Klima und das böse CO2

Ich unterhielt mich mit ein paar Leuten über die Welt, Politik, Klima und wie das alles so zusammen hängt. Dabei stellte sich heraus, das eigentlich alle etwas verwirrt sind, weil so viele Sachen durcheinander geschmissen werden oder einfach hingenommen oder alles gleichzeitig. Da habe ich versucht, mich sachlich und neutral zu informieren und das alles mal zu verstehen. Tue ich jetzt. Und lieber wäre mir, ich würde das alles gar nicht in meinem Kopf haben.

Der Trend ist: Politik und Medien verteufeln das Kohlendioxid und es muss alles getan werden, um dem Herr zu werden. Nun fragt sich vielleicht der Laie: Aber warum? Tja, Tatsache ist, dass das CO2 nicht selbst die Erde wärmer macht, sondern in der Atmosphäre wirkt das CO2 wie eine Folie über einem Gewächshaus: Die abgestrahlte Wärme von der Erde wird nicht hinausgelassen und so wird es unten immer wärmer. Und seit der Industrialisierung durch den Menschen ist die Menge des CO2 in den oberen Schichten schon von ca. 280 Teilchen auf über 400 gestiegen. Nun will die Politik durch diverse Maßnahmen (man soll beispielsweise für CO2 bezahlen?!? Hülft bestümmt) nicht etwa dafür sorgen, dass es wieder weniger CO2 wird, sondern der Anstieg soll geringer werden. Hä? Wem soll das denn helfen?

Stellt euch mal vor, ihr seid das Klima. Und ihr habt einen Rucksack, in dem 28 Kg Steine gepackt sind. Ganz schön schwer, oder? Nun kommen nach und nach mehr Steine in diesen Rucksack, es sind jetzt 42 Kg, und ihr fangt an zu schwitzen. Kann man ja verstehen. Da kommt die geniale Idee: Damit ihr nicht mehr schwitzt, packt man euch zwar immer noch weitere Steine in den Rucksack, aber nicht mehr so viele! Ist das nicht prima? Da kann du als Klima doch fröhlich pfeifend weiter traben und wirst bestimmt nicht mehr so doll schwitzen… Wahnsinnsidee. Dafür kann man sich doch erwärmen…

Wo kommt denn diese Wärme überhaupt her, könnte man sich fragen. Es ist natürlich zum einen die Sonne, die scheint und Wärme liefert. Mit diesen Sonnenstrahlen kann der Mensch auch Strom erzeugen und mit diesem Strom kann man Sachen machen, die Menschen so machen. Und diese Sachen erzeugen auch wieder Wärme, das ist physikalisch unabdingbar. Nehmen wir mal sowas banales wie Auto fahren, und dabei möchte ich auf die Abgase gar nicht eingehen. Der Motor erzeugt neben Vortrieb auch Wärme, die an die Umgebung abgegeben wird, selbst ein Elektromotor. Und aber die Reifen, die erzeugen auch Wärme. Durch die Reibung auf dem Untergrund erwärmen sie sich und diese Wärme wird auch wieder an die Luft abgegeben. Das ist ja nun nicht viel, werden die meisten sagen und haben auch recht, aber sag ich dann: Es sind schon sehr viele Autos, LKW, Mopeds etc. auf den Strassen der Welt unterwegs! Sauviele, scheissenviele sogar. Und ohne irgendwelche Werte und Zahlen in Formeln zu quetschen, kann man sich doch ausmalen, dass Abermillionen von Reifen selbst bei dem Bruchteil eines Grad Celsius Temperaturerhöhung in Summe, über Jahrzehnte, Tag für Tag und überall, die Erwärmung der Erde um vielleicht 0,1 Grad vorantreiben? Immerhin reden wir bei der Erderwärmung eben um diese zehntel Grad, denn wenn man statt 2,0 lieber nur 1,5 hätte, sind 0,1 verdammt viel (auch 0,05). Und ich fabuliere hier nur über Reifen, die über Strassen rollen. Es gibt aber auch Züge auf Schienen, Schiffsmaschinen, die mit Seewasser gekühlt werden, und jenseits des Verkehrs noch viel mehr Gelegenheiten, wo der industrielle Mensch (Ab)Wärme erzeugt. Ich will gar nicht die Produktion von Rohstoffen auflisten (wie viel Energie braucht man für Aluminium, Stahl, Papier, Kunststoff, Silizium oder ganze Smartphones…). Ich selbst als Schlossermeister bohre, schleife, schweisse. Und es gibt sooo viele weitere Werkstätten auf der ganzen Welt und sooo viele andere Gewerke und und und.

Und wir Menschen mittendrin leben damit und davon. Ich hatte es schon mal erwähnt: Wir heizen unsere Wohnung und stellen einen Kühlschrank mitten rein. Da ist es schon harmlos, dass wir unsere Handys laden müssen, damit wir nach Energiesparmaßnahmen oder Gretas neueste Forderungen googeln können. Und dabei habe ich selbst mich höchstpersönlich Umwelttechnisch schon stark verbessert: Früher hatte ich einen einfachen Arbeitsweg von 27km, heute sind es nur noch 18. Da jubelt das Klima, weil mein Auto weniger Motor- und Reifenabwärme produzieren muss, wobei ein richtig Grüner natürlich fordern wird, dass ich das Stückchen wohl bitte mit dem Rad erledigen könnte (wenn ich schon nicht laufen will). Wo die Bequemlichkeit endet, endet der Einsatz des Menschen für seine Umwelt.

Über die Rodungen im Regenwald will ich schon gar kein Wort mehr verlieren, ich kann es ja eh nicht beeinflussen und finde es schon wegen dieser zerstörten Urnatur schrecklich. Es ist nur so verdammt schade um den Wald, weil Bäume eben genau die perfekte Lösung sind, um CO2 nicht nur aus der Atmosphäre zu holen sondern auch langfristig zu binden. Wenn es erstmal im Holz ist, bleibt es da auch, selbst wenn man aus dem Baum ein Haus, eine Halle oder ein Schiff baut. Torf macht das übrigens auch, wenn auch passiv, weil Torf ja nicht wächst sondern „entsteht“. Und ich wohne in einer Gegend, wo durchaus noch fleissig Torf abgebaut wird. Damit darf jeder Hobbygärtner, der sich nen Sack Blumenerde kauft, dann auch mal gepflegt die Fresse halten, selbst wenn er einen Baum pflanzen will (das dauert nämlich echt irre lange, bis dieser Baum uns helfen kann). Wer dazu mehr wissen will: Es gibt einen Podcast namens „Waldwunschdenken“ vom Deutschlandfunk.

Wenn man das alles so liest und überdenkt; man könnte trübsinnig werden. Und deswegen freuen sich so viele, wenn nun die Jugend merkt, dass ihre Zukunft im Arsch ist, wenn wir(?) so weiter machen und deswegen auf die Strasse geht. Aber, liebe Greta, mache es dir nicht so einfach: Nicht fordern, sondern fragen, was man selbst tun kann, damit es dann alle machen!

Auch wenn ich der Meinung bin, dass es eh zu spät ist. Denn z.B. der Plastikmüll wird dadurch nicht weniger und das ist nur ein weiteres selbstgemachtes Problem der Menschheit und irgendwie hängt das so alles zusammen, das man mit der Lösung des einen Problems im dümmsten Fall (und das können wir Menschen gut) das andere noch verstärkt. Vielleicht hatte Thanos doch recht mit seiner Idee…

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fickscheisseditorneuerungen

dieser neue Blockeditor lenkt einen nur ab.

Taugt nix. Man sucht mehr als das man schreiben kann.

Wie stelle ich den Mist wieder um auf den klassischen Editor?

Wenn ich hier so rumklicke, dann kommt nix hilfreiches, nur Gefasel! „Absatz: Starte eine Geschichte mit dem Grundbaustein aller Erzählungen“

Echt? Ernsthaft? Ich will eine Überschrift, dann will ich den Text schreiben und ab und zu mal ein Bild. Feddich! Nicht mal ne Liste der Tags bekommt man, stattdessen vielviel weisse Fläche in Zeiten von Riesen-Bildschirmen. Leute! Schreiben alle nur noch an Tablets ihre Beiträge??? Zehn-Finger-Schreiben ist wohl komplett aus der Mode (falls es das je war und falls ich je mit der Mode gegangen wäre).

Und dann dieses verfickte „Mouse-Over“: Jedesmal, wenn der Mauspfeil über den Schirm wandert, blinkt irgendein Mist auf, den ich ganz sicher gerade auf keinen Fall will. Richtig nervig wird es, wenn die „Hilfe“ helfen will und ungefragt einen Tipp raushaut. Ey, da werde ich zum Digitalrassisten!

Das ganze Gehampel ist doch der Grund, warum ich einen schnelleren Rechner brauche, um so gewohnt flüssig wie früher arbeiten zu können.

Meine neue Wochenaufgabe: Auf den Tiny/MC/irgendwastollesklassisches umstellen.

(Nachtrag nach 42 Sekunden: Plugin aktiviert. Classic Editor. Voll geil. Ich bade gerade meine Hände darin)

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Mein Teekesselchen ist nicht mehr

(Nachtrag: Bild eingefügt)

Es ist zwar lange her, aber ich habe es nie vergessen: Ich wollte euch ja noch erzählen, wozu ich den Teekessel brauchte, den ich seinerzeit auf dem Flohmarkt erwarb (ui, ist das lange her).

Die ganz kurze Version: Ich wollte mal probieren, Schnaps zu brennen.
Natürlich habe ich mich vorher kundig gemacht, wie sowas geht, was man beachten muss/sollte usw. Im Internet gibt es ausreichend Infos darüber und natürlich findet man auch das ein oder andere Buch aufm Flohmarkt dazu 😉

Letztendlich entschied ich mich gegen Maische und Gären und Gammel und Methanol usw. sondern ich „brannte“ alkoholhaltige Reste. Gleich vorab: Ein Brand aus Bier schmeckt schon sehr nach Whisky! Interessant ist aber auch Rotwein. Im Grunde hat man dann Weinbrand…

Technisch funktioniert das Schnapsbrennen so, wie es offiziell heisst: Destillieren. Kurz erklärt: Nehmt den Teekessel, füllt Wasser aus beliebiger Quelle ein und erhitzt den Kessel. Wenn das Wasser zu kochen anfängt, wird es gasförmig (Dampf) und tritt aus. Fertig ist das Destillat. Die Kunst ist nun, den Dampf aufzufangen und abzukühlen. Dazu dienen die vermutlich bekannten Spiralen aus Rohr etc.
So kann man beispielsweise verschmutztes Wasser absolut rein und trinkbar machen (Blackout, ihr wisst schon). Alkohol verdampft deutlich vor Wasser (bei ca. 78 Grad), deswegen ist der aufgefangene „Dampf“ so rein (wegen Verdunstung etc. aber nie 100%). Aromastoffe werden auch immer mittransportiert, deswegen schmeckt das Destillat nach irgendwas.

Ich beschreibe nun, wie ich insgesamt vorgegangen bin: Wie ich den Teekessel organsierte, wisst ihr ja. Dann bestellte ich mir frei Haus eine Länge Kupferrohr (ziemlich dünn, ca. 12mm Aussendurchmesser). Weil ich gelernter Schlosser bin, weiss ich, wie man Rohre biegt, ohne das sie einknicken: Sand einfüllen und die Enden verschliessen. Ich habe das nur halbherzig gemacht, weil ich das schnell fertig haben wollte (mal eben…) und weil ich nicht so enge Radien benötigte. Meine zwei Windungen hatten ungefähr 50cm Durchmesser. Nun musste ich noch einen Dampfdichten Anschluss vom Teekesselausgang ans Rohr zaubern. Dazu wühlte ich in der Garage und fand Alubleche und Schellen. Aus dem Blech eine Art Trichter gedengelt und das ganze mit dem Pfeifenstöpsel verbunden (die Zunge, die pfeift, habe ich vorher entfernt). Jetzt mit Holzklötzen das ganze wackelige Gebilde so platziert, dass man unterm Kessel noch Feuer machen konnte, die Spirale so steht, dass es am (geschätzten) Taupunkt abwärts nach aussen und nicht zurück in den Kessel geht und das ganze nicht gleich umfällt. Schwieriger als ich dachte.
Feuer unterm Kessel: Falls euch einer erzählt, mit Teelichtern könne man durchaus Wasser zum kochen bringen: Vergiss es, nur Laberei. Ich habe es probiert, nachdem ich im Netz recherchierte und was von einer Schulklasse und ihrem Lehrer fand, die da son Projekt hatten. Unter Laborbedingungen mag das mit einer definierten winzigen Menge etc. ja noch klappen, im echten Leben sind die Teelichte aber verbraucht, bevor auch nur annähernd kochende Temperatur erreicht wird. Ich nahm dann einen Spiritusbrenner, wie ihn jeder hat, der verheiratet ist und damit ein Fondue-Set besitzt (Irrsinn am Rande: Ich muss Spiritus, also Alkohol, verbrennen, um Alkohol zu brennen).

Weiterer Spannungsbogen nach all dem Gebastel, Gebrenne und Gewarte, bis es endlich zu tröpfeln anfängt: Wie viel Alkohol hat das neue Zeux denn nun? Der erfahrene Profi findet es durch Probieren heraus. Ich bin aber den vorsichtigen Weg gegangen und habe erst mit Wasser verdünnt und dann gekostet, d.h., die Lippen benetzt. Ich wollte mir nun nicht extra ein Gerät kaufen, um den Alkoholgehalt zu bestimmten (die Russen machen angeblich dafür die Feuerprobe: Wenns brennt ist genug Alkohol drin).

Abenteuerlich? Ja…

Alles in allem eine sehr interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich kann Schnaps brennen! Irgendwann verstaute ich den ganzen Kram und wollte es später noch mal weiter versuchen. Nie mehr habe ich es hervor gekramt.
Nun der Clou für euch: Ihr dürft es nicht nachmachen! Ich war ganz erstaunt und wollte es nicht glauben, als mein Sohn, der ja gerade Koch lernt, aus der Berufsschule erzählte, dass man das in Deutschland nicht dürfe. Dabei hatte ich mich seinerzeit noch genau informiert und weiss noch sinngemäß, dass übliche Mengen für den eigenen Bedarf zumindest geduldet werden, ohne dass man das irgendwo deklarieren muss. Ganz sicher. Es gab ja mal sogar kleine, schicke Brenn-Sets für daheim zu kaufen.

Aber was soll ich dem frischem Wissen meines Sohnes widersprechen. Ich habe es lieber selbst überprüft und in der Tat, da stehts: Link zum Zoll
Seit dem 01.01.2018 ist es nicht mehr erlaubt. Schade, dass mein Sohn davon erzählte, sonst hätte ich irgendwann ohne schlechtes Gewissen noch mal damit angefangen. Wenn man ganz penibel ist, dann müsste ich sogar meinen Teekessel vernichten, denn selbst der Besitz einer Brennbirne ist nicht mehr erlaubt. Aber wer will das denn alles überprüfen? Posaunt ja nicht jeder im Internet rum, was er so alles in seiner Garage lagert, richtig?

Bier brauen darf man übrigens noch, aber das habe ich ja auch schon gemacht…

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Das Bild vom Schwarzen Loch

Überall wird es nicht nur erwähnt, es wird auch gezeigt, erläutert und erklärt, was da gezeigt wird und warum das so besonders ist, dieses Bild eines „echten“ schwarzen Loches.

Die Wissenschaftler sagen: Das ist ein Schwarzes Loch und wir freuen uns, dass wir so ziemlich das sehen, was wir uns vorher ausgedacht haben, ungefähr 55 Millionen Lichtjahre entfernt.

Aber was ist, wenn das was anderes ist? Vielleicht ist es das Auge eines Lebewesens in einem Labor, welches durch ein Mikroskop schaut und versucht, uns zu finden? Oder vielleicht sieht es gar nicht uns sondern irgendein uns unbekanntes Gebilde, und wir bzw. unsere Erde sind einfach nur ein klitzekleiner Flecken am Rand, den keinen interessiert? Und unsere festgestellten endlosen Jahre, die das Licht bis zu uns gebraucht hat sind für dieses Wesen nur ein Moment, eben ein Augenblick? Dann hätte dieses Wesen vielleicht in ca. vier Milliarden Jahren Feierabend und knipst uns das Licht aus… in diesem Sinne: Macht euch nicht zu viel Gedanken über irgendwelche Probleme sondern geniesst die Zeit, so lange ihr noch könnt 🙂

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Die Kraft der Hefe

Zufälle gibt es: Neulich erwähnte ich noch, dass ich ja auch schon Bier gebraut habe und Nachts darauf explodieren mir die vergorenen Flaschen. Naja, OK, ich habe bei diesem Versuch kein „echtes“ Bier gebraut, sondern das so genannte Champagnerbier, aber im Grunde ist es das gleiche. Fast.

Ich habe das Champagnerbier so ziemlich genau nach Rezept angesetzt, nur beim Abfüllen merkte ich schon, dass ich mit der Hefe nicht ganz so sorgfältig im Abschöpfen war. Aber ich weiss ja Bescheid, dachte ich mir: Hatte ich doch vor Jahren schon echtes Bier mit Bier-Kwik gebraut und das klappte recht gut und war durchaus lecker trinkbar. Und ich meinte mich zu erinnern, das etwas Hefe in den Flaschen der Gärung nicht schadet. Wir wissen doch, dass in den Flaschen vom Hefeweizen immer ein guter Teil der Hefe am Boden verbleibt? Ich hatte Recht, aber… seht meine letzten Flaschen:

Flaschenphasen der Gärung

Diese PET-Flaschen sind ja extra für Bier, sind relativ dickwandig und können schon was ab. Auf der linken Seite im Bild sieht man nun, wie diese Flaschen durch die Gär-Gase dünn wie Folie gezogen wurden! Die zweite von rechts musste ich gaaanz langsam drucklos machen, irre! Natürlich sind die Nachts hochgegangen und keiner im Haus hat was gemerkt. Ich glaube auch nicht, dass das besonders laut war. Das PET hat eben irgendwann nachgegeben und Blubb ohne Bumms. An den Schraubverschlüssen sind die Flaschen auf jeden Fall regelrecht abgerissen.

Aber es musste ja so kommen: Ich hatte das Bier angesetzt, dann 10 Tage gewartet und die erste Flasche probiert. Da war ich schon überrascht, wie viel Zeng auf der Buddel war und habe erstmal überall ein büschen Druck abgelassen. Die Brause schmeckte auch ganz erfrischend, schön am perlen 😉

Aber Alkohol schmeckte ich da nicht raus. Also warten, denn Geduld habe ich bei sowas ja. Aus irgend einer Vorsehung habe ich die Flaschen in eine Metallbox gestellt (diese glänzenden Ikea-Dinger mit Deckel für lose Dokumente, Post etc.). Und aus irgend einem anderen Grund habe ich das ganze dann mehr oder weniger vergessen. So circa 8-10 Wochen bestimmt. Bis ich morgens den Dreck und den Geruch wahrnahm. Ich werde das auf jeden Fall noch mal machen und dann aber eben ganz pingelig genau darauf achten, dass die sichtbare Hefe nicht mit in die Flaschen gefüllt wird. Für die Nachgärung ist das ganz offensichtlich nicht notwendig. Die Reste habe ich auch nicht mehr verkostet sondern gleich weggekippt. Ein Geruchstest liess aber nicht auf (viel) Alkohol schliessen… schade, darum ging es doch!

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Armbanduhr

Ich trage gern eine Armbanduhr. So ganz ohne bin ich mir nie sicher, wie spät es gerade ist. Und ich gehöre nicht zu der Generation, die ständig aufs Handy schaut (habe es sogar meist gar nicht direkt am Mann). Ausserdem finde ich die genaue Uhrzeit gerade beim Bootfahren wichtig: Wann kippt die Tide? Schaffen wir die Schleuse noch? Sind wir rechtzeitig an der nächsten Tonne?

Lange Zeit habe ich gebraucht, um die richtige Uhr für mich zu finden. Das lag u.a. auch daran, dass ich nicht bereit war und bin, mehrere Hundert Euro für eine Armbanduhr hinzublättern. Und wie wir alle wissen, aber dennoch nix daraus lernen: Zu billig ist auch nicht gut.
Nach vielen Wechseln habe ich nun eine Uhr, auf die ich mich verlassen kann: Wird per Solar geladen (vollständig, nicht nur Batterie-unterstützend, und mit perfekten Akku-Management), stellt sich selbst auf die korrekte Zeit ein (per Funk, und das Weltweit), ist Wasserdicht, Stoßgeschützt und hat als nettes Beiwerk sogar eine Anzeige für die Mondphase und die Gezeit für einen selbst zu wählenden Ort. Es handelt sich um eine Casio G-Shock GW-7900B. Zur Einführung seinerzeit kostete die ca. 280,- Euro, momentan geht sie für um die 89,- weg. Ein fairer Preis, der sich lohnt.

Nun bin ich aber aktuell handwerklich am Arbeiten, und da kann so eine Uhr schon mal was abbekommen. Nicht nur Dreck sondern auch mal einen Stoß oder gar Farbkleckser. Das wollte ich meiner Uhr aber nicht antun und beschloss: Für Wochentags muss es nicht dieses dolle Ding sein, da reicht auch was einfachereres. Doch die Uhren, die ich daheim noch fand, waren aber alle aus den mehr oder minder gleichen Gründen nicht brauchbar: Batterie alle, und/oder unverständliche Bedienung zum Einstellen, oder Armband eingerissen o.ä.. Also musste ich mir notgedrungen was kaufen. Sowas macht der moderne Mensch ja online. Ich habe mich echt gezwungen, nicht das günstigste passende Modell zu finden. Bei Amazon werden ja echt zuhauf welche für 1 (einen!) Cent angeboten, aus China. Ich will gar nicht darüber nachdenken, was das soll und wie die Schwerölbefeuert nach Europa transportiert werden usw.

1 Cent kostet diese Uhr

Also wählte ich eine altbackene aber bewährte Casio und als zweites noch eine mit einem Taschenrechner drin (Quatsch, aber… haben statt brauchen). Die waren beide zu fairen Preisen angeboten, aber lassen noch auf etwas Qualität in der Haltbarkeit hoffen. Nun heisst es warten, bis sie hier eintreffen.

Einen Tag habe ich ohne Uhr verbracht, das war echt doof. Abends, daheim, guckte ich dann zufällig, weil ich wieder mal irgendwas suchte, in eine kleine Schublade der Kommode auf dem Flur. Und fand darin eine Armbanduhr. Naja, von Pearl. Kann wahrscheinlich so in die Tonne…die muss da schon Jahre drin liegen, lief aber noch. Die Uhrzeit war falsch. Hm. Vier Knöppe? Mal auf Verdacht gedrückt und es stellte sich heraus, dass die Bedingung durchaus logisch funktionierte: Ich konnte auf Anhieb Zeit und Datum einstellen. Über Nacht habe ich sie liegen gelassen und am nächsten Morgen war noch immer die korrekte Zeit. Also band ich sie um und ging damit zur Arbeit. Und jetzt habe ich sie immer noch um. Sowas.

Die Bestellungen der anderen beiden Uhren habe ich nicht widerrufen, das ziehe ich durch. Wenn es sein muss, lagere ich die hier unausgepackt, bis ich sie brauche (Zurückschicken widerstrebt mir noch mehr, das mag ich überhaupt nicht: Dinge bestellen und dann wieder zurück senden. Total sinnlos und… ach, anderes Thema).

Was lerne ich daraus? Das weiss ich noch nicht 🙂
Ich war seit langem der Meinung, dass Dinge von Pearl generell keine hohe Qualität haben. Zumindest bei dieser Uhr scheint das anders zu sein. Warten wir mal etwas ab, wie sie sich auf Dauer bewährt. Meine gute Casio wird so auf jeden Fall geschont! Nun muss ich nur noch herausfinden, wie ich bei der Pearl-Uhr den Stundenpieps ausschalte. Noch habe ich nicht danach gesucht, will ja nicht irgendwas verstellen…

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Kontoeinschränkung – Ihre Daten müssen aktualisiert werden

Man bekommt ja immer wieder mal ne Spam-Mail bzw. eine, die offensichtlich an meine Login-Daten für PayPal, Amazon oder sonst was kommen wollen. Und hin und wieder sind auch wirklich welche dabei, die echt gut gemacht sind. Ich schrieb ja auch schon darüber. Aber was ich in letzter Zeit bekomme, das ist dermassen plump:

Wer auf sowas reinfällt…

Wer bei sowas zu neugierig (oder was auch immer) ist und irgendwas anklickt und vielleicht sogar noch auf dann folgenden Webseiten seine wertvollen Passwörter etc. eingibt, der hat es wirklich nicht anders verdient, als das mit diesen Daten dann Schindluder getrieben wird.

Ach, bei euch sehen die Mails aber anders aus, viel bunter und alles wird angezeigt und warum sollte man da nix anklicken? Dann empfehle ich euch dringend, eine kleine Einstellung an eurem eMail-Programm zu ändern: KEINE ENTFERNTEN INHALTE LADEN! Diese Option heisst vielleicht bei jedem Mail-Client etwas anders, aber selbst ein Laie wird es schaffen, das zu finden. Als Tipp: Die Einstellung lautet niemals „wollen Sie den Account wirklich löschen?“ oder so. Ihr schafft das schon. Diese Bilder etc. nicht automatisch zu laden und anzuzeigen ist sehr hilfreich: Denn zum einen erkennt man sofort, wenn mit einer Mail „irgendwas nicht stimmt“ (siehe Bild) und zum anderen kann durch das Laden dieser „entfernten Inhalte“ der Spammer auch erkennen, welche seiner Mails denn auch von welcher Adresse aufgerufen werden. So einen Hinweis will doch keiner geben, richtig?

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Tausendundein Loch

Ich habe in meinem Leben schon viele Löcher gebohrt. Echt viele Löcher, in so ziemlich jedem Durchmesser zwischen einem Millimeter und vielenvielen Zentimetern, in so ziemlich jedes bohrbare Material. Ob Stahl oder Kunststoff, ob Stein oder Holz, ob Erde oder mitm Finger in die Sahnetorte.

Und heute, da ist es dann passiert, nach (gefühlt, nicht gezählt) zehn Millionen Löchern: Nachdem ich neues Laminat in Flur etc. verlegt hatte, mussten noch die von mir ungeliebten Fußleisten zugeschnitten und montiert werden. Ich kann mich da immer nicht richtig entscheiden, wie es am besten geht: Nageln? Vergiss es, Entweder ist der Putz an der Stelle Diamanthart oder gar nicht vorhanden. Kleben? Dann muss meistens die Leiste fixiert werden, bis der Kleber ausgehärtet ist. Das ist nicht immer praktikabel. Bleibt nur die eigentlich einzig vernünftige Methode: Schrauben. Das ist aber auch gleichzeitig die aufwendigste Methode. Ich beschreibe mal kurz die Arbeitsgänge, auch wenn es nicht zwingend hier her gehört:

  1. gewünschte Position der Löcher auf der Leiste anzeichnen
  2. Löcher (in Grösse des Dübels) in die Leiste bohren
  3. Leiste korrekt positionieren und durch die Leiste in die Wand bohren
  4. Leiste wieder entfernen, Bohrdreck wegfegen/wischen/saugen
  5. Dübel einstecken
  6. Leiste wieder vor und anschrauben

Das ist grundsätzlich eine solide Sache. Dabei können natürlich die üblichen Probleme auftreten: Putz steinhart oder nur noch Pulver. Oder Bohrer wandert aus, weil Eisen in der Wand. Oder beim Anschrauben hebt sich die Leiste an anderer Stelle von der Wand und sieht scheisse aus. Oder, und nun kommen wir zu meinem Jubiläum: Man bohrt in ein Wasserrohr.

Mannmannmann. Ich musste so ca. 4 cm tief, wegen der Schrauben und damit das hält und so. Und bei dieser einen kurzen Leiste, die ich eh nur mit einer Schraube festmachen wollte, da ging der Bohrer auf Anhieb nur 3,5cm rein. Kurz gegrübelt: Nä, das haut nicht hin mit Dübel und so, das muss noch ein kleines bisschen tiefer. Und ruckzuck war ich ich gleich 22mm tiefer: Ich hatte das Kupferrohr gut mittig erwischt. Und das ohne ankörnen, auch ne Kunst. Mir kam ein satter 6mm-Strahl entgegen. Zum Glück war Thor im Haus, den konnte ich herbei rufen, damit der den Wasseranschluss zudreht (natürlich nach viel zu viel Gefrage undundund). Dann musste ein Stöpsel her: Weil Thor (er lernt ja gerade Koch) mir da keine schnelle technische Hilfe geben konnte, nahm ich flott den Bohrer, wickelte einen Lappen drum und stopfte ihn rein. Zwei Hammerschläge und dicht war es zunächst.

Was ist die erste Idee? Dichtschmieren und wenn es nicht leckt dann weitermachen als wenn nix wär. Aber so stumpf kann ich gar nicht sein. Zumal es noch ziemlich tropfte… nein. Bevor ich mich weiter darüber ärgern konnte, dass mein frisch verlegter Fußboden total eingesaut ist, nahm ich Hammer und Meißel und stemmte die Wand um das Leck auf. Der neue Boden voll mit Bauschutt. Als ich das Rohr sehen konnte rief ich meinen Klempner an, der zum Glück auch ans Telefon ging. Kurz besprochen: Ich muss weiter frei stemmen, damit er mit der Presse daran kommt und er sieht zu, wie er wen zu mir her kriegt. Letztendlich kam er dann selbst vorbei, sägte das alte gelötete Rohr raus und presste ein neues rein.

Fertig. Das war die Kurzform. Nun muss ich nur noch das Loch in der Wand wieder dicht kriegen, vier Stück 40 Jahre alte Fliessen besorgen und davor setzen und den 20 Stunden alten Fußboden… tja, mal sehen.

Aber ich werde diese Trefferquote nutzen und flott am kommenden Wochenende Lotto spielen.

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Töte einen Wal!

Wer von uns würde einen Wal töten? So ganz freiwillig, vielleicht sogar ohne Grund, einfach so? Natürlich keiner.

Und genauso natürlich habe ich den Titel dieses Beitrags etwas sehr dramatisierend gewählt. Der Ursprung ist eher etwas weiter entfernt von der Waljagd: Unsere Waschmaschine war kaputt. Siemens Siwamat. Fehler F.43, und wie man schnell rausfinden kann: Wohl irgendwas mit dem Motor. Nun bin ich alt und erfahren und Handwerker und wette mit mir selbst: „Die Kohlen sind runter, die müssen neu“. Auch wenn ich im Grunde weiss, wie man die Kohlen bei einem Elektromotor wechselt: Im Detail weiss ich es nicht und um an den Motor ran zu kommen, muss man sicher auch bestimmte Wege einhalten. Schön ist: Für alles gibt es Youtube-Videos, auch für mein Problem. So stellte sich recht schnell heraus, dass es eigentlich so ist, wie ich es mir dachte: Rückwand abschrauben, unten ist der Motor und wenn man den Treibriemen zur Trommel und die Kabelverbindungen entfernt hat, dann kann man den Motor ausbauen. Dazu gab es im Video noch hilfreiche Tipps zum Lösen der Stecker.

Also quäle ich die WaMa aus ihrer Ecke, mache erstmal mit dem Staubsauger eine grobe Reinigung, um Staub und Spinnenweben zu entfernen und nach dem ich Werkzeug etc. bereitgelegt habe, will ich mich ans Werk machen. Und schon kommt die erste Überraschung, die mich laut schimpfen lässt: Man kann die Rückwand nicht mehr einfach komplett weg schrauben! Es ist nur noch eine ovale Öffnung mit Deckel vorhanden, wo ich mit Kopf und Armen nicht durch passe. Und an den Motor kommt man so auch nicht. Früher und auch im YT-Video ging das noch. Was mich aufregt: Technisch gibt es keinen Grund dafür. Vermutlich kann man so etwas Metall sparen und trotzdem eine steife Konstruktion hinbekommen? Aber wichtiger: Wie komme ich nun an den Motor?

Zerlegen
Ich gebe natürlich nicht auf und nehme die Herausforderung an. Ich weiss nicht mehr, wie teuer diese WaMa seinerzeit war und wie lange wir die schon haben, aber: Wenn alles in Ordnung ist, alles gut funktioniert und NUR die Kohlen des Motors erneuert werden müssen, warum sollte ich dieses Gerät dann wegschmeissen und eine neue kaufen? Meine Frau studierte schon die üblichen Angebote, verglich Preise und Leistungen. Ich legte derweil die Maschine auf die Seite, um an den Boden heran zu kommen. Dort musste ich erstmal die „Wanne“ entfernen, die vermutlich Wasser auffangen soll (wie viel, zwei Liter? Ein Witz), dann das Kabel zum Schwimmschalter lösen und dann sehe ich von unten den Motor. Dieser ist von der Rückseite her auf zwei Daumendicke Kunststoff-Bolzen geschoben und mit zwei Schrauben gesichert. An die zweite Schraube kam man Dank der genialen Idee der Siemens-Ingeneure, die Rückwand fest zu montieren, kaum noch ran. Und als ich endlich den Motor mit einem dicken Schraubendreher nach hinten von den Bolzen hebeln wollte, da erkannte man die ganze Raffinesse dieser Idee: Man kann den Motor nicht einfach von der Trommel trennen und somit nicht ausbauen! Es fehlt schlicht an Platz! Mann Mann Mann!

Freischneiden
Nun erst recht: Als Schlosser habe ich natürlich eine Blechschere. Diese hergeholt und hinten ins Blech geschnitten. Ob gewollt oder nicht: Die Versteifungsrippen des Bleches waren total im Weg. Der Motor müsste eigentlich nur einen Zentimeter weiter nach hinten, aber dafür musste ich das Blech der festen Rückseite regelrecht vergewaltigen: Ein gerader Schnitt nach unten so weit es geht und dann ein Stück weiter zur Seite einen schrägen Schnitt usw. Irgendwann habe ich mit einer Pumpenzange die frei geschnittene Lasche und die scharfen Ecken weggebogen und endlich konnte ich den Motor rausziehen. Theoretisch hätte man die Kohlen auch am montierten Motor wechseln können, aber praktisch war das nicht möglich, weil extrem kleiner Fummelkram, dazu voll von Kohlenstaub. Bei frei liegendem Motor waren die Kohlen schnell entfernt. Noch ein Vorteil unserer modernen Zeit: Im Internet kann man alles kaufen. Die Ersatz-Kohlen zu finden und zu bestellen war kein Problem. Es war Samstag und Montag kamen sie schon per Post.

Reparatur
Ärgerlich war, dass eine der neuen Kohlen durchgebrochen war. Statt der ca. fünf Zentimeter hatte ich nur noch die Hälfte zur Verfügung. Nur etwas mehr als der entnommene Kohlenstummel. Aber egal, das sollte nun fertig. Ich habe mit Schleifpapier die Bruchkante geglättet und die neuen Kohlen eingesetzt. Und danach alles wieder quasi rückwärts zusammen gebaut. Schwer war natürlich, den Motor wieder in seine Position und über die Plastikbolzen zu kriegen, dazu musste ich sogar eine kleine Schraubzwinge verwenden. Danach nur noch die Bodenplatte fest, WaMa hinstellen, ovalen Deckel davor und erstmal nur grob in Richtung der alten Position geschoben. Ein technisches Hindernis gab es nun noch: Die Maschine zeigte noch immer den Fehler, man musste einen Reset ausführen. Aber auch hier wusste das Internet Rat (Klick). Toll, hat schon beim zweiten Versuch funktioniert und ich konnte den eigentlichen Funktionstest ausführen: Ein, zwei Handtücher in die Maschine und ein schnelles Programm laufen lassen: Super, es dreht sich! Der Motor war zwar etwas laut, aber das war sicherlich der nicht perfekt angepasste (abgebrochene) Kohlenstück. Das schleift sich ein. Prima, Fall doch noch erledigt.

Und was hat das nun mit dem Töten eines Wales zu tun?
Schaut euch mal eine Waschmaschine von innen an, am besten von oben. Da müsst ihr nur die Abdeckplatte runternehmen. Auf den ersten Blick alles HighTech, alle Kabel etc. akkurat und zackig verlegt. Auf den zweiten Blick? Alles verkapselte, vergossene HighTech und sehr viel Kunststoff. Da irgendwas auszutauschen oder zu entfernen ist kaum möglich. Nun weiss ich nicht, wie viele Waschmaschinen im Laufe der Zeit verkauft werden, aber auf jeden Fall werden fast genau so viele entsorgt, also weggeschmissen. Und selbst wenn ich glauben könnte, dass 95% der Wertstoffe recycelt werden würden, dann wäre immer noch sehr viel Abfall übrig. Und wo landet dieser Abfall? Ein Anteil davon ganz sicher irgendwann in unseren Weltmeeren (Klick). Und dort verhungern dann, oft gar mit vollem Magen, die Tiere (weil der unverdaubare Müll im Verdauungssystem steckt). Und damit sterben dann auch die Wale. Wollen wir das?

Ich will ja gar nicht so weit gehen und behaupten, Siemens ruiniert unsere Umwelt, denn das wäre zu einfach gedacht. Aber immer nur wegwerfen und neu kaufen geht eben nicht (mehr). Eigentlich. Es hört aber nicht auf und deswegen ist es, nüchtern und depressiv betrachtet, egal. Immerhin habe ich einige hundert Euro für eine neue Maschine gespart.

Wenn es doch nur so einfach wäre.

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