon mal daran gemacht, sind aber viel zu naiv an die Sache rangegangen.  Ich will das mal beschreiben, ohne zuviel zu verraten: Die Pfiffigkeit des von uns ausgesuchten Caches besteht darin, dass zwei Start-Koordinaten vorgegeben sind statt einer. Von beiden ist jeweils die Entfernung zum „Schatz“ in Metern festgehalten. Nun muss man den Punkt finden, der diese Bedingungen erfüllt (Tipp: Schnittpunkt). Auf Grund von Ungenauigkeiten kann der gefundene Zielpunkt zu einem mehrere Meter grossen Kreis wachsen. Beim ersten Suchen hat uns das gereicht, aber je näher wir dem mutmasslichen Ziel kamen, desto genauer wussten wir, dass wir falsch sind… beim zweiten mal bin ich dann wesentlich präziser vorgegangen. Ich habe Online Karten studiert, Koordinaten eingetragen und vermessen, ich hatte sogar einen Kompass besorgt. Und dieses mal waren wir mit mehreren Leuten unterwegs und konnten uns dem Ziel von zwei Seiten nähern. Und was war die Aufregung groß, als der gefundene Ort den Angaben entsprach! Netterweise ist in der Cache-Beschreibung noch ein Foto abgebildet, welches den Zielpunkt (siehe Bild oben) samt GPS-Gerät des Cache-Versteckers zeigt. Nach etlichen Minuten stöbern und abgleichen von Realität und Foto und schieben von Laub und Stöcken und Erde konnte ich nach Entfernen einer dünnen Erdschicht etwas ausmachen! Eine kleine Plastikdose! Darin ein paar kleinere Gegenstände und das sogenannte „Logbuch“. Einige Einträge waren schon drin und ich habe uns voller Stolz dazu eingetragen. Ein erhebender Moment! Vorher habe ich mich noch kurz versichert, dass kein anderer sieht, was wir hier treiben. Die „anderen“ Nicht-Cacher werden übrigens Muggel genannt. Recht passend, wie ich finde 😉 Und den Kompass hab ich gar nicht gebraucht.
Nun, nach dem ersten geloggten Fund, kann ich mich als echten Geocacher bezeichnen und wir werden auf jeden Fall versuchen, noch weitere zu finden. Und ich freue mich schon darauf: Wenn wir mal wieder durch Deutschland fahren eben hier oder da halt machen und einen Cache finden. Und vermutlich werde ich auch hier zu Hause einige neue Ecken kennenlernen, von denen ich sonst sicher nicht erfahren hätte!

Wer mehr darüber erfahren will, dem empfehle ich den Wikipedia-Eintrag dazu. Wer dann tiefer eindringen will findet sicher die Geschichte zum „first Germany“, das fand ich recht beeindruckend. Dazu kommen die gängigen Internetseiten, wie z.B.: http://www.opencaching.de

Flattr this!

ZT180 neue Firmware Android 2.2

In den letzen Kommentaren zu meinem ursprünglichen Beitrag habe ich ja versprochen, das ich ggf. noch Informationen nachreiche.

Ich habe mir mal gerade die neueste Firmware für das Zenithink ZT-180 bzw. die Textdatei dazu angeschaut. Diese Datei ist in einem relativ unverständlichem English geschrieben, wie mir scheint.
Es gibt wohl nun neben dem ursprünglichen Upgrade-Weg über USB noch einen weiteren, bei dem man die relevanten Dateien auf eine SD-Karte schiebt und die Installation direkt auf dem ePad anstösst. Dieses geht aber nur, wenn das Pad bereits vorher mit der neueren Version des Burntools (aktuell 7.41) aktualisiert wurde. Da man das nicht in jedem Fall weiss gibt es Wege, dieses raus zu finden. Aber ich denke: Erstmal „wie gehabt“ die FW über USB auf das Pad flashen, dann weiss man, wo man steht. Eventuelle weitere Firmware-Upgrades kann man dann über eine SD-Card einspielen.
Dann ist dort noch ein Hinweis auf zwei verschiedene Auflösungen. Vermutlich wurde/wird das ePad mit verschiedenen Panels ausgeliefert. Nach meinen Recherchen ist aber 1024×600 das gängige Modell. 1024×576 ist mir noch nicht begegnet. Im Zweifel in den Systemeigenschaften suchen oder nachzählen 😉 Mein Tipp: Man sollte dann zur Sicherheit die Datei „zImage_1024x576“ aus dem Ordner entfernen.

Die USB-Treiber sind von 2006, also werden die wohl nach wie vor nicht an Windows 7 angepasst sein… aber das hatte ich ja seinerzeit geklärt.

Also bleibt der Weg zum Brennen fast der gewohnte:

  1. Runtergeladene Datei in ein Verzeichnis entpacken
  2. burntool_7.41.exe starten
  3. Nun das Tablet mit dem PC über USB verbinden
  4. Laut Anleitung soll man ESC drücken, wenn man das Pad einschaltet.
  5. Das Status-Feld eines Devices muss grün werden
  6. In den Settings muss/kann nichts weiter verändert werden
  7. „Start“ anklicken
  8. Warten bis „burning successful“ ist.

Das war es schon im Groben, danach sollte man das ePad im Auslieferungszustand und mit Android 2.2 vor sich haben. Wenn es geklappt hat kann man die nächsten Upgrades über die SD-Karte machen (ungetestet):

  1. auf der Karte einen Ordner ZT-update erstellen
  2. alle relevanten Dateien dort reinkopieren (USB und Burntool werden sicher nicht benötigt)
  3. Karte in den Slot einstecken
  4. Linke Seite der Funktionstaste gedrückt halten (?) und Pad einschalten
  5. Es folgen einige Anweisungen auf dem Display, welche man befolgen muss (vermutlich immer nur OK und next, so was in der Art)
  6. Das Gerät führt das Upgrade durch und startet von selbst neu.

Falls ich hierzu neue Informationen bekomme werde ich sie natürlich ergänzen.

Übrigens gibt es nun auch ein ZT-180S, welches auch „ePad2“ genannt wird. Dieses wird als Nachfolgemodell des ZT180 gehandelt und wird schon mit Android 2.2 (Froyo) ausgeliefert. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die technischen Eigenschaften dadurch, dass das ZT180S mehr Arbeitsspeicher und Flash-Speicher hat (512MB vs. 256MB und 4GB vs. 2GB). Die Firmware-Pakete sind vermutlich nicht zu einander kompatibel, also ggf. darauf achten!

Flattr this!

Alles Zufall 1

Da habe ich doch beim Aufräumen auf meiner Festplatte noch ein aaaltes Dokument gefunden, welches ich fast vergessen hatte. Ich will euch das nicht vorenthalten, aber dazu möchte ich noch was sagen:

Vor vielen Jahren war ich noch reichlich im Usenet, in Newsgroups unterwegs. Und da ich im Grunde meines Herzens ein sog. „Trekkie“ bin, hatte ich natürlich auch die Gruppen de.rec.sf.startrek.* abonniert (hier kann man noch danach suchen). Da hatte ich mich immer gern aufgehalten und gelesen, was die anderen so von sich geben. Leider kam es dazu, dass dort immer weniger los war und irgendwie alle nur noch warteten, dass die anderen was schreiben. Also hatte ich mich hingesetzt und was geschrieben. Natürlich, wie dort gewünscht, mit sog. OBST (Obligatorischer Bezug zu StarTrek) und um die Spannung hochzuhalten und die Leute (hoffentlich) zum wiederkommen zu animieren, was mehrteiliges. Ich fing einfach an zu schreiben und wusste oft noch nicht, wie es das nächste mal weitergehen sollte…  hat irgendwie Spaß gemacht und es hat sogar einigermassen funktioniert: Ich hatte ein paar treue Leser, die immer schon lauerten, wann wohl der nächste Teil kommen wird und wie es weiter geht. Und da ich das nun mal wieder gefunden habe, will ich das meinen treuen Lesern hier (ich hoffe, es gibt welche) nicht vorenthalten. Sicherlich kann jemand mit Lektoren-Kenntnissen genug finden, was doof und falsch und unüblich etc. ist aber zur Not nenne ich das einfach meinen eigenen Stil und verweise in diesem Sinne auf Arno Schmidt 😉

So werde ich also hier in Zukunft in gewissen Abständen einen weiteren Teil veröffentlichen und fange gleich mit dem ersten an:

Alles Zufall
1.

Haben Sie schon mal einen Klingonen heulen gehört? Ich bisher noch nicht, und ich habe mich gewaltig erschrocken. Ich hatte bisher nur Kontakt mit blauen, grünen oder schuppigen extraterristrischen Humanoiden, und der einzige Schrecken bei denen war das Wirrwarr von Translatoren, Atmos-Geräten und Nahrungswandlern, das sie mit sich rumschleppen mussten, wenn ich ihnen auf der Erde oder in Schiffen der Starfleet begegnet bin. Ansonsten waren sie immer nett und höflich.
Und nun das.
Ein fast nackter Klingone rannte mit einer Art Streitaxt laut brüllend auf mich zu, mit der offensichtlichen Absicht, sich Ruhm und Ehre und mir den Tod zu bescheren. Ich schloss die Augen und wartete auf das Eindringen dieser primitiven Waffe in meinen Schädel, doch ich vernahm nur einen metallischen Laut und einen starken Luftzug.
Ich öffnete ein Auge und sah unmittelbar vor meiner Nase zwei gekreuzte Waffen und kurz darauf zwei umeinander wirbelnde klingonische Krieger. Nach einer kleinen Ewigkeit, ca. drei Sekunden, lag mein Angreifer kopflos am Boden und löste sich auf.
„Das ist nicht der richtige Ort für dich, junger Mensch“, sagte mein Retter.
„Ich muss mich in der Tür geirrt haben, entschuldigen Sie“, konnte ich nur erwidern. „Sie müssen Worf sein, richtig?“ Meine Augen brauchten eine Weile, um Ihn komlett zu erfassen. Mann, ist der gross!
„Ja, das ist korrekt. Wie konntest du hier rein kommen? Während meiner Trainingseinheiten sollte die Konsole nicht zugänglich sein.“
Was soll ich da sagen? So was passiert wohl nur mir: Ich stand vor der Holodeck-Tür und wartete auf Einlass. Weil sich die Tür nicht öffnete, trommelte ich ungeduldig mit den Fingern. Diese lagen aber noch auf dem Tastatur-Display und -Wusch- ging die Tür auf. Ich musste zufällig den richtigen Code erwischt haben. Das konnte ich aber unmöglich so erzählen, das glaubt ja doch keiner.
Ich sagte: „Eine Anreihung von Irrtümern und Zufällen, die ich sehr bedauere.“
Ich hatte mich auch dummerweise mit der Holodeck-Nummer versehen und wartete vor der falschen Tür.
„Es gibt keine Zufälle, nur den Willen der nackten Sterne“, sagte der Klingone, nicht ohne freundlich zu wirken. Und: „Wer irrt, stirbt.“
Nachdem ich mich noch mal entschuldigt hatte verliess ich das Holodeck, Worf machte noch weiter mit seiner Freizeitbeschäftigung.
Diese Anreihung von Irrtümern und Zufällen begleiteten mich mein ganzes Leben. Das erklärt auch, wie ich als eher durchschnittlicher Kadett auf die Enterprise gekommen bin. Das war so:

(Fortsetzung)

(ein paar Abschnitte habe ich neu überarbeitet)

Flattr this!

Hosen runter

So, liebe Opposition. Da habt ihr es geschafft. Ohne wirkliche politische Notwendigkeit und ohne, dass „dem Volke“ es direkt genützt hätte, habt ihr wieder einen Politiker „abgeschafft“. Und dann sogar einen, der wirklich mal bei den meisten Wahlberechtigten anerkannt und beliebt war. Auch bei denen, die ihn vielleicht nicht (indirekt) gewählt haben! Vermutlich kann ein nicht geringer Anteil der Bürger nicht mal sagen, in welcher Partei der gute Mann ist.

Und nicht wegen politischer Fehlschläge oder Entscheidungen, die sich als Nachteilig heraus stellten, oder weil er Unsummen von Geld für sein eigenes Wohl bei Seite geschafft hätte oder oder oder. Nein. Weil seine Doktorarbeit offenbar nicht ganz so astrein ist, wie man das im Ideal erwarten würde.

Nun, alle anderen, die eine Doktor-, Diplom- oder sonstige Akademische Arbeit abgeliefert haben, oder selbst die, die in ihrer Ausbildung regelmäßig ein Berichtsheft o.ä. vorzeigen mussten: Wer gibt denn nun gerne zu, dass auch seine „eigenen Werke“ nicht so ganz eigen sind, die vielleicht doch nicht vollkommen ohne fremde Hilfe, mit eigenem Hirnschmalz, ohne abkupfern, spieken, ausleihen oder anlehnen diese Schriftarbeiten abliefern konnten? Ich schimpfe auch nicht, versprochen. Aber ich will zumindest eben die Courage sehen, wenn man schon hemmungslos einen funktionierenden Minister absägt. Gern dürfen sich die zu erst melden, die es geschafft haben, auf zig dutzend Seiten in der Doktorarbeit des Herrn G. aus M. Plagiatshinweise zu finden.

Ihr könnt mich mal, ihr Heuchler.

Flattr this!

Flattrn

Nachtrag:
Mittlerweile hat sich das Flattr-Modell ja geändert, man muss u.a. keine Mindestsumme zur Verfügung stellen. An den generellen Einstellungen des Plugins ändert das natürlich nichts…

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, habe ich mich entschlossen, Flattr mit ins Blog einzubinden.

Ich finde das eine feine Sache. Sicherlich wird man damit nicht reich, aber in jedem Fall ist es eine nette Anerkennung für Dinge, die einem gefallen. Ich will und werde damit nicht meinen Server finanzieren können. Aber ich werde mich freuen, wenn jeden Monat ein paar Cent „Belohnung“ zusammen kommen, die mich sicher motivieren, noch mehr und (vielleicht noch wichtiger 😉 ) besser zu bloggen.

Die Mindestsumme, die man bei Flattr je Monat zur Verfügung stellen muss, beträgt 2,- Euro. Und ich nehme an, die meisten Nutzer haben auch nur diesen Betrag ausgewählt. Und wer bei Flattr kassieren will, der muss auch zahlen. Also idealerweise ist das alles nur ein Kreislauf. Der Reiz dabei: Der Betrag (also z.B. die 2,- Euro) werden jeden Monat durch die Anzahl eurer Flattr-Klicks geteilt. Macht ihr das also nur einmal, dann erhält derjenige 2 euro, macht ihr das zehn mal, dann erhält jeder nur 20 Cent. Und wenn man keinem seinen Flattr-Betrag zukommen lässt, dann wird das Geld für wohltätige Zwecke gespendet.

Und Ich bin schon häufiger auf Sachen gestossen, die ich gerne belohnt hätte, da ist Flattrn eine nette Geste. Und fair. Und es ist mir hundermal lieber, als wenn ein Betreiber mit Werbungsbanner, Popups etc. versucht, sein Webprojekt zu (re-)finanzieren. Am schlimmsten finde ich diese Dinger, die sich riesig von der Seite reinschieben und man dann erstmal den Close-Button finden muss, um das wieder loszuwerden. Bei ganz hinterfotzigen Dingern ist der rechte Button nicht der, der das Ding schliesst sondern die Seite im Hintergrund öffnet, obwohl ein X als Symbol dargestellt ist (was ja allgemeinhin mit „schliessen“ gedeutet wird).

Aber zurück zu Flattr. Die Anmeldung dort ist sehr einfach. Und wenn man „drin“ ist, dann wird man einzeln durch die notwendigen vier Schritte geführt, bis man alles vollständig eingerichtet hat. Leider bislang nur auf englisch, was vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Da soll sich aber in Zukunft was ändern, habe ich gelesen. Einzahlen kann man bei Flattr neben Paypal u.a. auch mit Kreditkarte, was ich sehr gut finde (Meine Abneigung zu Paypal hatte ich noch nicht erwähnt, oder?)

Die Einrichtung des Plugins war nicht ganz so einfach, wie ich das gedacht hätte, ging letztendlich aber doch gut. Komischerweise konnte ich einige Dinge einfach nicht speichern. Ich will mal kurz erklären, wo bei mir der Haken war, vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins (einfach Flattr suchen, das oberste ist wahrscheinlich das richtige) erscheint im Admin-Bereich von WordPress links unten das Flattr-Menü. Zunächst sollte man dort mit seinem Flattr-Account connecten. Das geht recht einfach und selbsterklärend. Dann auf dem nächsten Reiter „Post/Page Buttons“:

Hier gibt man an, welche Default-Kategorie (für Flattr) man möchte,  welche Sprache man nutzt. Ausserdem:

  • Insert button before the content: Soll der Button über den Text oder darunter? Angehakt erscheint er darüber.
  • Use the compact button: Es gibt zwei Grössen der Buttons, ich habe den kompakten gewählt.
  • Hide my posts from listings on flattr.com: Sollen die Beiträge bei Flattr.com versteckt werden? Nö, man will ja gelesen und belohnt werden 😉
  • Insert Flattr button into posts/pages automagically: Wenn angehakt, dann erscheint der Button eben immer bei jedem (alten und neuen) Beitrag. Scheint mir sinnvoll. Ist auch das einfachste, man muss nichts weiter machen, eben alles „automagisch“.

Nun kann man auf „Save Changes“ klicken und hat alle groben Einstellungen fertig. Leider war es bei mir eben so, dass nichts gespeichert wurde. Unter den „Advanced Settings“ fand ich dann einen gelb markierten Hinweis, dass mein Server „cURL“ nicht unterstütze und deswegen einige Optionen nicht verfügbar wären. Ich bezog das nur auf die Option zur Übertragung meiner Beiträge in Richtung Flattr. Aber es wird wohl generell benötigt. Da ich im Netz kaum Informationen dazu fand nehme ich an, dass die verbreiteten Hosting-Server dieses von Haus aus unterstützen. Mein Server aber nicht. Zum Glück habe ich Debian am laufen und dort reichte als Root die Eingabe „apt-get install php5-curl“. Nachdem er das durchgerödelt und beendet hatte muss ich mich nur erneut in mein Blog einloggen und auf einmal hatte ich viel mehr Optionen und der Warnhinweis war auch verschwunden.
Falls ihr das gleiche Problem habt, aber keinen Root-Zugriff auf den Server, dann könnt ihr versuchen, dass in der php.ini zu definieren: Einfach die Zeile „extension=php_curl.dll“ dort (ohne Anführungszeichen) einfügen. Falls diese Zeile schon vorhanden ist achtet darauf, das kein Semikolon (;) davor ist! Natürlich kann ich nicht garantieren, dass es funktioniert, aber ein Versuch ist es sicherlich wert. Kaputt gehen wird nichts.

So, und wenn ihr das jetzt hilfreich und gut fandet, dann dürft ihr nun Flattr testen 😀

Flattr this!

Reifengas

Da es mir immer mehr auffällt muss ich das hier mal dringend los werden:
Die grünen Ventilkappen an den Autoreifen mancher meiner Kollegen und Mitverkehrsteilnehmer verraten es: Diese Reifen sind mit „Reifengas“ befüllt. Fragt man dann einen danach, warum er das gemacht hat, dann hört man immer wieder Sachen wie:

„Mein Händler hat mir das empfohlen, und was soll ich sagen, der Wagen fährt damit besser“

Leute: Alles Humbug. Nix ist besser damit, ausser die Tageskasse des Reifenhändlers.

Ich erkläre euch mal grob, warum:
Reifengas ist in den oberallermeisten Fällen Stickstoff, welches statt Luft in die Reifen gefüllt wird. Nun haben die Händler einige „tolle“ Argumente, wie viel besser für die Reifen, das Auto, die Sicherheit und das Fahrverhalten dieser Stickstoff als der olle Sauerstoff in der Luft ist. Ich will das jetzt nicht im einzelnen aufbröseln, tut auch nichts zur Sache. Widerlegen kann man sie alle.
Was die cleveren Burschen einem aber nicht sagen: In unserer Umgebungsluft, welche normalerweise über die Kompressoren gefiltert (inklusive Wasser- und Ölabscheider!) in unsere Reifen kommt, sind nur ca. 20% Sauerstoff und schon fast 80% Stickstoff.
Das bedeutet: Man hat schon zu vier fünfteln das in den Reifen, was die Pseudo-Pneumaten einem teuer verkaufen wollen! Und selbst wenn an der „Vorteilsargumentation“ auch nur ein Fünkchen Wahrheit wäre, so hindert der geringe Anteil an Sauerstoff den Stickstoff nicht bei der Erfüllung seiner Aufgaben…

Das einzige, was dauerhaft erreicht wird, ist: Um eure Reifen aufzufüllen müsstet ihr wieder zum Händler eiern und da dann auch noch dafür ablatzen, blechen, Kohle lassen. An meiner Lieblings-Tanke kriege ich das kostenlos, und die ist auch noch um die Ecke. Und ich muss da eh‘ hin, zum tanken 😉

Ein oft genannter Tipp, den ich unterstütze: Man muss Reifengas weder kaufen, noch ist es sinnvoll noch seinen Preis wert. Es hat keine Vorteile (für den Nutzer). Wenn euer Reifen/Kfz-Händler euch Reifengas anbietet, dann geht zu einem anderen Händler.

Flattr this!

warme Gedanken

Wenn man sich die letzten Tage so umhört, dann schimpft jeder darüber, dass das nun echt mal genug sei mit der Kälte und dem doofen Wind und dem Winter überhaupt. Kann ich auch verstehen, ich habe ja auch genug von all dem. Aber wir haben noch Februar, da ist „Winter“ völlig normal. Das Problem ist, dass dieser Winter im letzten Jahr schon so früh anfing mit Frost und Schnee, und deswegen scheint das nun soooo lang.

Also packt man sich weiterhin warm ein, wenn man vor die Tür geht, und warme Gedanken können sicher auch nicht schaden 😉
So stand ich neulich draussen, fein in der Sonne, sah das Auto da oben auf dem Bild und dachte spontan: Ob dieses Fahrzeug wohl eine Rolle in einer Pornfilmproduktion gespielt hat? (OK, das muss nicht jeder verstehen…)

Und wer weiss, vielleicht nützt der lange Winter indirekt, weil weniger Insektenlarven etc. überleben und wir so bald unser Bier beim Grillen mit weniger Gesummsel um die Ohren geniessen können?
… eines ist auf jeden Fall sicher: Es wird am meisten über das geredet, was man am wenigsten ändern kann: das Wetter.

Flattr this!

Fakten zu Super E10

Oder: Alles Super!
Ich kann froh sein. Sowohl mein BWM als auch mein Renault vertragen laut Hersteller den „neuen“ Kraftstoff Super E10. Wobei ich mir auch gar keine Sorgen gemachte hatte, denn auf Grund meiner Renntreckererfahrung hatte ich mich auch schon mit Ethanol-Kraftstoffen beschäftigt. E85 gibt es ja auch schon länger und von Bio-Ethanol haben die meisten sicher schon im Zusammenhang mit den speziellen Kaminen gehört (Wovon ich übrigens auch zwei besitze. Feine Sache, sehr behagliches Raumklima). Und der bisherige Kraftstoff war auch schon immer ein „E5“ , denn eine Beimischung von 5% Ethanol zu den Benzinsorten ist schon länger zulässig. Und ich bin mir sicher, dass die Kraftstoffhersteller das auch allerfeinst ausgereizt haben.

Nun muss das Fahrzeug halt mit etwas mehr Ethanol zurecht kommen, was solls. Hintergrund dieser Einführung soll sein, den CO2-Auststoss zu verringern. Ob das so gelingt ist noch fraglich, denn um das Ethanol herzustellen und in das Benzin zu mischen werden z.B. einige LKWs mit Biomasse etc. hin- und hergefahren, diese stossen ja auch beachtlich CO2 (und anderes) aus.

Ethanol hat einen etwa ein Drittel geringeren Energieanteil als Benzin. Aber hier muss man aufpassen, denn Autobild.de z.B. hat dieses falsch formuliert:

Ein Trost für die zehn Prozent, die den neuen Sprit meiden müssen: Durch den um 35 Prozent niedrigeren Energiegehalt des Gemischs steigt der Benzinverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Sprit an.

Und dabei nicht beachtet, dass Ethanol ja nur ein Zehntel des Kraftstoffes ausmacht. Dieses ist wichtig, weil ja der Spritverbrauch steigt, um auf die gleiche Energiemenge zu kommen. Wenn also der Energieanteil ca. 33% geringer ist macht das bei E10 nur gut 3% aus. Und da der Sprit vorher auch schon E5 war kann man diesen Wert nochmals halbieren, man kommt also auf ungefähr 1,8% geringeren Energiegehalt zwischen Super und Super E10.

Bei einem bisherigen Verbrauch von 8 Litern wären das dann 8,144 Liter. Bei einem Literpreis von 1,429 Euro wären das wiederum 2,5 Cent Mehrkosten. Aktuell war aber heute morgen E10 6 Cent günstiger als der herkömmliche Sprit (1,489). Sicherlich wird bei keinem Fahrzeug ein Mehrverbrauch zustande kommen, der die Nutzung des bisherigen Super-Kraftstoffes rechtfertigt. Wenn die Preisdifferenz nicht weiter schrumpft. Es wird nicht einfacher an der Tankstelle, wenn man auf den Cent achten muss oder will 🙁

Das eigentlich Gemeine für den Endverbraucher ist: Die Tank-Konzerne senken nicht den Preis für E10 sondern heben den für Super an. Die machen also einerseits doppelt Gewinn, weil E10 günstiger in der Produktion ist, dieser Preisvorteil aber nicht weitergegeben wird. Andererseits gibt es noch genug Fahrzeuge, die angeblich(!) kein E10 vertragen können, und die müssen nun mehr für den Sprit berappen (ohne, dass es einen Grund gibt, warum der nun mehr kosten soll). Und dann noch die Unwissenden, die „lieber weiter das alte Benzin weitertanken“ obwohl das gar nicht notwendig ist.

Oder kurz gefasst: Solange Einzelne enorme Gewinne machen wird sich die Welt auch nicht (zum guten) ändern. Aber das ist eigentlich ein anderes Thema.

Ethanol ist übrigens Spiritus, und chemisch gesehen reiner Alkohol. Der im Handel zu erwerbende wurde aber ungeniessbar gemacht, damit man ihn nicht trinkt.

Der Vollständigkeit halber hier noch ein Link auf ein PDF, wo man sein Kraftfahrzeug auf E10-Verträglichkeit überprüfen kann:
http://www.dat.de/e10liste/e10vertraeglichkeit.pdf

Flattr this!