Fakten zu Super E10

Oder: Alles Super!
Ich kann froh sein. Sowohl mein BWM als auch mein Renault vertragen laut Hersteller den „neuen“ Kraftstoff Super E10. Wobei ich mir auch gar keine Sorgen gemachte hatte, denn auf Grund meiner Renntreckererfahrung hatte ich mich auch schon mit Ethanol-Kraftstoffen beschäftigt. E85 gibt es ja auch schon länger und von Bio-Ethanol haben die meisten sicher schon im Zusammenhang mit den speziellen Kaminen gehört (Wovon ich übrigens auch zwei besitze. Feine Sache, sehr behagliches Raumklima). Und der bisherige Kraftstoff war auch schon immer ein „E5“ , denn eine Beimischung von 5% Ethanol zu den Benzinsorten ist schon länger zulässig. Und ich bin mir sicher, dass die Kraftstoffhersteller das auch allerfeinst ausgereizt haben.

Nun muss das Fahrzeug halt mit etwas mehr Ethanol zurecht kommen, was solls. Hintergrund dieser Einführung soll sein, den CO2-Auststoss zu verringern. Ob das so gelingt ist noch fraglich, denn um das Ethanol herzustellen und in das Benzin zu mischen werden z.B. einige LKWs mit Biomasse etc. hin- und hergefahren, diese stossen ja auch beachtlich CO2 (und anderes) aus.

Ethanol hat einen etwa ein Drittel geringeren Energieanteil als Benzin. Aber hier muss man aufpassen, denn Autobild.de z.B. hat dieses falsch formuliert:

Ein Trost für die zehn Prozent, die den neuen Sprit meiden müssen: Durch den um 35 Prozent niedrigeren Energiegehalt des Gemischs steigt der Benzinverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Sprit an.

Und dabei nicht beachtet, dass Ethanol ja nur ein Zehntel des Kraftstoffes ausmacht. Dieses ist wichtig, weil ja der Spritverbrauch steigt, um auf die gleiche Energiemenge zu kommen. Wenn also der Energieanteil ca. 33% geringer ist macht das bei E10 nur gut 3% aus. Und da der Sprit vorher auch schon E5 war kann man diesen Wert nochmals halbieren, man kommt also auf ungefähr 1,8% geringeren Energiegehalt zwischen Super und Super E10.

Bei einem bisherigen Verbrauch von 8 Litern wären das dann 8,144 Liter. Bei einem Literpreis von 1,429 Euro wären das wiederum 2,5 Cent Mehrkosten. Aktuell war aber heute morgen E10 6 Cent günstiger als der herkömmliche Sprit (1,489). Sicherlich wird bei keinem Fahrzeug ein Mehrverbrauch zustande kommen, der die Nutzung des bisherigen Super-Kraftstoffes rechtfertigt. Wenn die Preisdifferenz nicht weiter schrumpft. Es wird nicht einfacher an der Tankstelle, wenn man auf den Cent achten muss oder will 🙁

Das eigentlich Gemeine für den Endverbraucher ist: Die Tank-Konzerne senken nicht den Preis für E10 sondern heben den für Super an. Die machen also einerseits doppelt Gewinn, weil E10 günstiger in der Produktion ist, dieser Preisvorteil aber nicht weitergegeben wird. Andererseits gibt es noch genug Fahrzeuge, die angeblich(!) kein E10 vertragen können, und die müssen nun mehr für den Sprit berappen (ohne, dass es einen Grund gibt, warum der nun mehr kosten soll). Und dann noch die Unwissenden, die „lieber weiter das alte Benzin weitertanken“ obwohl das gar nicht notwendig ist.

Oder kurz gefasst: Solange Einzelne enorme Gewinne machen wird sich die Welt auch nicht (zum guten) ändern. Aber das ist eigentlich ein anderes Thema.

Ethanol ist übrigens Spiritus, und chemisch gesehen reiner Alkohol. Der im Handel zu erwerbende wurde aber ungeniessbar gemacht, damit man ihn nicht trinkt.

Der Vollständigkeit halber hier noch ein Link auf ein PDF, wo man sein Kraftfahrzeug auf E10-Verträglichkeit überprüfen kann:
http://www.dat.de/e10liste/e10vertraeglichkeit.pdf

Flattr this!

Als ob ich nichts zu tun hätte

Ich bin in keinem Verein, habe keine regelmässige Skatrunde oder Kegelclub, gucke nicht viel Fernsehen, muss nicht mehr als 38 Std. die Woche arbeiten, habe wenig Kontakt mit meiner Familie und eigentlich überhaupt relativ wenig Freunde, aber:

Neben dem nun jährlichen LvS, wo die Planung fast das ganze Jahr über läuft, fahre ich auch noch Rasenmäherrennen. Und fahren heisst auch selbst bauen und tüfteln und reparieren und mit Gleichgesinnten austauschen. Die Saison geht ca. von April bis Ende September mit Rennen fast überall in Deutschland. Für jede Saison erstelle ich auch noch eine Meisterschaftsliste und habe die Startnummernliste erfunden und pflege diese. Und weil mir das offenbar immer noch nicht reicht, machen wir oft so Sachen wie Maibaum aufstellen oder ein Online-Schachturnier und wir haben eine Fussball-Tippgemeinschaft, die neuerdings auch die 1.Bundesliga tippt und natürlich hat man immer auch etliche Projekte, die einfach nicht weiterkommen. Wie beispielsweise die Idee der beiden LvS-Parteien, wir könnten ja mal eine Art „bemannte kleine Panzer mit Tretantrieb“ bauen und gegen einander antreten (zum Glück redet da erstmal keiner mehr von). Dazu kommen natürlich noch Sachen, die man im Internet gar nicht findet, wie: Dachboden, Garage, Arbeitszimmer aufräumen (wollen) und für die nächste Kohlfahrt am 26.02. wollte ich auch noch dem Bollerwagen einen Antrieb verpassen, weil immer nie einer ziehen will. Angefangen habe ich schon, liegt alles zerlegt in der Garage… Dass ich einen Garten mit Teich mit Fischen drin habe brauche ich ja gar nicht erst erwähnen, genau wie die Carporterweiterung, die ich meiner lieben Frau zum letzten Herbst(!) ganz fest versprochen habe, damit auch ihr Auto im Winter nicht zufriert und einschneit (Ich hatte die Hoffnung, dass der Winter schon nicht ganz so schnell und heftig kommen wird). Und der Alex will immer noch seine Steine (für eben mein Carport) loswerden.

Und bloggen tu ich auch noch 😀

Warum ich das alles schreibe? Letzten Freitag hatten wir ein „geselliges Beisammensein“ mit drei Leuten und Metaxa. Und zu späterer Stunde kamen wir überein, dass wir dringenst mal wieder was machen müssen und wir haben ja so viele gute Ideen und wir sind so toll und auf einmal sagt Kai einfach so in den Raum hinein: „Also dieses Robotwar, das müssen wir auch mal machen, das finde ich toll“. Und wie wir so reden und laienhaft fachsimpeln und immer mehr der Meinung werden, wir kriegen das eh nicht gebacken, haben wir auch schon einen Stichtag ausgemacht: In 14 Tagen treten unsere Bots gegeneinander an.

In 14 Tagen! Leute! Freitag Abend klang das noch wie eine gute Idee… als ersten Schritt habe ich gleich mal meinen Söhnen ihre Fernlenkautos abgeschwatzt, als zweiten im Netz der Netze mir Matrix-mässig Wissen angeeignet und als dritten eine alte Tür auf zwei Böcken in mein Arbeitszimmer gestellt. Als Modellbauplatz.
Und irgendwann dazwischen gleich mal eine Domain gesichert, ohne zu wissen, was für Content dahin soll. Die Idee hatte ich, als ich den anderen beiden die dritte Mail schrieb mit Dingen, die wir unbedingt beachten müssen. Und weil ich das immer mal machen wollte habe ich da das so genannte „Miniblog“ installiert. Ich wollte nicht schon wieder WP nehmen und ein Forum war mir zu dick… das Miniblog funktioniert wie erwartet, ist aber recht bescheiden (Interessant ist, dass man es offenbar in eine bestehende Seite einbinden kann).

Wo ich hier so plaudere kann ich auch die neue Domain gleich nennen: http://nordbotwar.com. Nicht unbedingt ein geiler Name, aber klingt irgendwie wichtig und organisiert und war das zweitbeste, was mir einfiel (das erstbeste waren die Anfangsbuchstaben der Teilnehmer, aber da kam nix lesbares und/oder cooles bei raus). Auf der Seite wird aber zunächst nicht all zu viel interessantes für Aussenstehende stehen und von meinen speziellen Ideen und technischen Fortschritten verrate ich mal gar nichts, der Feind könnte ja was mitbekommen 😉
Aber wenn alles vorbei ist, dann werde ich da sicher einen kleinen Erfahrungsbericht mit einigen Bildern platzieren… notiert euch das Datum und die URL, wenn ihr interessiert seid…

Flattr this!

Holt mich hier raus

„Eigentlich“. Das hört man in letzer Zeit immer mehr. „Eigentlich gucke ich Dschungelcamp ja gar nicht, aber…“, solche und ähnliche Sätze klingen von allen Seiten herüber.

Und ich arme Sau bin genau dazwischen und möchte von dem ganzen Mist gar nichs mitkriegen. Mich interessiert nicht, wer da drin ist und warum und was die da machen und lassen und und und. Ist mir echt Scheissegal. Lieber lese ich die Zeitung von letzter Woche, als mir so einen Käse an zu tun (dabei sollte ich erwähnen, dass ich das meiste im Fernsehen als Mist empfinde).

Leider kann man seine Ohren nich so schliessen wie seine Augen und so bekommt man immer wieder ungewünschte Gesprächsfetzen mit.  Und was mich dabei am meisten aufregt: Die offensichtliche Volksverarschung beim Dschungelcamp. Schlimmer ist nur, das mich scheinbar keiner versteht. Deswegen versuche ich hier noch mal, den Widerspruch, den keinen stört, hier niederzuschreiben:

Der Titel der Sendung „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ sagt ja an sich folgendes Konzept aus:
Im Dschungelcamp ist es schlimm und doof und ekelig usw. Und wenn nun von jemanden der Lieblingsstar dort drin ist, dann will man nicht, dass er das mitmachen muss. Man will dafür sorgen, dass „sein Star“ da möglichst schnell wieder rauskommt (scheinbar gibt es ja auch eine Abstimmung für die Zuschauer). Das bedeutet wiederum, wer dort als erstes rauskommt ist DER Star, alle anderen können dort verrotten. Sendung vorbei, alles prima.

Aber offenbar ist es so, dass die Idioten und Loser und Ungeliebten zuerst rausfliegen und wer bis zum Ende drin bleibt ist der Dschungelkönig? Hallo? Dann müsste die Sendung doch heissen: „Ich bin ein Star – ich mach jeden Scheiss mit“.

Kann natürlich auch sein, dass ich alles falsch verstanden habe und es „in Wirklichkeit“ gaaaaanz anders ist. Ist mir aber eigentlich auch Scheissegal.

Leute, schaltet die Glotze aus oder wählt zumindest mal einen anderen Kanal. Ich empfehle Arte, N-TV und oft ist auch auf einem der regionalen Sendeanstalten des ARD was interessantes zu sehen. Und wenn das nicht geht, dann unterhaltet euch wenigstens nicht in der Öffentlichkeit so laut über den Unfug, mit dem ihr eure Freizeit verschwendet und euer Hirn verblödet.

Flattr this!

Wikileaks

Ich will mich nicht zu dem Thema äussern. Ich will erleben, was alle anderen zu Wikileaks, Assange und vermeindlich geheimem Material berichten und mich ansonsten zurücklehnen.

Aber es gelingt mir nicht. Natürlich verfolge ich die entsprechende Berichterstattung und natürlich habe ich auch eine Meinung dazu. Genau diese Meinung möchte ich aus bestimmten Gründen nicht öffentlich äussern und ich hoffe, im Folgenden gelingt mir das:

Bitte, liebe (Massen-)Medien, schmeisst nicht alles durcheinander!
Wikileaks und der Julian haben durchaus was gemeinsam, aber sie sind nicht ein- und dasselbe. Weder hat Wikileaks irgendjemanden (evtl.) vergewaltigt noch hat der Herr Assange Informationen über wasauchimmer selbst an sich gerissen (Beispiellink ohne ganz gelesen worden zu sein).

Es gibt einerseits die Plattform „Wikileaks“, die mittlerweile unter diversen Mirrors erreichbar ist und auf der zugespielte Informationen nach Auswertung auf diverse Kriterien evtl. veröffentlicht werden und es gibt andererseits den Gründer dieser Plattform, der dieses durchaus nicht unter der Decke hält und der auch recht Publikumswirksam für „seine“ Plattform auftritt. Aber „machen“ tut er Wikileaks nicht.

Und die bekannten Medien schmeissen alles durcheinander:
War Julian Assange unter Arrest, weil er dem Vorwurf einer Vergewaltigung begegnen muss oder weil auf Wikileaks irgendwelche Dokumente veröffentlicht wurden?

Die „alten“ Medien müssen wirklich lernen, die „neuen“ zu verstehen (und das sagt einer, der ganz sicher kein 16-jähriger Script-Kiddie mehr ist und schon auf der Welt war, als die Fernseher noch nachts ein Testbild sendeten).

Flattr this!

Das Buch der Ausreden

Kennt ihr das? Manchmal ist man in einer Situation, wo man einfach eine passende Ausrede braucht. Man will nicht wirklich lügen, aber man will das, was ein anderer gerade von einem will, nicht machen und sucht einen Grund dafür. Oder man kommt aus irgend einem doofen Grund (meist Faulheit…) zu spät. Weil ich mal einen Freund hatte, der sowas echt mal nötig hatte, habe ich vor Jahren „das Buch der Ausreden“ geschrieben. Auf viele kleine Zettel verteilt, zusammen geheftet und dann zum Geburtstag verschenkt.

Nun, hier ist es, zusammen gefasst und nicht als Buch. Einige Punkte sind meinem Kumpel damals sogar echt passiert, z.B. Punkt 11:

Das Buch der Ausreden

1. Ich habe eine Strassenallergie

2. RTL sagt, es hat eh‘ keinen Sinn.

3. Ich wurde für „Popstars“ entdeckt und hatte Probeaufnahmen.

4. ich bekam die Q-Tipps nicht aus dem Ohr

5. der Hund hat den Wecker gefressen

6. Ich finde den Motor meines Minis nicht.

7. Die Polizei hat unsere Strasse gesperrt weil der Kanzler kommt.

8. Ich war die Nacht in der Ausnüchterungszelle

9. Meine Eltern haben goldene Hochzeit

10. Meine Schwiegereltern haben goldene Hochzeit

11. Ich musste ein Schaf retten.

12. Die Sitte hat mein Haus durchsucht.

13. Bin Legasteniker und konnte den Stadtplan nicht verstehen

14. Die [Fluss in der Nähe] ist über die Ufer getreten.

15. Mein Klopapier ist alle.

16. Habe meine Butterbrotdose nicht gefunden.

17. Der Wachhund des Nachbarn lässt mich nicht vom Hof.

18. Habe den Code fürs Auto vergessen.

19. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, mit welchem Motorrad ich fahre.

20. Ein Satellitenausfall legte die Navi meines Autos lahm.

21. Mein Horoskop sagt, ich soll dieses Jahr im Bett bleiben.

22. Das Datum am Computer zeigte „Sonntag“.

23. Bin im Waschbärenverein und übe Winterschlaf.

24. Mein Arzt ist krank.

25. Mein Apotheker ist krank.

26. Mein Drogendealer ist krank.

27. Die Polizei hat unsere Strasse gesperrt, weil der Papst kommt.

28. Detlev hat Geburtstag.

29. Ich dachte, ich hätte im Lotto gewonnen.

30. Der Kinderwagen musste dringend zur Inspektion.

31.Mein Computer hat den Montags-Virus.

32. Ich musste die Katze zum Arzt fahren.

33. Ich bin pünktlich, der Rest war zu früh.

34. Der Wünschelrutengänger sagte, ich darf nicht über unsere Einfahrt gehen.

35. Die Telekom verlegt bei uns Breitbandanschlüsse, da kam ich nicht vorbei.

36. Reste der MIR fielen vor meine Haustür.

37. Ich wollte „die unendliche Geschichte“ noch zu ende lesen.

38. Meine Einschlaf-Spieluhr war in einer Endlosschleife.

39. Ich konnte meine „Pillen“ nicht finden.

40. Mein neues Federbett wollte nach Süden fliegen.

41. Mein Nachbar hat seine Zeitmaschine getestet.

42. Ich habe auf meine Morgenlatte gewartet.

43. Ich bin Beta-Tester für ein neues Schlafmittel.

44. Das Kind ist endlich eingeschlafen und meine Frau wollte Sex.

45. Ich bin jüdisch geworden und heute ist Sabbath.

46. Ich war Unfallzeuge.

47. meine Frau hatte gekocht.

48. mein Adventstürchen hat geklemmt.

49. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, mit welchem Bein ich aufstehe.

50. Ich habe Hausarrest.

51. Ich bekam meinen Schlafsack nicht auf.

52. Ich hab Pipi inne Augen und musste zum Urologen.

53. Der Schülerlotze liess mich nicht über die Strasse.

54. Meine Frau hat mich mit Handschellen ans Bett gefesselt und die Schlüssel nicht wieder gefunden.

55. Ich hatte zwei verschieden grosse Schuhe an und bin immer im Kreis gelaufen.

56. Der Kaffee war zu schwach und ich bin wieder eingeschlafen.

57. mein neuer Wecker ist aus Korea und geht um sieben Stunden falsch.

58. Ich bin zu alt für den Scheiss.

Flattr this!

Piwik Analytics Configuration

Das faulthiel hat mir den Tipp gegeben, Piwik zu verwenden, um mein Blog statistisch auswerten zu können.  Er hat auch eine Piwik-Installation, welche ich mit nutzen kann. Piwik ist die freie Variante zu Google Analytics und bietet auch eine gute und einfache Webanalyse der eigenen Seiten.

Nun hatte er das Problem, dass er keines der Piwik-Plugins in WordPress so recht ans laufen kriegte. Er hat dann kurzerhand den von Piwik generierten Quelltext in seinen Footer kopiert. Geht, wird aber ggf. problematisch, wenn man beispielsweise das Theme wechselt. Ich wollte ein Plugin zum laufen kriegen. Das kann doch nicht so schwer sein! War es auch nicht.

Ich habe dann im Admin-Bereich bei den Plugins nach „Piwik“ gesucht und es wurden auch einige gefunden. Entschieden habe ich mich dann für Piwik Analytics, da dieses so aussah, als wenn es genau das macht, was ich will. Nach der Installation des Plugins (bei mir automatisch und fehlerfrei) und Aktivierung kann man es einstellen. Man findet es im WordPress-Admin-Menü unter „Einstellungen -> Piwik Analytics“. Wenn es da noch nicht vorhanden ist, kann man es auch unter „Plugins“ auswählen und bearbeiten.
Und das war auch der Punkt, an dem das Faulthiel sagte, das er genau hier nicht weiterkam 😉 Er vermutete einen Versionskonflikt, weil vielleicht die Plugins nicht auf dem neuesten Stand waren, den Piwik benötigt.

Eine Hürde war offenbar die korrekte Angabe der Host- bzw. URL-Parameter. Hier nun für alle, die ähnliche Probleme haben, die Auflösung, wie man es korrekt einstellt:

  • Piwik side id: Hier gibt man eben die ID an, welche Piwik für seine Seite vergeben hat (bei nur einer Seite meist die 1)
  • Track downloads: Unkritisch, default ist Ja, also angehakt
  • Hostname of the piwik server: Hier gibt man die Webadresse der Piwik-Installation an (ohnehttp://„). Meist ist das die eigene Seite, dann muss da halt nichts rein. Ansonsten irgendwas wie „meinePiwikDomain.tld“ (.tld = TopLevelDomain, also .de .com. net .org etc.). Im Zweifel eben die Domain, unter welcher die eigene Piwik-Installation erreichbar ist.
  • Base URL path of piwik installation: In meinem Fall einfach nur ein Slash „/“ für das Wurzelverzeichnis, da bei uns Piwik in keinem Unterordner liegt. Oft wird aber ein eigener Ordner für die Installation verwendet, dann muss hier eben rein „/Ordnername“ (meistens wohl /piwik )
  • Track the admin user too: Unkritisch, muss man halt selbst wissen, ob die eigenen Adminzugriffe auch gezählt werden sollen.

Danach ein Klick auf „Update Settings“ und das sollte es gewesen sein. Überprüfen kann man das jetzt relativ einfach. Da unter ist noch der Hinweis:
All options set? Then check out your stats!
Hinter „check out your stats“ liegt nun der vom Plugin generierte Link zu deiner Piwik-Installation. Falls man oben falsche Angaben gemacht hat, wird dieser Link auch nicht korrekt sein. Nutzt man den Firefox, so reicht es, den Mauspfeil darüber zu bewegen. Unten in der Statusleiste des Browsers wird der hinterlegte Link angezeigt (kein doppeltes http ist schon mal gut 😉 ).

Flattr this!

Kein Henne-Ei-Problem!

Warum wird da so viel drüber geredet, immer wieder zitiert, gegrübelt etc.?

Es gibt kein Henne-Ei-Problem! Ist doch ganz einfach:

Also:
Das Ei war zu erst da.

Warum?
Die Henne, wie wir sie kennen, wie sie in dem „Problem“ erwähnt wird, ist einem (dem!) Ei entschlüpft. Dieses Ei wurde von einem Tier gelegt, das der uns bekannten Henne wahrscheinlich sehr ähnlich war, aber auf Grund der Evolution gentechnisch (noch) so weit abwich, das es nicht als Henne gelten konnte.

Fertig.

Flattr this!

Facebook – eine Gegendarstellung

Hier eine Gegendarstellung zu meiner wahren unwiderlegbaren Aussage. Diese Gegendarstellung schrub ich selbstverständlich nicht selber (ich schwör!). Ist sicherlich auch etwas sehr provokant, aber das haben Gegendarstellungen ja oft an sich:

Sehr geehrter Holger,

sie sehen die grösseren Zusammenhänge hier nicht. Natürlich wird Facebook benötigt, selbstverständlich brauchen wir Twitter! Das ist mitnichten Zeitverschwendung oder wie Sie schreiben „verschenkte Energie“, ganz im Gegenteil, es handelt sich bei diesen Communitys um eines der erfolgreichsten Konzepte der neuen „e-volution“

Was hier passiert ist die Aussortierung der geistig Schwachen, der Manipulierbaren, der e-sklaven. Diese haben für die Evolution keine Wert und müssen dementsprechend in naher Zukunft verschwinden. Anscheinend hat aber die Evolution in den letzten Jahrzehnten einen friedlicheren Weg eingeschlagen, Auslaufmodelle werden nicht mehr eliminiert, die werden auf ein Abstellgleis geschickt und dürfen dort Ihr Leben fristen.

Als Auffangbecken für diese Gestalten wurden die Communitys entwickelt.
Hier darf jeder sein, was er möchte, wozu er im „Real Life“ niemals fähig wäre.
Jeder darf seine Träume und seine Wünsche ausleben und dann glücklich auf sein Ende warten.

Dadurch, dass diese „Gemeinschaften“ nur virtuell existieren, ist eine Vermehrung der Mitglieder ausgeschlossen, dies geht nun mal nur im „Real Life“ mit entsprechendem  Körpereinsatz.

Womit wir zusammenfassen können:
Facebook und Co sind ein genialer Schachzug der Evolution. Nicht lebenstaugliche Spezies werden ausgegliedert und dürfen ein, ihren Fähigkeiten angemessenes, glückliches Leben führen!

Ob Sie, unter Berücksichtigung dieser Tatsachen, einen Facebook-Account benötigen, dass müssen Sie jetzt selber entscheiden….

Flattr this!

wahre unwiderlegbare Aussage

Ich bin durchaus ein Kind des Internets. Ich war schon online, als noch mein nächster Einwahlknoten nur per Ferngespräch erreichbar war (wer kennt denn sowas noch?). Ich betreibe einige Internetseiten, bin in einigen Foren aktiv und passiv unterwegs, gebe Kommentare in Blogs und Beiträgen ab, mein Computer ist immmmmer an und online, ich mache Sachen im Internet, die Leute, die vor alles, was sie wollen “www” schreiben, gar nicht kennen und nie begreifen werden, ich schreibe mehr eMails als SMS, ich brauche mein iPhone kaum zum telefonieren, aber ich habe es nie verstanden, obwohl ich wie verrückt Informationen, Gründe und Erklärungen suche:

Warum zum Teufel brauche ich einen Facebook-Account?

Facebook und ähnliche Communities braucht kein Mensch und verbrennen mehr Zeit und Energie als Pornos zu produzieren (und/oder zu gucken). Dort tummeln sich doch fast nur Menschen, die nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Sex gieren und im Real Life dazu vermutlich nicht in der Lage sind. Und Klugscheisser, denen sonst keiner zuhört weils einfach keinen interessiert (jaaa, das ist vielleicht überspitzt, aber ich will auch mal polarisieren). Dennoch: Verschenkte Energie.

„Ich hab gut reden, ich war da ja noch nie“, werden sicher nun einige einwenden. Genau, und ich muss da auch nicht hin. Ich will auch gar nicht über Statusänderungen anderer Leute per Mail informiert werden und ich will dort auch nicht hinterlassen, dass ich gerade einen neuen Blogeintrag verfasst habe und mir dann Leute dort statt hier mitteilen: „Gefällt mir“. Dafür ist hier die Kommentarfunktion freigeschaltet und hier gehört es hin.

Warum muss man die gesamte Kommunikation von überall abziehen und auf FB und Co. zusammenziehen? Ich höre schon: „Ja, genau, das ist das tolle, alle Infos gebündelt, ist doch prima!“ Nee, Leute, das ist Mist. Es gibt sowieso schon zuviel Information, und das noch alles auf einen Haufen werfen?

Man geisselt sich selbst, und das nur zum Selbstzweck.

Vom offenbar durchaus rentablen Zweck für die Betreiber der Plattformen will ich gar nicht erst anfangen und schon gar nicht vom Missbrauch etlicher nur scheinbar persönlicher Daten. Darüber wird sich an genug Stellen im Netz ausführlich ausgelassen.

(Nachtrag: Es gibt auch eine Gegendarstellung)

Flattr this!

Readers Digest Auswahlbücher

Readers Digest Auswahl

Ja, ich lese Bücher. Leider vernachlässige ich das in letzter Zeit sehr, hänge viel zu viel vor dem Computer 😉 Aber immer wieder stosse ich auf interessante Titel, wo ich denke „das muss ich lesen!“. Ob es nun Tipps von Kollegen sind, die während eines Gespräches fallen (Rattentanz) oder Buchtipps im Radio (Britannica & ich) oder gar eine Shortbook-Zusammenfassung (Die Gelehrtenrepublik).

Und nun möchte ich eine Lanze brechen für eine andere Quelle, um über interessante Bücher „zu stolpern“:
Reader’s Digest Auswahlbücher. Ich kenne die von klein auf an, da meine Mutter die damals irgendwie abonniert hatte oder so… richtig drum gekümmert habe ich mich da aber nie drum, denn schon die Titel der Bücher sagten mir nichts. Nun, mit dem Alter ist auch die Erfahrung gekommen und so manchen Titel habe ich dann doch wieder erkannt, z. B.:

  • die Akte
  • der große Bellheim
  • fürn Groschen Brause
  • Im Westen nichts neues
  • Die Nadel

Derlei Titel sollten eigentlich jedem was sagen, der nicht völlig ahnungslos durch die Welt geht.

Aber was ist das besondere an diesen Auswahlbüchern? Der Verlag selbst beschreibt es so:

„Ein Buch – vier internationale Bestseller in gekonnter Kurzfassung! Packende, mitreißende und gefühlvolle Lektüre auf fast 600 Seiten“

Ich denke, das wichtige Merkmal ist hier: in gekonnter Kurzfassung. „Im Westen nichts neues“ wird beispielsweise als drittes von den vier Romanen in einem Buch auf ca. 132 Seiten abgedruckt. Die Bertelsmann-Ausgabe von 1959, die ich besitze, braucht für die Geschichte über 300 Seiten.
Als geübter Leser merkt man auch hier und da, dass irgendwie was fehlt oder ein Sprung in der Geschichte gemacht wird. Aber generell hemmt nichts den Lesefluss, es ist keine Zusammenfassung wie es vielleicht ein Achtklässler machen würde 😉

Man kann sicher eine spannende Kontroverse darüber führen, ob so eine Kürzung ein Werk verschandelt oder unbrauchbar macht und ganz sicher ist das auch nicht falsch. Ich aber sehe eine solche gekürzte Fassung als ideale Möglichkeit, „mal eben schnell“ einen Roman wahrzunehmen (hätte ich mir im Nachhinein für Rattentanz sehr gewünscht…). Wenn es einen dann wirklich anspricht, kann man sich immer noch die vollständige Ausgabe besorgen.

Meist ist nur einer der vier Auswahlbücher ein Titel, der auch nur einigermassen bekannt ist und die anderen sind Füllstoff, die einen aber durchaus mal überraschen können.

Der schöne Vorteil: Auf Flohmärkten wimmelt es nur so von diesen Auswahlbüchern, die man in der Regel für nen Euro erwerben kann, oder gar fünf für vier, je nach Verhandlungsgeschick 😉

So kommt man dann an Bücher, von denen man sonst wahrscheinlich nie was erfahren hätte, wie diese hier:

  • Pilot am Scheideweg
    Ein Alkoholabhängiger Pilot und sein Leben…
  • Hundeleben in Herrlichkeit (Bericht einer Reise)
    1964 verliess ein Paar ihr Alltagsleben und segelte mit ihrer „KAIROS“ um die Erde. 1967 kehrten sie zurück.
  • Bomber (Len Deighton)
    1943 zerstört eine englische Luftarmada durch ein Versehen eine kleine Stadt. Deutsche Nachtjäger versuchen, einige der Bomber vor dem Ziel abzufangen

Und natürlich schafft man die kürzeren Geschichten auch in kürzerer Zeit, man kann also mehr Bücher lesen oder noch mehr Zeit im Internet verbringen. Für weniger geübte Leser ist es auch eine gute Möglichkeit, sich an Lesestoff heran zu tasten…

… probiert es mal aus, ist besser als Fernsehen!

Flattr this!