Friday on my Mind

Na gut, über den Friday for the Future wurde bestimmt schon alles gesagt, aber eben noch nicht von mir. Also jetzt:
Ich will gar nicht lange darauf rumreiten, dass es ganz sicher eine wesentlich geringere Beteiligung gäbe, wenn die sagen würden „Hey, Sunday morning for the Future, seid alle dabei, acht Uhr gehts los!“. Es ist doch wohl jedem klar, dass ein Großteil der Schüler einfach die Gelegenheit wahrnimmt, eben mal nicht zur Schule zu gehen. Vermutlich schaffen die meisten es auch noch, die elementaren Gründe für das Schwänzen wieder zu geben:

…fordern von den Politikern, die Klimaziele ernst zu nehmen…

Nett. Auch ehrenwert. Man könnte gar noch mehr fordern.
Aber: Wer von den Schülern als erstes eine Steckdose sucht, um sein Smartphone aufzuladen, auf dem Weg zur Demo noch nen Coffee to go mit nimmt oder einen Schokoriegel mampft, mit dem Auto da hin fährt, den Müll nicht immer korrekt trennt und bei Amazon Dinge aus China bestellt nur weil die so günstig sind, der braucht von anderen mal gar nichts bzgl. Klimaschutz zu fordern.

So, und nun macht eure Hausaufgaben.

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Das Wissen der Welt

Da steht gestern einer neben mir, einer, von dem ich weiss, dass er angelt, eine kleine Dreizimmerwohnung hat, sich kein eBike kaufen kann, kein Auto besitzt, eine besonders leistungsstarke HiFi-Anlage im Wohnzimmer stehen hat die er auch schon mal Nachts aufdreht und dass die Polizei deswegen auch schon da war aber auch gern ZZ Top hört, einen knittrigen Blaumann an hat und mir gerade haarklein aber in groben Stichworten erklärt, was Boeing mit ihrer 737 Max8 und die Piloten in diesen Flugzeugen falsch machen bzw., warum diese Flugzeuge denn nun abgestürzt sind und wie könne man nur so doof sein, das wisse doch wohl jeder.

Warum hört bloß keiner auf solche Menschen?

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Armbanduhr

Ich trage gern eine Armbanduhr. So ganz ohne bin ich mir nie sicher, wie spät es gerade ist. Und ich gehöre nicht zu der Generation, die ständig aufs Handy schaut (habe es sogar meist gar nicht direkt am Mann). Ausserdem finde ich die genaue Uhrzeit gerade beim Bootfahren wichtig: Wann kippt die Tide? Schaffen wir die Schleuse noch? Sind wir rechtzeitig an der nächsten Tonne?

Lange Zeit habe ich gebraucht, um die richtige Uhr für mich zu finden. Das lag u.a. auch daran, dass ich nicht bereit war und bin, mehrere Hundert Euro für eine Armbanduhr hinzublättern. Und wie wir alle wissen, aber dennoch nix daraus lernen: Zu billig ist auch nicht gut.
Nach vielen Wechseln habe ich nun eine Uhr, auf die ich mich verlassen kann: Wird per Solar geladen (vollständig, nicht nur Batterie-unterstützend, und mit perfekten Akku-Management), stellt sich selbst auf die korrekte Zeit ein (per Funk, und das Weltweit), ist Wasserdicht, Stoßgeschützt und hat als nettes Beiwerk sogar eine Anzeige für die Mondphase und die Gezeit für einen selbst zu wählenden Ort. Es handelt sich um eine Casio G-Shock GW-7900B. Zur Einführung seinerzeit kostete die ca. 280,- Euro, momentan geht sie für um die 89,- weg. Ein fairer Preis, der sich lohnt.

Nun bin ich aber aktuell handwerklich am Arbeiten, und da kann so eine Uhr schon mal was abbekommen. Nicht nur Dreck sondern auch mal einen Stoß oder gar Farbkleckser. Das wollte ich meiner Uhr aber nicht antun und beschloss: Für Wochentags muss es nicht dieses dolle Ding sein, da reicht auch was einfachereres. Doch die Uhren, die ich daheim noch fand, waren aber alle aus den mehr oder minder gleichen Gründen nicht brauchbar: Batterie alle, und/oder unverständliche Bedienung zum Einstellen, oder Armband eingerissen o.ä.. Also musste ich mir notgedrungen was kaufen. Sowas macht der moderne Mensch ja online. Ich habe mich echt gezwungen, nicht das günstigste passende Modell zu finden. Bei Amazon werden ja echt zuhauf welche für 1 (einen!) Cent angeboten, aus China. Ich will gar nicht darüber nachdenken, was das soll und wie die Schwerölbefeuert nach Europa transportiert werden usw.

1 Cent kostet diese Uhr

Also wählte ich eine altbackene aber bewährte Casio und als zweites noch eine mit einem Taschenrechner drin (Quatsch, aber… haben statt brauchen). Die waren beide zu fairen Preisen angeboten, aber lassen noch auf etwas Qualität in der Haltbarkeit hoffen. Nun heisst es warten, bis sie hier eintreffen.

Einen Tag habe ich ohne Uhr verbracht, das war echt doof. Abends, daheim, guckte ich dann zufällig, weil ich wieder mal irgendwas suchte, in eine kleine Schublade der Kommode auf dem Flur. Und fand darin eine Armbanduhr. Naja, von Pearl. Kann wahrscheinlich so in die Tonne…die muss da schon Jahre drin liegen, lief aber noch. Die Uhrzeit war falsch. Hm. Vier Knöppe? Mal auf Verdacht gedrückt und es stellte sich heraus, dass die Bedingung durchaus logisch funktionierte: Ich konnte auf Anhieb Zeit und Datum einstellen. Über Nacht habe ich sie liegen gelassen und am nächsten Morgen war noch immer die korrekte Zeit. Also band ich sie um und ging damit zur Arbeit. Und jetzt habe ich sie immer noch um. Sowas.

Die Bestellungen der anderen beiden Uhren habe ich nicht widerrufen, das ziehe ich durch. Wenn es sein muss, lagere ich die hier unausgepackt, bis ich sie brauche (Zurückschicken widerstrebt mir noch mehr, das mag ich überhaupt nicht: Dinge bestellen und dann wieder zurück senden. Total sinnlos und… ach, anderes Thema).

Was lerne ich daraus? Das weiss ich noch nicht 🙂
Ich war seit langem der Meinung, dass Dinge von Pearl generell keine hohe Qualität haben. Zumindest bei dieser Uhr scheint das anders zu sein. Warten wir mal etwas ab, wie sie sich auf Dauer bewährt. Meine gute Casio wird so auf jeden Fall geschont! Nun muss ich nur noch herausfinden, wie ich bei der Pearl-Uhr den Stundenpieps ausschalte. Noch habe ich nicht danach gesucht, will ja nicht irgendwas verstellen…

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Helfen Sie uns, Ihr eBay-Konto zu schützen

Nicht oft aber sehr regelmässig bekomme ich eMails von eBay, immer mit dem im Titel genannten Betreff. Und das sind dann keine Spam-Mails sondern echte, reguläre Mails von eBay. Und die meinen das ernst: eBay behauptet, dass mein Konto dort weniger geschützt sei, weil ich meine persönlichen Daten nicht aktualisiere???

Sie haben Ihre persönlichen Daten seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert.
Indem Sie Ihre persönlichen Daten immer auf dem aktuellen Stand halten, helfen Sie uns Ihr eBay-Konto besser zu schützen.

Dabei ist es doch genau anders rum: Wenn irgendjemand an irgendwelche fremden eBay-Kontodaten kommt, wird er doch ziemlich sicher erstmal die Adresse ändern, damit bestellte Ware etc. auch „richtig“ zugestellt werden kann?! Eine Änderung der persönlichen Daten ist also ein gutes Indiz dafür, dass etwas ungewöhnliches abläuft und einer genaueren Prüfung bedarf…. oder bin ich einfach altmodisch, weil ich so lange hier wohne und nicht jedes Jahr umziehe? Nein, sicher nicht. Oder ist es so, dass eBay andere Gründe hat, mich dort hin zu locken? Immerhin scheint die eingesetzte Rhetorik darauf abzuzielen:

Sie finden, das klingt gut? Sehen Sie sich einfach bei eBay Ihre persönlichen Daten an und vergewissern Sie sich, dass sie noch auf dem aktuellen Stand sind.

Lauert dort irgend ein verlockendes Angebot auf mich? eBay Plus oder ein Gratishörbuch von Audible? Ich vermute was viel Schlimmeres: Die Ursache für solch eine Mail ist keine versteckte Vertriebsmasche sondern dieses Aktionshaus hat, statt zu investieren und vernünftiges Datenschutzpersonal zu schulen oder gar einzustellen, einfach eine Abteilung genommen und angewiesen: „Ihr da, ihr macht ab jetzt auch das mit dem Datenschutz!“
Na gut, vielleicht gab es auch eine interne Stellenausschreibung und einige engagierte Mitarbeiter haben sich beworben und auch gut verkauft beim Vorstellungsgespräch. Und weil keiner genau weiss, was so ein unproduktiver Datenschützer macht ausser Zeit und Geld zu verbraten, hat man dann einen genommen „der einen echt total überzeugt hat, der kann das!“. Dieser naive Heini hat sich dann erstmal einiges zusammengereimt (und -gegoogelt) und dann allerhand angeordnet. Unter anderem eben jene völlig sinnbefreite eMail, die ich eingangs erwähnte.

Und aber eMail kostet ja nix, kann also auch nix schaden.

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Fundstück: Was Wikipedia einem verraten kann!

Eigentlich diskutierte ich mit meinem Sohn darüber, aus welcher Höhe wohl Regentropfen fallen, welchen Weg sie also zurücklegen, bevor sie auf die Erde klatschen. Man tauscht so sein Wissen aus und irgendwann kommt man an den Punkt, wo man Belege braucht oder einfach was nachgucken muss, weil man es eben nicht weiss. Dann benutze ich oft Wikipedia.

Und da lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen, denn in der Wikipedia stehen Informationen, die man dort gar nicht erwartet hätte:

Na? Ihr denkt doch auch, was ich denke, oder?

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Voll auf die Nuss

Ich esse ja gerne Erdnüsse. Es gibt hier sogar ein paar Artikel, wo das erwähnt wird. Von Ültje hatte ich mir mal ein paar Kunststoff-Deckel schicken lassen, damit kann ich die aufbewahrten Dosen schön verschliessen und für vielerlei Dinge verwenden. Das ist quasi der nette Nebeneffekt der Nüsse-Nascherei: Müll vermieden und Behälter „gewonnen“.
Vor ein, zwei Wochen bemerkte ich dann was seltsames: Ich saß am Rechner, machte so Dinge, trank ein Bierchen und knabberte Nüsse nebenbei. Und auf einmal war da so ein Kratzen im Hals. Doofe Erkältung. Erstmal ignorieren, geht sicher bald wieder weg.
Ein anderer Abend: Ähnliche Situation, wieder ein Kratzen im Hals. Aber beharrlicher. Es zwang mich zum Husten. Ging aber nicht richtig weg, der Husten löste nix. Da kam mir der Gedanke, die Erdnüsse könnten schuld sein. Also habe ich die einige Zeit bei Seite gelassen. Und aber wie das so ist mit Gewohnheiten (vielleicht schon eine Sucht…): Irgendwann fasse ich wieder in die Dose und werfe mir ein paar Nüsse in den Mund. Das Kratzen im Hals kam schneller als meine Erinnerung. Verdammt. Das war wirklich unangenehm, was mir da im Rachen passierte. Schnell weg mit den Nüssen, mit Bier gespült: Langsam ging es wieder. Da ist es wohl zu einer Allergie gegen Erdnüsse geworden.

Neulich, beim Einkaufen: Die Nüsse links liegen gelassen. Aber irgendwas zu knabbern wollte ich haben. Und was kaufe ich, völlig geistesabwesend? Flips. Erdnussflips. Das war der erste Fehler. Der zweite war, die dann abends zu essen. Leute, was ging mir das schlecht! Nicht mehr dieses fiese Kratzen im Hals, nein: Erst dachte ich, es wäre was mit meinem Brustkorb, mit meinen Atemwegen, mit meinem Herzen; echt schlimmes Gefühl! Als der Druck, die Schmerzen etwas nachliessen, konnte ich das besser lokalisieren: Meine Speiseröhre wars. Vom Magen unten bis zum Hals oben. Vermutlich, weil ich die Flips nicht so ausgiebig kaute wie die Nüsse, entfaltete sich deren fatale Wirkung erst später. Und das war gar nicht gut. Da weiss man nicht, ob unablässiger Reizhusten nicht doch „besser“ wäre. Vermutlich nicht.

Tja, nun bin ich wohl auch Allergiker. Wenn es bei den Erdnüssen bleibt, dann will ich da gern mit leben. Aber steuern kann man das eh nicht. Im Netz danach suchen und sich kundig machen, hilft ja auch nix, im Gegenteil. Was zwar echt hart wäre, aber doch relativ gut in meine Lebensplanung passen würde: Allergien gegen Schweinefleisch und Fisch. Klingt grausam? Ist es sicher auch. Aber meine liebe Ehefrau hat genau solche Allergien seit Jahren und wir leben damit. Klar, ab und zu esse ich Fisch und bereite was „schweinisches“ zu, aber man muss eben immer drauf achten, was man kauft, wie man es zubereitet etc. Und das kriegen wir hin. Der Bonuspunkt bei der Sache: Bewusste Ernährung. Leicht gesagt? Macht das mal nach, nur für eine kurze Zeit.

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iPhone 5 für 20 Euro

Langjährige Mitleser meines Blogs können sich vielleicht noch an diesen Artikel erinnern: iPhone 5 für 100 Euro. Dieser Beitrag ist mittlerweile über sechs Jahre alt, nur mal so als Vorab-Information. Nun war es wieder so weit.

Am letzten Wochenende habe ich unser iPhone 5 zum Verkauf angeboten, mit so einer Anzeige:

wir verkaufen unser iPhone 5. Es hat kaum Gebrauchsspuren, keine Kratzer (wenn jemand ganz pingelig sucht findet er sicher was: ist eben Gebraucht, aber nicht zerschunden ^^). Das Display ist OK.
Die Farbe des iPhones nennt sich glaube ich graphit, sieht auf jeden Fall gut aus. Ich habe es zurückgesetzt, ist so bereit zur Neueinrichtung („Hallo“).

Wir geben es günstig weg, weil es hier eh nur rumliegt und dadurch auch nicht an Wert gewinnt. Wäre nett, wenn nicht mehr am Preis verhandelt wird.
Dazu gibt es noch ein entsprechendes Lightning-Ladekabel.
Siehe auch Bilder.

Vorher hatte ich mir natürlich andere Angebote und deren Preisvorstellungen angesehen. Das ist ja mal breit gefächert. Ich habe mich dann am günstigsten, welches kein Schrott war, orientiert und einfach mal 5 Euro da drunter geblieben. Am nächsten Morgen ist mein Postfach explodiert. Einige haben sogar gleich zweimal, mit nur knapp 1,5 Std. Abstand nachgefragt. Auch, wenn die meisten Anfragen nett und knackig waren, so hat sich doch wenig in den letzten sechs Jahren getan. Eine Anfrage tat sich besonders hervor:

Hallo,
Meine Schwester Sucht ein Smartphone bis 20€
Tel.: 017xxxxxxxxx

Ich wurde leider nicht schlau aus dieser Anfrage. War das der Versuch, den Preis zu drücken? Oder versteckte sich hier die Frage, ob ich noch weitere Geräte zu ggf. günstigeren Konditionen abgeben würde? Sollte sich gar ein Chat sozialer Art daraus entwickeln? Immerhin waren ja die Wörter „Schwester“ und „Sucht“ enthalten, da würden bei Facebook vermutlich einige Filter Alarm schlagen. Ich wollte das aber gleich abkürzen und schrieb zurück: „Das ist ja interessant“. Vermutlich wurde der Empfänger dadurch etwas hektisch, denn ich bekam nur ein „Sehr“ als Antwort zurück. Erledigt.

Andere machten sich noch weniger Mühe und schrieben nur „Hi“. Muss man solchen Leuten antworten? Ich weiss nicht… es gilt für mich das gleich wie beim ersten Artikel zu dem Thema: Ich bin einfach kein guter Verkäufer. Schlauer wäre vermutlich gewesen, den Preis höher anzusetzen, und dafür etwas länger zu warten, bis „der Richtige“ das haben will. Im Billigsegment muss man sich doch nur unnötig mit Leuten rumschlagen. Schade.

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Der Durst der Tiere

Bei diesen anhaltenden Minusgraden draussen gefriert natürlich alles. Das ist für die Tiere, besonders für die Vögel, eine harte Zeit. Und nicht nur, weil es so schwer ist, Nahrung zu finden, nein: Sie haben Durst! Nirgendwo ein Schluck zu trinken, obwohl überall Wasser ist.

Eiszeit: Alles eingefroren

Vermutlich freuen sich die Tiere, wenn morgens die Sonne scheint und sich hier und da ein paar Tautropfen sammeln. Aber es ist doch schöner, wenn wir etwas helfen. Denkt doch bitte daran: Eben ein- zweimal am Tag eine kleine Schale mit frischem Wasser rausstellen. Das muss ja keine perfekte Vogeltränke sein. Ich denke, die freuen sich auch über eine abgestossene Untertasse, leere Erdnussdose oder nur den mit Wasser gefüllten Deckel vom Fleischsalat. Und man muss dafür keinen Garten haben! Das geht auch auf dem Balkon, der Fensterbank oder neben dem Auto aufm Parkplatz.

Danke schön!

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Das Leben ist doch ein Wimmelbild

Letztes Jahr im Sommer verbrachten wir ein Wochenende auf dem Campingplatz am Alfsee. Familientreffen. Dazu hatten wir uns vor einigen Jahren ein grosses Zelt gekauft und gleich zwei echt gute Luftmatratzen. Und eine Doppelhubkolbenluftpumpe. So wurde wie gewohnt vor dem Weekend alles zusammengesucht und eingepackt. Nur die Luftpumpe war nicht zu finden. Ich war mir sicher, die vor relativ kurzer Zeit noch gesehen zu haben, aber wo? Wo denn nur? Dachboden nix. Garage nix. Sonst wo in der Wohnung? Ich habe wirklichwirklich alles abgesucht und fand Dinge, die ich noch nicht mal vermisst hatte, Aber nicht diese vermaledeite Luftpumpe. Und ich konnte keine andere nehmen, weil nirgends der passende Pöppel für die LuMatra dabei war. Letztendlich habe ich eine neue kaufen müssen.

Neulich räume ich die Garage aus. Brauche darin Platz, um was zu bauen. Ich stapelte alles nach und nach im Carport auf:

Das Wimmelbild.

Auf dem Bild ist auf Anhieb nicht viel zu sehen, aber wenn man etwas länger schaut, dann entdeckt man doch einiges. Sowas wie eine Luftpumpe wird man aber nicht erkennen können, richtig? Gehen wir mal näher ran:

Ein Teil vom Ganzen

Auch auf diesem Detail-Ausschnitt könnte man einiges finden. Und einiges einfach wegschmeissen. Aber das kann ich noch nicht, die Teile sind noch nicht reif dafür 🙂 Und das ist auch gut so, denn damit hätte ich mehr entsorgt, als mir lieb ist:

Was ist das? Ta-taaaaaa!

Ach, Scheisse: In dem Fangkorb des Rasenmähers, der auf eine Reanimation wartet, linst mich doch eine kaum benutzte und noch im Originalbeutel befindliche LuPu an. Ich selbst muss die da mal reingesteckt haben, kann mich aber auf keinen Fall daran erinnern. Und dabei hatte ich seinerzeit mehrfach in der Garage gesucht und geguckt. Aber nicht in den Fangkorb, tze.

Und was lernen wir daraus? Vermutlich nix, aber jeder Messie wird sagen: Siehste!

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Fast was erfunden

Ich habe schon wieder mal fast was erfunden. So wie vor vielen Jahren der Bratwursttoaster. Das war immerhin eine ernsthafte Idee, im Gegensatz zum Hagel, der ja offensichtlich reiner Jux ist. Die Laubpresse kam auch kaum über die eigentliche Idee raus, obwohl ich das jedes Jahr spätestens im Herbst immer noch eine echt tolle Idee finde. Und irgendwo auf meinen Seiten finden sich bestimmt weitere Erfindungen.

Bei meiner neuen „Erfindung“ bin ich mir ganz sicher, dass es sowas schon gibt:

Na, was kann das sein? Ja, klar: Die Wäscheklammer aus Holz ist es nicht. Die Schnur auch nicht. Nein, aber das beides in der richtigen Verwendung ist für mich eine sehr gute Lösung: Wer kennt das nicht? Man hat Handtücher, bei uns oft Geschirrhandtücher, und irgendwann fehlt einfach diese kleine Schlaufe zum Aufhängen des Tuches. Also stülpt man das immer irgendwie mit einer dicken Ecke über den Haken, nachdem man alle vier Seiten zwei mal auf der Suche der Schlaufe abgetastet hat, und oft genug fällt das Handtuch dann mindestens einmal runter. Die kleinen Gästehandtücher zeigen bei uns das gleiche Phänomen.

Und deswegen habe ich, aus der Not heraus, eben schnell die Klammerschlaufe erfunden und es dauerte circa eine Minute, bis der neue Aufhänger technisch umgesetzt war:

die Klammerschlaufe in Verwendung

Wäscheklammern nutzen wir seit eh und je für alles mögliche. Nudel-Tüten oder Kekspackungen zumachen und dergleichen. Diese Klammern hängen bei uns in der Ecke der Küche am Kabel für die Kaffeemaschine griffbereit. Paketschnur haben wir gleich an zwei Orten. Also schnell zusammengebastelt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt/ gab es so Plastikclipsies, welche die fehlende Öse ersetzen sollen. Ich suchte aber nicht im Netz danach. Meine Idee ist viel cooler, ich muss nix bestellen, habs sofort zur Hand und irgendwie Öko-mäßig sieht es auch aus.

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