Ich bin eine Antwort bei gutefrage.net!

Naja, ich bin ein Link in einer Antwort. Naa gut, einer der Artikel meines Blogs ist in einer Antwort bei gutefrage.net verlinkt. Aber als hilfreichste Antwort!
Immerhin: Bei Milliarden von Internetseiten und zig tausend Fragen bin ich ein *wesentlicher* Teil davon. Also mein Blog. Da bin ich schon ein wenig Stolz. Auch wenn es nur um diese blöde Web.de-Geschichte geht.

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Bad Herbie

badherbie

Heute war ich so ein bisschen am Festplatte aufräumen und eigentlich entpuppte sich das eher als Stöbern auf einem digitalen Flohmarkt, der mir selbst gehört. Immer wieder fand ich Dinge, die ich völlig vergessen hatte, z.B. eigene erstellte Filme. Einer davon, neben vielen Renntrecker-Filmen, ist ein (kurzer) Abriss unseres ehemals veranstalteten Robotwars, ich erzählte seinerzeit davon. Und dann schaute ich mir das kleine Filmchen an und viele Erinnerungen kamen mir wieder… war schon witzig 😉 Saukalt war es damals, das weiss ich noch. War ja auch erst Februar und auf jeden Fall Minusgrade (für die Funktion der Akkus eine Herausforderung). „Bad Herbie“ habe ich meinen Kampfroboter genannt und Kenner werden vielleicht im oben gezeigten Bild durchaus Ähnlichkeiten zum Film-Käfer Herbie finden. Ich hatte mir jedenfalls Mühe gegeben, das so aussehen zu lassen. Ich war sogar mal so euphorisch, die Entstehung detailliert niederschreiben zu wollen, habe aber nie weiter gemacht (nordbotwar.com). Wie auch immer, ich fand es spontan schade, wenn dieser Film einfach auf meiner Festplatte schlummert oder noch schlimmer irgendwann mal aus Platzmangel oder Dummheit gelöscht wird. Deswegen habe ich den einfach mal hochgeladen und hier ist er, sind auch nur 22 MB, Format mp4. VLC oder Quicktime kann das sicher abspielen. Ist sicher kein Meisterwerk und irgendwie auch noch nicht fertig, aber guckbar ist das allemal. Ich bin mir fast sicher, dass ich den schon mal irgendwo hochgeladen habe, kann mich aber gerade nicht erinnern. Das wird dann irgendwann mal eine neue Fundsache 🙂

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Bild der Woche: Nicht ganz gar

Neulich an der Kühltruhe: Ich steh im Supermarkt und will die Preise der tiefgekühlten Waren studieren, um die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Da bleibt doch mein Auge an einer Stelle hängen, die bei flüchtigem Blick etwas verwirren kann:

halbgansente

Die Ente ist ganz gebraten, die Gans aber nur halb knusprig? Und ist die Gans ganz, so wie die Ente? Oder ist es eine halbe Gans, die aber nicht ganz knusprig ist? Oder doch? Und nicht doch nur eine halbe Ente, die aber nicht mehr englisch sondern wirklich ganz durch ist? Auf jeden Fall ist die Ente nur halb so teuer wie die Gans, kostet aber mehr.

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wilde Tomate

Wir pflanzen ja jedes Jahr Tomaten in einen Kübel auf unserer Terasse. Weil das so schön wächst und weil man sich an diesem frischen, selbstgezogenen Gemüse so fein erfreuen kann. Bevor die Pflanzen rauskommen, werden sie mit grosser Liebe im Wohnzimmer auf der Fensterbank aus Samen herangezogen. Wenn sie robust genug sind, kommen sie raus. Nicht alle Pflänzchen werden was, mehr als drei pflanzen wir nie raus, weil „unsere“ Tomaten immer wachsen und wuchern wie verrückt.
Letztes Jahr hatten wir spät in der Saison immer noch grüne Früchte dran, die einfach nicht rot und reif werden wollten. Das Internet sagt dazu, man solle die noch grünen Tomaten an Bindfäden an einen dunklen, trockenen Ort hängen, dort würden sie nachreifen. Taten sie auch. Und es wäre sicher lecker geworden, wenn wir nicht einen Teil dort vergessen hätten. Als ich sie wiederentdeckte, waren sie nicht nur reif, sondern schon eingefallen und matschig (aber nicht schimmelig oder so). Vorsichtig nahm ich den Faden in die Hand, ging damit durch die Haustür und wollte so das ganze Gebämsel in die Biotonne werfen. Noch auf halbem Wege entschieden sich die Früchtchen, ihrem Schicksal zu entgehen, zu fliehen und folgten der Schwerkraft. Die Folge war eine breitgefächerte rote Matschepampe auf Waschbetonplatten. Das erste, was ich tat: Einfach umdrehen und wieder reingehen. Durchatmen.
Da die Sonne gut schien, wurde die Pampe schnell trockener und schon am nächsten Tag konnte ich das einigermassen einfach entfernen, die meisten Reste sogar zusammenfegen. Das war, wie gesagt, letztes Jahr. Gestern blickte meine Frau zufällig nach unten neben unsere Altpapiertonne und stupste mich an…. was sehen wir? Ein Tomatenpflänzchen zwängt sich aus dem Spalt zwischen zwei Platten und reckt frech seine Zweige Richtung Sonne. Ein Tomatenkern hat wohl dort überwintert und ist diesen Sommer einfach mal herausgewachsen. Nix mit Hege und Pflege und grossziehen auf der Fensterbank! Ich lasse die dort erstmal stehen, solange sie nicht stört und sollte sie noch Früchte tragen dann werde ich die Kerne für das nächste Jahr gut aufbewahren. Solch robustes Zeug muss man erhalten 🙂

Dies istwildetomate nun sicherlich nicht die überraschende Abenteuergeschichte, die einen verdutzt umhaut, aber ich fand es schon erwähnenswert, das sowas passiert. Wir achten immer darauf, dass wir unsere Tomaten regelmässig giessen, dass sie kein Wasser von oben bekommen, in gut gedüngter Erde wachsen können, die Pflanzen werden regelmässig ausgegeizt und gestützt… und da kommt so ein verwegenes Tomatensämchen aus einer überreifen geflohenen Frucht und macht einfach, was es will. Ganz ohne Obhut. Das zeigt mir wieder einmal, wenn auch in sehr überschaubaren Rahmen, dass die Natur durchaus ohne uns auskommt, wir aber nicht ohne sie… da hilft es auch nicht, wenn ich quasi selber Schuld bin, weil ich ja die Tomaten(kerne) im wahrsten Sinne „um die Ecke“ gebracht habe…. ich freu mich schon für unsere Erde, wenn wir Menschen mal nicht mehr sind und die Natur sich wieder alles zurückholen kann. Auch wenn das gerne noch sehr lange dauern kann, bis es so weit ist.

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Schwarze und weisse Macbooks

Wir haben zwei Macbooks: Ein weisses, welches meine Frau nutzt und das im Wohnzimmer „hübsch“ in der Ecke auf dem Sekretär liegt. Und ich selbst nutze ein schwarzes, fast baugleich.

Neulich hat mein Sohn, 16, seinen Freund in unser Wohnzimmer geführt und dieser sah das weisse Macbook, und fragte: „Was ist denn das für ein Laptop?“. Mein Sohn antwortete: „Das ist ein Mac. Manchmal liegt hier auch ein Schwarzer rum, aber ich weiss nicht, wo der her kommt“.

Daraufhin bekam der Freund meines Sohnes einen Lachanfall und ich überlegte, ob ich wohl mal ein ernsteres Wort mit meiner Frau sprechen sollte….

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Bild der Woche: Adblock Adblocken

Chip.de wird einem bei einer Suche eines Downloads ja schnell angeboten. Nun wollte ich „Adblock Plus“ runterladen und Chip.de bittet mich, meinen Adblocker auszuschalten, weil sonst deren Finanzierungsmodell nicht funktioniert? Dann sollten die mir Adblock Plus doch besser gar nicht erst anbieten 🙂 Aber dann hole ich es mir ja wo anders und Chip entgehen die Werbeeinnahmen, die sie aber sowieso nicht erhalten weil ich ja einen Adblocker verwende?
Was für ein stumpfsinniger Teufelskreis…

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Mein Bild der Woche

Schaut euch das Bild ruhig eine Weile an und versucht mal zu erkennen oder zu erraten, worum es dort geht.

Ich möchte wetten, da kommt ihr nie drauf. Ich war auf der Suche nach Informationen über eine Person, von der ich nicht viel mehr wusste als den Namen und die Orte, wo sich diese Person häufig aufhält (Details spielen hier keine Rolle). Was glaubt ihr, wie doof ich geguckt habe, als mir u.a. dieses Bild über die Google-Bilder-Suche gezeigt wurde. Es hat so rein gar nichts mit dem zu tun, was ich als Fund erwartet hätte. Gar nix.
Interessanterweise ist dieses Bild voller kleiner Details, die erstmal überhaupt nicht, dann aber mit etwas Fantasie durchaus zusammenpassen 😉 Als ich die „künstliche Hand“ im Hintergrund entdeckte und mit einem Auge immer auf den gelüfteten Rock schielte, wurde ich noch neugieriger und versuchte zu entziffern, was auf den Feldern des Glücksrades rechts stehen könnte….

…und natürlich hatte ich mit meiner ersten Vermutung gleich recht (*hüstel*):
Es handelt sich, durch eine kurze Recherche schnell bestätigt, wie erwartet um ein Foto aus einer Live-Übertragung einer Radio-Show, und zwar von und mit Howard Stern, der einer frisch gekürten „Amputee Beauty“ mit ihrer eigenen Arm-Prothese den Hintern versohlen wollte. Ob er es nun wirklich gemacht hat konnte ich nicht mehr in Erfahrung bringen. Ich gehe aber mal davon aus, denn sonst macht dieses Foto ja überhaupt keinen Sinn 🙂

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Holgers unveröffentlichte, die zweite

Wieder mal musste ich beim durchforsten meines Dashboards feststellen, das ich einige Artikel angefangen und nie fertig gestellt habe. Also kriegt ihr die wieder so unfertig um die Augen gehauen und ich habe wieder eine aufgeräumte Artikelliste…

Grundig 37 VLC 6110 C

So, nun habe ich das letzte Angebot von Saturn wahrgenommen und bin nun Besitzer eines 37Zoll-LCD-Fernsehers. Ich habe diesen online bestellt und auch gleich inkl. Versand, denn für nur 14,99 fahre ich nicht zu unserem Saturn und quäle mich mit nem unhandlichen Karton ab. Drei Tage später kam das Gerät bei mir an. Und die Inbetriebnahme ging erstaunlich flott und einfach. Das schwerste war es eigentlich, den alten Röhrenfernseher wegzuheben 😉
Nachdem die Gelegenheit genutzt wurde und der TV-Tisch von Staub und Spinnweben befreit war, musste ich nur noch mein HDMI-Kabel raussuchen und anschliessen. Dann noch die mitgelieferten Batterien in die erfreulich übersichtliche Fernbedienung und es konnte los gehen. Gleich startete ein Installationsassistent und wollte Sender suchen. Das war eigentlich doof, denn ich wollte ja weder den internen DVB-T noch -C-Receiver nutzen. Aber mit zwei Knopfdrückern konnte ich das beenden….

 

Digitales Vertrauen

Meine Grosseltern hatten in der Küche einen Kalender. Jeden Morgen stand mein Opa noch vor meiner Oma auf und machte den Ofen an. Die hatten noch so einen richtigen Ofen, wo man ein Feuer entfachen musste. In der Küche. An dem Ort, wo sich das häusliche Leben meiner Grosseltern abspielte. Schräg neben dem Ofen, über dem Sessel neben der Kellertür, hing ein Kalender.

Ich wollte diesen Kalender als Kind immer mal anfassen, verstellen, das machen, was Opa da jeden morgen einstellt. Das war so ein Kalender, der links und rechts je ein Stellrädchen hatte und als Anzeige zwei Flächen, in dem das verstellbare Datum angezeigt wurde. Und fast vierzig Jahre später glaube ich, dass solche Kalender kein Mensch mehr verwendet….

 

Zujubelkonzert

Vor vielen Jahren hatten mein Kumpel Markus und ich eine Idee, die uns damals unglaublich toll erschien: Es ging darum, dass vermutlich die meisten Leute nur zu einem Konzert einer Band etc. gehen, um diese „Idole“ mal live, aus nächster Nähe zu sehen. Die Musiktitel kannten sowieso alle schon bis zum abwinken und nicht wenige finden die Studioaufnahmen der Alben im Grunde besser als so manchen Versuch der „Künstler“, die Songs live rüberzubringen (das gilt sicher nicht für alle, aber hat jemand schon mal Herbert Grönemeyer live „singen“ gehört?!) Man müsste einfach nur viele Stars, Promis etc. ranholen, die kommen auf die Bühne, winken ins Publikum und sagen vielleicht was nettes. Viel Applaus und Gegrölle, Abgang, die nächsten. Eben ein Zujubelkonzert, ggf. begleitet durch einen DJ.

Also schrieb ich ein paar Bands bzw. deren Management an, unter anderem „die Ärzte“. Die Antwort war verblüffend:…

 

OK, die Antwort war damals sinngemäss „Hallo Holger, die Ärzte machen echt viel zu gerne Musik auf der Bühne als das sie Lust hätten, sich einfach nur anjubeln zu lassen“. Aber weiter werde ich das nicht mehr schreiben, die Luft ist raus. Immerhin wisst ihr jetzt, dass ich mittlerweile einen Flachbildfernseher habe und ich bin da immer noch zufrieden mit (auch mit dem USB-Anschluss etc.).
Aufgefallen ist mir gerade, dass der letzte Artikel über die „Unveröffentlichten“ erst Anfang März war… da ich aber seit dem relativ gut produktiv war, ist die Ausschussquote ja noch akzeptabel gering 🙂

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