iPhone 5 für 20 Euro

Langjährige Mitleser meines Blogs können sich vielleicht noch an diesen Artikel erinnern: iPhone 5 für 100 Euro. Dieser Beitrag ist mittlerweile über sechs Jahre alt, nur mal so als Vorab-Information. Nun war es wieder so weit.

Am letzten Wochenende habe ich unser iPhone 5 zum Verkauf angeboten, mit so einer Anzeige:

wir verkaufen unser iPhone 5. Es hat kaum Gebrauchsspuren, keine Kratzer (wenn jemand ganz pingelig sucht findet er sicher was: ist eben Gebraucht, aber nicht zerschunden ^^). Das Display ist OK.
Die Farbe des iPhones nennt sich glaube ich graphit, sieht auf jeden Fall gut aus. Ich habe es zurückgesetzt, ist so bereit zur Neueinrichtung („Hallo“).

Wir geben es günstig weg, weil es hier eh nur rumliegt und dadurch auch nicht an Wert gewinnt. Wäre nett, wenn nicht mehr am Preis verhandelt wird.
Dazu gibt es noch ein entsprechendes Lightning-Ladekabel.
Siehe auch Bilder.

Vorher hatte ich mir natürlich andere Angebote und deren Preisvorstellungen angesehen. Das ist ja mal breit gefächert. Ich habe mich dann am günstigsten, welches kein Schrott war, orientiert und einfach mal 5 Euro da drunter geblieben. Am nächsten Morgen ist mein Postfach explodiert. Einige haben sogar gleich zweimal, mit nur knapp 1,5 Std. Abstand nachgefragt. Auch, wenn die meisten Anfragen nett und knackig waren, so hat sich doch wenig in den letzten sechs Jahren getan. Eine Anfrage tat sich besonders hervor:

Hallo,
Meine Schwester Sucht ein Smartphone bis 20€
Tel.: 017xxxxxxxxx

Ich wurde leider nicht schlau aus dieser Anfrage. War das der Versuch, den Preis zu drücken? Oder versteckte sich hier die Frage, ob ich noch weitere Geräte zu ggf. günstigeren Konditionen abgeben würde? Sollte sich gar ein Chat sozialer Art daraus entwickeln? Immerhin waren ja die Wörter „Schwester“ und „Sucht“ enthalten, da würden bei Facebook vermutlich einige Filter Alarm schlagen. Ich wollte das aber gleich abkürzen und schrieb zurück: „Das ist ja interessant“. Vermutlich wurde der Empfänger dadurch etwas hektisch, denn ich bekam nur ein „Sehr“ als Antwort zurück. Erledigt.

Andere machten sich noch weniger Mühe und schrieben nur „Hi“. Muss man solchen Leuten antworten? Ich weiss nicht… es gilt für mich das gleich wie beim ersten Artikel zu dem Thema: Ich bin einfach kein guter Verkäufer. Schlauer wäre vermutlich gewesen, den Preis höher anzusetzen, und dafür etwas länger zu warten, bis „der Richtige“ das haben will. Im Billigsegment muss man sich doch nur unnötig mit Leuten rumschlagen. Schade.

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Der Durst der Tiere

Bei diesen anhaltenden Minusgraden draussen gefriert natürlich alles. Das ist für die Tiere, besonders für die Vögel, eine harte Zeit. Und nicht nur, weil es so schwer ist, Nahrung zu finden, nein: Sie haben Durst! Nirgendwo ein Schluck zu trinken, obwohl überall Wasser ist.

Eiszeit: Alles eingefroren

Vermutlich freuen sich die Tiere, wenn morgens die Sonne scheint und sich hier und da ein paar Tautropfen sammeln. Aber es ist doch schöner, wenn wir etwas helfen. Denkt doch bitte daran: Eben ein- zweimal am Tag eine kleine Schale mit frischem Wasser rausstellen. Das muss ja keine perfekte Vogeltränke sein. Ich denke, die freuen sich auch über eine abgestossene Untertasse, leere Erdnussdose oder nur den mit Wasser gefüllten Deckel vom Fleischsalat. Und man muss dafür keinen Garten haben! Das geht auch auf dem Balkon, der Fensterbank oder neben dem Auto aufm Parkplatz.

Danke schön!

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Das Leben ist doch ein Wimmelbild

Letztes Jahr im Sommer verbrachten wir ein Wochenende auf dem Campingplatz am Alfsee. Familientreffen. Dazu hatten wir uns vor einigen Jahren ein grosses Zelt gekauft und gleich zwei echt gute Luftmatratzen. Und eine Doppelhubkolbenluftpumpe. So wurde wie gewohnt vor dem Weekend alles zusammengesucht und eingepackt. Nur die Luftpumpe war nicht zu finden. Ich war mir sicher, die vor relativ kurzer Zeit noch gesehen zu haben, aber wo? Wo denn nur? Dachboden nix. Garage nix. Sonst wo in der Wohnung? Ich habe wirklichwirklich alles abgesucht und fand Dinge, die ich noch nicht mal vermisst hatte, Aber nicht diese vermaledeite Luftpumpe. Und ich konnte keine andere nehmen, weil nirgends der passende Pöppel für die LuMatra dabei war. Letztendlich habe ich eine neue kaufen müssen.

Neulich räume ich die Garage aus. Brauche darin Platz, um was zu bauen. Ich stapelte alles nach und nach im Carport auf:

Das Wimmelbild.

Auf dem Bild ist auf Anhieb nicht viel zu sehen, aber wenn man etwas länger schaut, dann entdeckt man doch einiges. Sowas wie eine Luftpumpe wird man aber nicht erkennen können, richtig? Gehen wir mal näher ran:

Ein Teil vom Ganzen

Auch auf diesem Detail-Ausschnitt könnte man einiges finden. Und einiges einfach wegschmeissen. Aber das kann ich noch nicht, die Teile sind noch nicht reif dafür 🙂 Und das ist auch gut so, denn damit hätte ich mehr entsorgt, als mir lieb ist:

Was ist das? Ta-taaaaaa!

Ach, Scheisse: In dem Fangkorb des Rasenmähers, der auf eine Reanimation wartet, linst mich doch eine kaum benutzte und noch im Originalbeutel befindliche LuPu an. Ich selbst muss die da mal reingesteckt haben, kann mich aber auf keinen Fall daran erinnern. Und dabei hatte ich seinerzeit mehrfach in der Garage gesucht und geguckt. Aber nicht in den Fangkorb, tze.

Und was lernen wir daraus? Vermutlich nix, aber jeder Messie wird sagen: Siehste!

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Fast was erfunden

Ich habe schon wieder mal fast was erfunden. So wie vor vielen Jahren der Bratwursttoaster. Das war immerhin eine ernsthafte Idee, im Gegensatz zum Hagel, der ja offensichtlich reiner Jux ist. Die Laubpresse kam auch kaum über die eigentliche Idee raus, obwohl ich das jedes Jahr spätestens im Herbst immer noch eine echt tolle Idee finde. Und irgendwo auf meinen Seiten finden sich bestimmt weitere Erfindungen.

Bei meiner neuen „Erfindung“ bin ich mir ganz sicher, dass es sowas schon gibt:

Na, was kann das sein? Ja, klar: Die Wäscheklammer aus Holz ist es nicht. Die Schnur auch nicht. Nein, aber das beides in der richtigen Verwendung ist für mich eine sehr gute Lösung: Wer kennt das nicht? Man hat Handtücher, bei uns oft Geschirrhandtücher, und irgendwann fehlt einfach diese kleine Schlaufe zum Aufhängen des Tuches. Also stülpt man das immer irgendwie mit einer dicken Ecke über den Haken, nachdem man alle vier Seiten zwei mal auf der Suche der Schlaufe abgetastet hat, und oft genug fällt das Handtuch dann mindestens einmal runter. Die kleinen Gästehandtücher zeigen bei uns das gleiche Phänomen.

Und deswegen habe ich, aus der Not heraus, eben schnell die Klammerschlaufe erfunden und es dauerte circa eine Minute, bis der neue Aufhänger technisch umgesetzt war:

die Klammerschlaufe in Verwendung

Wäscheklammern nutzen wir seit eh und je für alles mögliche. Nudel-Tüten oder Kekspackungen zumachen und dergleichen. Diese Klammern hängen bei uns in der Ecke der Küche am Kabel für die Kaffeemaschine griffbereit. Paketschnur haben wir gleich an zwei Orten. Also schnell zusammengebastelt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt/ gab es so Plastikclipsies, welche die fehlende Öse ersetzen sollen. Ich suchte aber nicht im Netz danach. Meine Idee ist viel cooler, ich muss nix bestellen, habs sofort zur Hand und irgendwie Öko-mäßig sieht es auch aus.

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Heilige drei Könige

Am sechsten Januar ist ja „Heilige drei Könige“. Und immer, wenn ich von denen höre, fällt mir eine kleine Geschichte ein, die wir mit unseren Jungs erlebt haben, als die noch ganz klein waren.
Ich weiss nicht mehr, ob die damals noch in den Kindergarten gingen oder schon in die Grundschule, aber auf jeden Fall waren die drei Könige wohl ein Thema an diesem Tag, und unsere Kinder erzählten zuhause mit Begeisterung davon. Dann kam man schnell zu der Stelle, wie die drei Könige denn nun heissen und die Jungs fingen flott an: „Melchior, und der andere war Kasper, und der dritte….“ Grübelnd standen sie da und es dauert nicht lang, bis einer der beiden rief: Seppel!

Ich muss heute noch grinsen, wenn ich daran denke. Auch, weil die Geschichten vom Räuber Hotzenplotz, die wir seinerzeit den Kindern vorlasen, so toll sind und der Seppel echt lustig 🙂

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Rückblick auf Vorschau

Einen Jahresrückblick brauche ich 2018 wohl nicht machen, das waren zu wenig Beiträge. Aber da ich ja seinerzeit eine Vorschau auf 2017 machte, können wir nun mal schauen, was daraus geworden ist:

was wohl nicht passiert: Es wird in 2017 kein neues Boot gekauft. Mittlerweile hätten wir gern eine seetaugliche Segelyacht für gewisse langfristige Touren, aber erstmal wollen wir mit der Pepino durch Kanäle schippern, und da gibt es in Holland genug von. Auch wenn es möglich ist, hat ein Boot mit stehendem Mast dort (und nicht nur dort) erhebliche Nachteile gegenüber einer recht flachen Motoryacht.

Ha! Genau das Gegenteil trat ein: Die Pepino war 2017 gerade wieder im Wasser, da fand durch mehrere leider unglückliche als auch glückliche Zufälle die Slocum zu uns. Eine hochseetaugliche 32 Fuss-Segelyacht!

Mein Arbeitgeber wird mich nicht wegen guter Führung und gegen dicke Abfindung vorzeitig aus dem Vertrag entlassen wollen, also werde ich auch kommendes Jahr wenig Zeit haben, viel Geld auszugeben.

Zwar nicht 2017 aber in 2018 habe ich dann doch die Telekom verlassen. Im Grunde eine gute Entscheidung, man muss halt nur sehen, wie es weitergeht.

Obwohl ich vor vielen Jahren mal nebulös andeutete, mit 50 Jahren mit dem Rauchen aufzuhören, wird das wohl nicht 2017 geschehen.

Wieder genau das Gegenteil: Eine Woche vor meinem 50. Geburtstag habe ich nach ca. 34 Jahren einfach mit dem Rauchen aufgehört. Was für eine tolle Entscheidung!

Die Hühner werden 2017 wohl nicht überleben (die sind echt alt, dann gibt es neue)

Ob sie noch leben weiss ich nicht. Eines habe ich selbst getötet, die anderen haben wir verschenkt. Wir wollten mehr Zeit fürs Segeln haben. Aber war schon eine gute Zeit mit den Hühnern und die Eier sowieso unschlagbar lecker. Manchmal vermisse ich die Hühner sogar.

im Garten will ich mehr Kartoffeln, Salat und Karotten anbauen

Das hat nicht ganz geklappt. Mache ich aber noch. Vor allem Karotten. Dafür hatten wir dieses Jahr wieder einige Tomaten, Gurken und Paprika.

und ganz allgemein möchte ich versuchen, die Zeit besser zu nutzen und weniger auf irgendwas warten. Wir haben ja nur dieses eine Leben, machen wir was draus.

Das gilt immer noch. Auf dem Totenbett liegen und sich ärgern, dass man dieses und jenes doch eigentlich noch machen wollte aber nie dazu kam? Möchte ich möglichst vermeiden, auch wenn es vielleicht nicht so einfach zu realisieren ist oder gar riskant. Und ich möchte vermeiden, dass Geld dabei Entscheidungen trifft. Davon lässt man sich viel zu sehr beeinflussen.

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Schlagt mich

Ja, haut mir doch eine rein, gleich aus zwei Gründen: Zum einen habe ich den 600. Artikel hier geschrieben, ohne es gemerkt zu haben und zum anderen habe ich für diese „letzten hundert“ über vier Jahre gebraucht. Der 500er kam im Oktober 2014! Die anderen Hunderterpacks brauchten jeweils nicht mal ein Jahr.

OK. Wer Lerigau.de tapfer verfolgt, der hat die grossen Lücken, wo nichts passierte, auf jeden Fall bemerkt. Dann durfte der treue Leser aber auch dabei sein, als es durchaus flott wieder weiter ging! Vom 11.02.2017 bis Mai 2018 war eine echt lange Pause. Wenn ich die Seiten mit den Artikeln so durchschaue, kann ich mich an einige Artikel gar nicht mehr erinnern, bei anderen hingegen wundere ich mich, dass das schon so lange her ist.

Aber seit, sagen wir mal, dem tapferen Radio ist hier doch regelmässig wieder was los. Und so lange ich es schaffe, Dinge, die mir durch den Kopf gehen, niederzuschreiben, kann das auch gerne so bleiben. Und natürlich freue ich mich, wenn das hier auch jemand liest. Und vielleicht nicht nur zufällig mal aus Versehen ergoogelt sondern so richtig „gebookmarkt“ oder wie das heisst. Ich hätte ja gern mehr Feedback von Lesern, aber was soll man da tun. Mehr polarisieren? Mehr Fragen stellen? Mehr ans Menschliche gehen? Sowas wie „Habt ihr bei Bild drei auch geweint?“ Ja, nee, weiss nicht. Facebook werde ich deswegen auf jeden Fall nicht nutzen, das hier Geschriebene gilt noch immer. Wir schaffen das auch so und ich habe mittlerweile auch andere, äh, Orte, wo ich schreibe und es gibt sogar etwas Geld dafür. Wollen wir doch mal sehen, ob ich so ausreichend gut schreiben kann, dass ich einen Teil meines notwendigen Lebensunterhaltes damit bestreiten kann?

Doch das gehört schon gar nicht mehr in diesen Beitrag. Hier ging es doch nur um das von mir verpasste Jubiläum, und damit bin ich nun fertig 🙂

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Sensation: Die Wahrheit über den Santa-Schlitten!

Rechtzeitig vor Weihnachten: Nach dem vor einigen Jahren die Geschichte der Weihnacht nüchtern und Faktenreduziert erzählt wurde, hat Lerigau nun wieder knallhart recherchiert und präsentiert die schonungslose Wahrheit, damit es ein Ende hat mit dem verzehrten Bild des (natürlich ausgedachten) Märchens um die niedlichen Rentiere vor dem Schlitten des Weihnachtsmannes.

Was wirklich geschah:
Am Nordpol wohnt ja nicht nur Super-, sondern dort ist auch die Zentrale vom Weihnachtsmann. So weit nichts neues. Damals, als der Weihnachtsmann seinen Job anfing, da ging alles noch viel gemächlicher als heute zu. Es gab weniger Menschenkinder auf der Welt, es gab noch lange keine Flugzeuge und Autobahnen und Hochhäuser und Santas Schlitten wurde von Eisbären gezogen.

Eisbären? Werdet ihr fragen? Jaha, da war noch nix mit Dasher und Vixen! Diese jene Schlittenziehenden Eisbären hatten im Gegensatz zu den späteren Schlittenzugtieren auch keine Namen. Für Santa war einer wie der andere und Hauptsache, sie machten ihren Job. Und weil Eisbären ja nun echt mal behäbige Tiere sind, streute Santa denen ein Pulver übers Fell, welches die Bären etwas leichter machte, so dass diese den Schlitten schneller ziehen konnten (später mehr dazu). Rentiere gab es damals auch schon. Nicht freilebend am Nordpol, nein, sondern eingepfercht in ein Gehege, denn sie wurden als Eisbärenfutter benötigt. So ein weißer Polarhalbtonner lebt nicht von Luft und Liebe allein! Das war für den Weihnachtsmann bzw. seine Stallburschen (allesamt Zwerge oder Gnome oder wie die heissen, so kleine Typen halt) sehr praktisch: Denn die Rentiere vermehrten sich natürlich auch und so musste man nur immer für ausreichend Heu sorgen und hatte damit automagisch genug Futter für die Eisbären. Und eigentlich waren das am Nordpol eher Karibus, aber kein Mensch kannte den Unterschied oder interessierte sich dafür (wusste ja auch damals und bisher keiner, dass die Viecher am Nordpol als Lebendfutter gehalten wurden). Den Bären war das allemal recht, denn sie sind Allesfresser.

Eines Tages aber war einer der Stallburschen etwas schlampig, weil er Tags zuvor zu tief ins Punschglas schaute und verschloss das Tor zum Rentiergehege nicht ordentlich. Eines der Rentiere stupse mit der Nase dagegen und das Tor klappte langsam und lautlos auf (seit dem das bekannt wurde baut man diese Tore so, das sie nach innen aufgehen…). Es war dunkel. Die Eisbären schliefen in ihrer Höhle. Die Stallburschen waren wieder mit ihrer nächtlichen Punsch-Gesellschaft beschäftigt. Und Santa liess sich sowieso selten draußen blicken. So tapsten nach und nach die Rentiere ins Freie. Ihnen war klar: Wenn sie diese Chance ergriffen, dann war es vorbei mit dem Gefressen-werden. Wer will das schon. Dann lieber flüchten und sein Glück in der Ferne suchen. Was besseres wird man immer finden. Damit alle mitkommen konnten, wollten sie den Schlitten nehmen, weil dieser ja innen viel grösser als außen ist und so alle Rentiere verstaut werden konnten. Die sechs, die den Schlitten ziehen sollten, suchten nach der Flasche mit dem Pulver. Sie wussten nicht genau, was das sollte, aber da Santa das immer über die blöden Eisbären streute und die danach echt schneller laufen konnten, wollten sie das wohl auch nehmen.
Nach dem alle im Schlitten Platz gefunden hatten (was dann doch nicht so einfach war, denn die Geweihe verhakten sich immer miteinander) bestäubten sich die ziehenden Rentiere gegenseitig. Dann schlüpften sie in das Zaumzeug und rannten los, bevor jemand sie aufhalten konnte.

Aber, was war das? Nicht nur, dass sie den Schlitten wirklich mühelos ziehen konnten, nein, ihre Hufen fanden auch gar keinen Widerstand auf dem Boden!? Santa dachte immer, dieses Pulver sei so eine Art Quick-Slimfast, welches die Eisbären eben etwas leichter macht, aber in Wahrheit war es das gleiche Zeug, das Peter Pan und Tinkerbell benutzten. Die Bären war einfach zu fett, aber die Rentiere hoben Feengleich vom Boden ab und schwirrten samt Schlitten durch die Luft.
Einer der Stallburschenzwerge, der gerade hinter einer Eisscholle am pinkeln war, verfluchte den Rum im Punsch, als er den fliegenden Schlitten am Himmel erspähte. Das konnte doch nicht wahr sein! Aber doch: Das klingen der Glöckchen am Schlitten, in der Luft noch viel lieblicher anzuhören (obwohl Santa das nach all den Jahren eigentlich aufn Sack ging), ließ alle zum Himmel aufschauen. Auch Santa, der am Fenster stehend nach oben schaute und wohl am meisten erstaunt war: „Herrgott, die fliegen ja! Warum hat mir das denn keiner gesagt, das ist doch viel einfacher als mit den blöde watschelnden Eisbären!“ Hier kam der Praktiker im Weihnachtsmann durch, denn natürlich fand er die gefährlich aussehenden Bären vor seinem Schlitten eigentlich total cool.

Nach einigen Wirrungen, diplomatischem Austausch und politischen Zusagen kam es, dass der Weihnachtsmann die Eisbären in die Freiheit entlassen konnte und stattdessen die Rentiere als Schlittenantrieb verwendete. Insgeheim waren darüber auch die Zwerge froh, denn ganz aus Versehen wurde ab und zu auch mal einer von denen gefressen.

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Zeitgeist

Zu meinen abonnierten Podcasts zählt auch Weltwach von Erik Lorenz. Neulich hörte ich Folge 73 mit Andreas Altmann. Dieser hat viel Schlaues gesagt in diesem Interview und ich empfehle jedem, sich das mal vollständig anzuhören. Jedoch eine Aussage gleich zu Anfang möchte ich rauspicken und hier zitieren:

…das wir im Zeitalter des politisch Korrekten leben, also im Zeitalter der ununterbrochenen Lüge

Ich könnte da ganz viel zu schreiben, zwinge mich aber, euch eure eigenen Gedanken zu machen: Darüber, was da drin steckt, sollte man wirklich mal nachdenken.

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Walk on Girls

Die Dart WM 2019, also die aktuell laufende, ist ja spannender als je zuvor. Dieses Jahr gibt es aber einige Änderungen. Unter anderem sind nun nicht nur mehr Startplätze (96 statt 72) vorhanden, sondern auch zwei davon reserviert für weibliche Dartspieler. Und, vermutlich in dem Zusammenhang: Es gibt keine Walk-On-Girls mehr! Das wurde vermutlich auch schon auf allen Portalen berichtet. Die armen Mädels… machen sich so hübsch und nun dürfen die das niemandem zeigen bzw. den Walk-On der Dartspieler mal etwas aufmotzen.

Nun aber ist die erste Runde vorbei und die beiden teilnehmenden Damen sind ausgeschieden. Da ist es doch wohl OK, wenn die Girls die Jungs wieder begleiten dürfen?

Was kann man denn da gegen haben?

Ich würde mich freuen!

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