Fundstück: Was Wikipedia einem verraten kann!

Eigentlich diskutierte ich mit meinem Sohn darüber, aus welcher Höhe wohl Regentropfen fallen, welchen Weg sie also zurücklegen, bevor sie auf die Erde klatschen. Man tauscht so sein Wissen aus und irgendwann kommt man an den Punkt, wo man Belege braucht oder einfach was nachgucken muss, weil man es eben nicht weiss. Dann benutze ich oft Wikipedia.

Und da lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen, denn in der Wikipedia stehen Informationen, die man dort gar nicht erwartet hätte:

Na? Ihr denkt doch auch, was ich denke, oder?

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Voll auf die Nuss

Ich esse ja gerne Erdnüsse. Es gibt hier sogar ein paar Artikel, wo das erwähnt wird. Von Ültje hatte ich mir mal ein paar Kunststoff-Deckel schicken lassen, damit kann ich die aufbewahrten Dosen schön verschliessen und für vielerlei Dinge verwenden. Das ist quasi der nette Nebeneffekt der Nüsse-Nascherei: Müll vermieden und Behälter „gewonnen“.
Vor ein, zwei Wochen bemerkte ich dann was seltsames: Ich saß am Rechner, machte so Dinge, trank ein Bierchen und knabberte Nüsse nebenbei. Und auf einmal war da so ein Kratzen im Hals. Doofe Erkältung. Erstmal ignorieren, geht sicher bald wieder weg.
Ein anderer Abend: Ähnliche Situation, wieder ein Kratzen im Hals. Aber beharrlicher. Es zwang mich zum Husten. Ging aber nicht richtig weg, der Husten löste nix. Da kam mir der Gedanke, die Erdnüsse könnten schuld sein. Also habe ich die einige Zeit bei Seite gelassen. Und aber wie das so ist mit Gewohnheiten (vielleicht schon eine Sucht…): Irgendwann fasse ich wieder in die Dose und werfe mir ein paar Nüsse in den Mund. Das Kratzen im Hals kam schneller als meine Erinnerung. Verdammt. Das war wirklich unangenehm, was mir da im Rachen passierte. Schnell weg mit den Nüssen, mit Bier gespült: Langsam ging es wieder. Da ist es wohl zu einer Allergie gegen Erdnüsse geworden.

Neulich, beim Einkaufen: Die Nüsse links liegen gelassen. Aber irgendwas zu knabbern wollte ich haben. Und was kaufe ich, völlig geistesabwesend? Flips. Erdnussflips. Das war der erste Fehler. Der zweite war, die dann abends zu essen. Leute, was ging mir das schlecht! Nicht mehr dieses fiese Kratzen im Hals, nein: Erst dachte ich, es wäre was mit meinem Brustkorb, mit meinen Atemwegen, mit meinem Herzen; echt schlimmes Gefühl! Als der Druck, die Schmerzen etwas nachliessen, konnte ich das besser lokalisieren: Meine Speiseröhre wars. Vom Magen unten bis zum Hals oben. Vermutlich, weil ich die Flips nicht so ausgiebig kaute wie die Nüsse, entfaltete sich deren fatale Wirkung erst später. Und das war gar nicht gut. Da weiss man nicht, ob unablässiger Reizhusten nicht doch „besser“ wäre. Vermutlich nicht.

Tja, nun bin ich wohl auch Allergiker. Wenn es bei den Erdnüssen bleibt, dann will ich da gern mit leben. Aber steuern kann man das eh nicht. Im Netz danach suchen und sich kundig machen, hilft ja auch nix, im Gegenteil. Was zwar echt hart wäre, aber doch relativ gut in meine Lebensplanung passen würde: Allergien gegen Schweinefleisch und Fisch. Klingt grausam? Ist es sicher auch. Aber meine liebe Ehefrau hat genau solche Allergien seit Jahren und wir leben damit. Klar, ab und zu esse ich Fisch und bereite was „schweinisches“ zu, aber man muss eben immer drauf achten, was man kauft, wie man es zubereitet etc. Und das kriegen wir hin. Der Bonuspunkt bei der Sache: Bewusste Ernährung. Leicht gesagt? Macht das mal nach, nur für eine kurze Zeit.

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iPhone 5 für 20 Euro

Langjährige Mitleser meines Blogs können sich vielleicht noch an diesen Artikel erinnern: iPhone 5 für 100 Euro. Dieser Beitrag ist mittlerweile über sechs Jahre alt, nur mal so als Vorab-Information. Nun war es wieder so weit.

Am letzten Wochenende habe ich unser iPhone 5 zum Verkauf angeboten, mit so einer Anzeige:

wir verkaufen unser iPhone 5. Es hat kaum Gebrauchsspuren, keine Kratzer (wenn jemand ganz pingelig sucht findet er sicher was: ist eben Gebraucht, aber nicht zerschunden ^^). Das Display ist OK.
Die Farbe des iPhones nennt sich glaube ich graphit, sieht auf jeden Fall gut aus. Ich habe es zurückgesetzt, ist so bereit zur Neueinrichtung („Hallo“).

Wir geben es günstig weg, weil es hier eh nur rumliegt und dadurch auch nicht an Wert gewinnt. Wäre nett, wenn nicht mehr am Preis verhandelt wird.
Dazu gibt es noch ein entsprechendes Lightning-Ladekabel.
Siehe auch Bilder.

Vorher hatte ich mir natürlich andere Angebote und deren Preisvorstellungen angesehen. Das ist ja mal breit gefächert. Ich habe mich dann am günstigsten, welches kein Schrott war, orientiert und einfach mal 5 Euro da drunter geblieben. Am nächsten Morgen ist mein Postfach explodiert. Einige haben sogar gleich zweimal, mit nur knapp 1,5 Std. Abstand nachgefragt. Auch, wenn die meisten Anfragen nett und knackig waren, so hat sich doch wenig in den letzten sechs Jahren getan. Eine Anfrage tat sich besonders hervor:

Hallo,
Meine Schwester Sucht ein Smartphone bis 20€
Tel.: 017xxxxxxxxx

Ich wurde leider nicht schlau aus dieser Anfrage. War das der Versuch, den Preis zu drücken? Oder versteckte sich hier die Frage, ob ich noch weitere Geräte zu ggf. günstigeren Konditionen abgeben würde? Sollte sich gar ein Chat sozialer Art daraus entwickeln? Immerhin waren ja die Wörter „Schwester“ und „Sucht“ enthalten, da würden bei Facebook vermutlich einige Filter Alarm schlagen. Ich wollte das aber gleich abkürzen und schrieb zurück: „Das ist ja interessant“. Vermutlich wurde der Empfänger dadurch etwas hektisch, denn ich bekam nur ein „Sehr“ als Antwort zurück. Erledigt.

Andere machten sich noch weniger Mühe und schrieben nur „Hi“. Muss man solchen Leuten antworten? Ich weiss nicht… es gilt für mich das gleich wie beim ersten Artikel zu dem Thema: Ich bin einfach kein guter Verkäufer. Schlauer wäre vermutlich gewesen, den Preis höher anzusetzen, und dafür etwas länger zu warten, bis „der Richtige“ das haben will. Im Billigsegment muss man sich doch nur unnötig mit Leuten rumschlagen. Schade.

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Der Durst der Tiere

Bei diesen anhaltenden Minusgraden draussen gefriert natürlich alles. Das ist für die Tiere, besonders für die Vögel, eine harte Zeit. Und nicht nur, weil es so schwer ist, Nahrung zu finden, nein: Sie haben Durst! Nirgendwo ein Schluck zu trinken, obwohl überall Wasser ist.

Eiszeit: Alles eingefroren

Vermutlich freuen sich die Tiere, wenn morgens die Sonne scheint und sich hier und da ein paar Tautropfen sammeln. Aber es ist doch schöner, wenn wir etwas helfen. Denkt doch bitte daran: Eben ein- zweimal am Tag eine kleine Schale mit frischem Wasser rausstellen. Das muss ja keine perfekte Vogeltränke sein. Ich denke, die freuen sich auch über eine abgestossene Untertasse, leere Erdnussdose oder nur den mit Wasser gefüllten Deckel vom Fleischsalat. Und man muss dafür keinen Garten haben! Das geht auch auf dem Balkon, der Fensterbank oder neben dem Auto aufm Parkplatz.

Danke schön!

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Das Leben ist doch ein Wimmelbild

Letztes Jahr im Sommer verbrachten wir ein Wochenende auf dem Campingplatz am Alfsee. Familientreffen. Dazu hatten wir uns vor einigen Jahren ein grosses Zelt gekauft und gleich zwei echt gute Luftmatratzen. Und eine Doppelhubkolbenluftpumpe. So wurde wie gewohnt vor dem Weekend alles zusammengesucht und eingepackt. Nur die Luftpumpe war nicht zu finden. Ich war mir sicher, die vor relativ kurzer Zeit noch gesehen zu haben, aber wo? Wo denn nur? Dachboden nix. Garage nix. Sonst wo in der Wohnung? Ich habe wirklichwirklich alles abgesucht und fand Dinge, die ich noch nicht mal vermisst hatte, Aber nicht diese vermaledeite Luftpumpe. Und ich konnte keine andere nehmen, weil nirgends der passende Pöppel für die LuMatra dabei war. Letztendlich habe ich eine neue kaufen müssen.

Neulich räume ich die Garage aus. Brauche darin Platz, um was zu bauen. Ich stapelte alles nach und nach im Carport auf:

Das Wimmelbild.

Auf dem Bild ist auf Anhieb nicht viel zu sehen, aber wenn man etwas länger schaut, dann entdeckt man doch einiges. Sowas wie eine Luftpumpe wird man aber nicht erkennen können, richtig? Gehen wir mal näher ran:

Ein Teil vom Ganzen

Auch auf diesem Detail-Ausschnitt könnte man einiges finden. Und einiges einfach wegschmeissen. Aber das kann ich noch nicht, die Teile sind noch nicht reif dafür 🙂 Und das ist auch gut so, denn damit hätte ich mehr entsorgt, als mir lieb ist:

Was ist das? Ta-taaaaaa!

Ach, Scheisse: In dem Fangkorb des Rasenmähers, der auf eine Reanimation wartet, linst mich doch eine kaum benutzte und noch im Originalbeutel befindliche LuPu an. Ich selbst muss die da mal reingesteckt haben, kann mich aber auf keinen Fall daran erinnern. Und dabei hatte ich seinerzeit mehrfach in der Garage gesucht und geguckt. Aber nicht in den Fangkorb, tze.

Und was lernen wir daraus? Vermutlich nix, aber jeder Messie wird sagen: Siehste!

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Fast was erfunden

Ich habe schon wieder mal fast was erfunden. So wie vor vielen Jahren der Bratwursttoaster. Das war immerhin eine ernsthafte Idee, im Gegensatz zum Hagel, der ja offensichtlich reiner Jux ist. Die Laubpresse kam auch kaum über die eigentliche Idee raus, obwohl ich das jedes Jahr spätestens im Herbst immer noch eine echt tolle Idee finde. Und irgendwo auf meinen Seiten finden sich bestimmt weitere Erfindungen.

Bei meiner neuen „Erfindung“ bin ich mir ganz sicher, dass es sowas schon gibt:

Na, was kann das sein? Ja, klar: Die Wäscheklammer aus Holz ist es nicht. Die Schnur auch nicht. Nein, aber das beides in der richtigen Verwendung ist für mich eine sehr gute Lösung: Wer kennt das nicht? Man hat Handtücher, bei uns oft Geschirrhandtücher, und irgendwann fehlt einfach diese kleine Schlaufe zum Aufhängen des Tuches. Also stülpt man das immer irgendwie mit einer dicken Ecke über den Haken, nachdem man alle vier Seiten zwei mal auf der Suche der Schlaufe abgetastet hat, und oft genug fällt das Handtuch dann mindestens einmal runter. Die kleinen Gästehandtücher zeigen bei uns das gleiche Phänomen.

Und deswegen habe ich, aus der Not heraus, eben schnell die Klammerschlaufe erfunden und es dauerte circa eine Minute, bis der neue Aufhänger technisch umgesetzt war:

die Klammerschlaufe in Verwendung

Wäscheklammern nutzen wir seit eh und je für alles mögliche. Nudel-Tüten oder Kekspackungen zumachen und dergleichen. Diese Klammern hängen bei uns in der Ecke der Küche am Kabel für die Kaffeemaschine griffbereit. Paketschnur haben wir gleich an zwei Orten. Also schnell zusammengebastelt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt/ gab es so Plastikclipsies, welche die fehlende Öse ersetzen sollen. Ich suchte aber nicht im Netz danach. Meine Idee ist viel cooler, ich muss nix bestellen, habs sofort zur Hand und irgendwie Öko-mäßig sieht es auch aus.

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Heilige drei Könige

Am sechsten Januar ist ja „Heilige drei Könige“. Und immer, wenn ich von denen höre, fällt mir eine kleine Geschichte ein, die wir mit unseren Jungs erlebt haben, als die noch ganz klein waren.
Ich weiss nicht mehr, ob die damals noch in den Kindergarten gingen oder schon in die Grundschule, aber auf jeden Fall waren die drei Könige wohl ein Thema an diesem Tag, und unsere Kinder erzählten zuhause mit Begeisterung davon. Dann kam man schnell zu der Stelle, wie die drei Könige denn nun heissen und die Jungs fingen flott an: „Melchior, und der andere war Kasper, und der dritte….“ Grübelnd standen sie da und es dauert nicht lang, bis einer der beiden rief: Seppel!

Ich muss heute noch grinsen, wenn ich daran denke. Auch, weil die Geschichten vom Räuber Hotzenplotz, die wir seinerzeit den Kindern vorlasen, so toll sind und der Seppel echt lustig 🙂

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Rückblick auf Vorschau

Einen Jahresrückblick brauche ich 2018 wohl nicht machen, das waren zu wenig Beiträge. Aber da ich ja seinerzeit eine Vorschau auf 2017 machte, können wir nun mal schauen, was daraus geworden ist:

was wohl nicht passiert: Es wird in 2017 kein neues Boot gekauft. Mittlerweile hätten wir gern eine seetaugliche Segelyacht für gewisse langfristige Touren, aber erstmal wollen wir mit der Pepino durch Kanäle schippern, und da gibt es in Holland genug von. Auch wenn es möglich ist, hat ein Boot mit stehendem Mast dort (und nicht nur dort) erhebliche Nachteile gegenüber einer recht flachen Motoryacht.

Ha! Genau das Gegenteil trat ein: Die Pepino war 2017 gerade wieder im Wasser, da fand durch mehrere leider unglückliche als auch glückliche Zufälle die Slocum zu uns. Eine hochseetaugliche 32 Fuss-Segelyacht!

Mein Arbeitgeber wird mich nicht wegen guter Führung und gegen dicke Abfindung vorzeitig aus dem Vertrag entlassen wollen, also werde ich auch kommendes Jahr wenig Zeit haben, viel Geld auszugeben.

Zwar nicht 2017 aber in 2018 habe ich dann doch die Telekom verlassen. Im Grunde eine gute Entscheidung, man muss halt nur sehen, wie es weitergeht.

Obwohl ich vor vielen Jahren mal nebulös andeutete, mit 50 Jahren mit dem Rauchen aufzuhören, wird das wohl nicht 2017 geschehen.

Wieder genau das Gegenteil: Eine Woche vor meinem 50. Geburtstag habe ich nach ca. 34 Jahren einfach mit dem Rauchen aufgehört. Was für eine tolle Entscheidung!

Die Hühner werden 2017 wohl nicht überleben (die sind echt alt, dann gibt es neue)

Ob sie noch leben weiss ich nicht. Eines habe ich selbst getötet, die anderen haben wir verschenkt. Wir wollten mehr Zeit fürs Segeln haben. Aber war schon eine gute Zeit mit den Hühnern und die Eier sowieso unschlagbar lecker. Manchmal vermisse ich die Hühner sogar.

im Garten will ich mehr Kartoffeln, Salat und Karotten anbauen

Das hat nicht ganz geklappt. Mache ich aber noch. Vor allem Karotten. Dafür hatten wir dieses Jahr wieder einige Tomaten, Gurken und Paprika.

und ganz allgemein möchte ich versuchen, die Zeit besser zu nutzen und weniger auf irgendwas warten. Wir haben ja nur dieses eine Leben, machen wir was draus.

Das gilt immer noch. Auf dem Totenbett liegen und sich ärgern, dass man dieses und jenes doch eigentlich noch machen wollte aber nie dazu kam? Möchte ich möglichst vermeiden, auch wenn es vielleicht nicht so einfach zu realisieren ist oder gar riskant. Und ich möchte vermeiden, dass Geld dabei Entscheidungen trifft. Davon lässt man sich viel zu sehr beeinflussen.

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Schlagt mich

Ja, haut mir doch eine rein, gleich aus zwei Gründen: Zum einen habe ich den 600. Artikel hier geschrieben, ohne es gemerkt zu haben und zum anderen habe ich für diese „letzten hundert“ über vier Jahre gebraucht. Der 500er kam im Oktober 2014! Die anderen Hunderterpacks brauchten jeweils nicht mal ein Jahr.

OK. Wer Lerigau.de tapfer verfolgt, der hat die grossen Lücken, wo nichts passierte, auf jeden Fall bemerkt. Dann durfte der treue Leser aber auch dabei sein, als es durchaus flott wieder weiter ging! Vom 11.02.2017 bis Mai 2018 war eine echt lange Pause. Wenn ich die Seiten mit den Artikeln so durchschaue, kann ich mich an einige Artikel gar nicht mehr erinnern, bei anderen hingegen wundere ich mich, dass das schon so lange her ist.

Aber seit, sagen wir mal, dem tapferen Radio ist hier doch regelmässig wieder was los. Und so lange ich es schaffe, Dinge, die mir durch den Kopf gehen, niederzuschreiben, kann das auch gerne so bleiben. Und natürlich freue ich mich, wenn das hier auch jemand liest. Und vielleicht nicht nur zufällig mal aus Versehen ergoogelt sondern so richtig „gebookmarkt“ oder wie das heisst. Ich hätte ja gern mehr Feedback von Lesern, aber was soll man da tun. Mehr polarisieren? Mehr Fragen stellen? Mehr ans Menschliche gehen? Sowas wie „Habt ihr bei Bild drei auch geweint?“ Ja, nee, weiss nicht. Facebook werde ich deswegen auf jeden Fall nicht nutzen, das hier Geschriebene gilt noch immer. Wir schaffen das auch so und ich habe mittlerweile auch andere, äh, Orte, wo ich schreibe und es gibt sogar etwas Geld dafür. Wollen wir doch mal sehen, ob ich so ausreichend gut schreiben kann, dass ich einen Teil meines notwendigen Lebensunterhaltes damit bestreiten kann?

Doch das gehört schon gar nicht mehr in diesen Beitrag. Hier ging es doch nur um das von mir verpasste Jubiläum, und damit bin ich nun fertig 🙂

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Zeitgeist

Zu meinen abonnierten Podcasts zählt auch Weltwach von Erik Lorenz. Neulich hörte ich Folge 73 mit Andreas Altmann. Dieser hat viel Schlaues gesagt in diesem Interview und ich empfehle jedem, sich das mal vollständig anzuhören. Jedoch eine Aussage gleich zu Anfang möchte ich rauspicken und hier zitieren:

…das wir im Zeitalter des politisch Korrekten leben, also im Zeitalter der ununterbrochenen Lüge

Ich könnte da ganz viel zu schreiben, zwinge mich aber, euch eure eigenen Gedanken zu machen: Darüber, was da drin steckt, sollte man wirklich mal nachdenken.

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