fickscheisseditorneuerungen

dieser neue Blockeditor lenkt einen nur ab.

Taugt nix. Man sucht mehr als das man schreiben kann.

Wie stelle ich den Mist wieder um auf den klassischen Editor?

Wenn ich hier so rumklicke, dann kommt nix hilfreiches, nur Gefasel! „Absatz: Starte eine Geschichte mit dem Grundbaustein aller Erzählungen“

Echt? Ernsthaft? Ich will eine Überschrift, dann will ich den Text schreiben und ab und zu mal ein Bild. Feddich! Nicht mal ne Liste der Tags bekommt man, stattdessen vielviel weisse Fläche in Zeiten von Riesen-Bildschirmen. Leute! Schreiben alle nur noch an Tablets ihre Beiträge??? Zehn-Finger-Schreiben ist wohl komplett aus der Mode (falls es das je war und falls ich je mit der Mode gegangen wäre).

Und dann dieses verfickte „Mouse-Over“: Jedesmal, wenn der Mauspfeil über den Schirm wandert, blinkt irgendein Mist auf, den ich ganz sicher gerade auf keinen Fall will. Richtig nervig wird es, wenn die „Hilfe“ helfen will und ungefragt einen Tipp raushaut. Ey, da werde ich zum Digitalrassisten!

Das ganze Gehampel ist doch der Grund, warum ich einen schnelleren Rechner brauche, um so gewohnt flüssig wie früher arbeiten zu können.

Meine neue Wochenaufgabe: Auf den Tiny/MC/irgendwastollesklassisches umstellen.

(Nachtrag nach 42 Sekunden: Plugin aktiviert. Classic Editor. Voll geil. Ich bade gerade meine Hände darin)

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Fast was erfunden

Ich habe schon wieder mal fast was erfunden. So wie vor vielen Jahren der Bratwursttoaster. Das war immerhin eine ernsthafte Idee, im Gegensatz zum Hagel, der ja offensichtlich reiner Jux ist. Die Laubpresse kam auch kaum über die eigentliche Idee raus, obwohl ich das jedes Jahr spätestens im Herbst immer noch eine echt tolle Idee finde. Und irgendwo auf meinen Seiten finden sich bestimmt weitere Erfindungen.

Bei meiner neuen „Erfindung“ bin ich mir ganz sicher, dass es sowas schon gibt:

Na, was kann das sein? Ja, klar: Die Wäscheklammer aus Holz ist es nicht. Die Schnur auch nicht. Nein, aber das beides in der richtigen Verwendung ist für mich eine sehr gute Lösung: Wer kennt das nicht? Man hat Handtücher, bei uns oft Geschirrhandtücher, und irgendwann fehlt einfach diese kleine Schlaufe zum Aufhängen des Tuches. Also stülpt man das immer irgendwie mit einer dicken Ecke über den Haken, nachdem man alle vier Seiten zwei mal auf der Suche der Schlaufe abgetastet hat, und oft genug fällt das Handtuch dann mindestens einmal runter. Die kleinen Gästehandtücher zeigen bei uns das gleiche Phänomen.

Und deswegen habe ich, aus der Not heraus, eben schnell die Klammerschlaufe erfunden und es dauerte circa eine Minute, bis der neue Aufhänger technisch umgesetzt war:

die Klammerschlaufe in Verwendung

Wäscheklammern nutzen wir seit eh und je für alles mögliche. Nudel-Tüten oder Kekspackungen zumachen und dergleichen. Diese Klammern hängen bei uns in der Ecke der Küche am Kabel für die Kaffeemaschine griffbereit. Paketschnur haben wir gleich an zwei Orten. Also schnell zusammengebastelt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt/ gab es so Plastikclipsies, welche die fehlende Öse ersetzen sollen. Ich suchte aber nicht im Netz danach. Meine Idee ist viel cooler, ich muss nix bestellen, habs sofort zur Hand und irgendwie Öko-mäßig sieht es auch aus.

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Lerigaus Klassiker: Bad Herbie

Dieser Artikel (Bad Herbie) ist kein Klassiker in dem Sinn, dass ich den so zeitlos toll finde, um ihn hier noch mal zu erwähnen. Nein, es ist schlicht so, dass ich neulich beim Aufräumen meines Webspaces wieder auf die seinerzeit extra erstellte Webseite dazu gestossen bin und die nun gelöscht habe. Aber auf der Seite war auch ein Bericht von mir, wie ich meinen „Schaukampfroboter“ geplant und gebaut habe. Das wollte ich dann doch nicht so ganz ungesichert löschen. Deswegen taucht der nun hier zusammengefasst auf (im oben verlinkten Lerigau-Artikel findet man sogar noch ein Filmchen von dem Rennen damals):

Hier werde ich nach und nach die Entstehungsgeschichte meines ersten “Kampfroboters” beschreiben. Der ein oder andere kann schon mal darüber nachdenken, warum der so heisst wie er heisst 😉

Erster Gedanke war ja, dass wir nur 14 Tage Zeit hatten und sowas noch nie zuvor gemacht haben. Und an dem Abend, als wir das beschlossen, waren wir uns schon so weit einig, dass als Basis wohl herkömmliche “Spielzeug-RC-Autos” herhalten müssen. Also habe ich meinen Söhnen erstmal ihre Fernlenkautos abgeschwatzt, die zum Glück jeweils 27 und 40 Mhz hatten und sonst baugleich waren. Bevor ich loslegte, habe ich mich erstmal quer durch Internet gelesen und bin dabei schnell auf eine wohl recht anerkannte Seite gestossen: http://forum.mad-metal-machines.de/. Da wusste ich dann bald, was ich haben wollte. Nun ging es nur noch darum, es umzusetzen 😉  Nun habe ich mir erstmal meine Modelle genau angeschaut um zu verstehen, wie die überhaupt funktionieren. Resultat: Ingenieurskunst, die voll auf Sparsamkeit ausgelegt war. Keine Servos, keine Fahrtregler (zuvor musste ich natürlich rausfinden, dass man sowas eigentlich braucht…). Die Fahrzeuge hatten Motoren, die direkt mit der Empfängerplatine verbunden waren und an dieser war eben die Stromzufuhr und die Antenne fest. Diese Einfachheit hatte einen Vorteil für mich, nachdem ich das alles verstanden habe: Ich konnte die Steuerung für die Lenkung einfach für einen zweiten Antriebsmotor verwenden. Denn ich wollte aus den zwei Fahrzeugen eins machen und eine “Tank-style” Lenkung bauen, d.h.: Ich hatte zwei einzeln ansteuerbare Antriebsräder und brauche keine Lenkachse mehr. Dazu später mehr, einiges erklärt sich selbst auf den folgenden Bildern.

Zunächst fing ich damit an, die Modelle von allem unnötigen Ballast zu befreien. Also z.B. die ganze Vorderachse weg. Das Chassis sowieso, denn zum einen taugt das dünne Plastik eh für nix und zum anderen wollte ich eine ganz speziell geformte, robuste Hülle über alles haben. Dann von beiden Modellen spiegelbildlich ein Hinterrad abgetrennt, damit ich die beiden Teile zu einem verbinden konnte. Die beiden E-Motoren, die ursprünglich für die Lenkung verantwortlich waren, habe ich auch abgelötet. Auf dem Bild kann man erkennen, dass nur noch eine Empfängerplatine eingesetzt ist (beim hinteren). Und deren Signalleitung für die Lenkung wollte ich einfach an den Antriebsmotor des anderen (vorn) setzen. Habe ich auch später gemacht und ging super! Nur die Polung musste ich noch mal tauschen, damit die Steuerung logischer wird (uups 😉 )

Auf dem nächsten Bild sieht man schon, wie die beiden Körper mit einander verschraubt sind. Das hat auch super gehalten. Ich wollte das ja auch nie wieder auseinander schrauben. Vorn habe ich dann statt einer Lenkachse eine Möbelrolle aus dem Baumarkt eingesetzt. Diese hat den Vorteil, dass sie sich immer selbst in die Richtung dreht, in die sie geschoben wird. Ausserdem war das eine massive Kunststoffwalze mit einem soliden Stahlbolzen als Achse. Ich habe vorher die Rolle auf die Fahrzeugkörper gelegt und mit einem Stift grob umzu gemalt. Dann einfach das überflüssige Kunststoff mit einem Dremel weggeschnitten. Passte erstaunlich präzise! Danach die Rolle von unten eingesetzt (sie hat einen Absatz am unteren Rand), so dass sie nicht “weg” kann, selbst wenn der Kleber nicht halten sollte. Wie man auf dem Bild erkennen kann wurde das alles großzügig mit Heizkleber fixiert. Damit war er schon so weit fahrbereit und ich konnte die Steuerung testen. Ging alles auf Anhieb, ein Glück! Im Nachhein stellte sich raus, dass die Räder etwas zu klein im Durchmesser waren, um auf hubbeligem Boden gut zu funktionieren. Ich habe dann noch jeweils ein Stück Fahrradschlauch über die Reifen gezogen, so dass ich mehr Grip bekam. Passte genau!

Mein Schwager Stephan baute mir aus soliden Kunststoffplatten einen Kasten nach meiner Vorgabe, siehe Bild oben vom fertigen Roboter. Die Idee war, dass ich bei den Gegnern mit Karacho in die Seite fahre, so meinen Bot da unter schieben kann und der Gegner umkippt. Dafür fehlte aber am Ende die Kraft. Das neue Chassis befestigte ich mit einer quer durchgehenden Gewindestange am Fahrweg, so konnte ich alles bequem aufklappen. Vorn am Chassis brachte ich mit Klebeband eine Aluleiste an, um die Bodenfreiheit zu überbrücken. Die ganzen spitzen Anbauteile waren nur Showeffekt, um den Gegner zu beeindrucken. Dann noch die „53“ ausgedruckt, mit farbigem Isolierband die Streifen angebracht und fertig war mein Bad Herbie.

Das war jetzt eine sehr reduzierte Beschreibung, aber auf jeden Fall war ich deutlich vor den 14 Tagen fertig und konnte sogar noch etwas fahren üben! Das es am Tag des Rennens, 20. Februar 2011, so kalt war, dass die Akkus nicht lange hielten, konnte ja keiner ahnen….

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Pimp my Kupplung

Um genauer zu sein: Pimp my Fahrradanhängerkupplung, aber das war mir als Überschrift zu sperrig 🙂

In alter Tradition meiner Pimp-Artikel will ich euch heute mal erzählen, was ich neulich gebastelt habe bzw. basteln musste. Wie ihr alle wisst, besitze ich seit einiger Zeit ein E-Bike (wisst ihr nicht? Doch, oder?). Mein vorheriges Fahrrad habe ich gebraucht gekauft, zusammen mit einem Fahrradanhänger. Das ist eine feine Sache, da kann man einiges mit transportieren. Und mit dem E-Bike sollte das ziehen solch eines Anhängers ja noch einfacher sein, da könnte ich sogar mal einen richtigen Einkauf mit wagen. Also muss an das neue Pedelec eine Kupplung ran. Die üblichen, welche an die Sattelstützenschraube mit angebaut werden, kann ich aus technischen Gründen nicht verwenden. Aber in den gängigen Einkauf-Portalen des Internets findet sich alles:  Ich fand eine Kupplung mit einer Schelle dabei, um direkt an dem Sattelstützrohr angebaut zu werden. Eine Schelle selbst zu bauen war mir zu blöd… So, Paket kam, ich machte mich dran, alles zu montieren und stellte fest: Geht nicht, weil: Beim meinem eBike ist der Akku unterhalb des Gepäckträgers platziert, was eigentlich noch kein Problem ist, die Höhe haut schon hin. Aber der Gepäckträger hat Richtung Sattel einen Bügel aufgeschweisst, was ja auch sinnvoll ist, um Gepäckstücke auf dem -Träger gut zu fixieren (siehe unteres, ungünstig fotografiertes Bild vom fertigen Objekt). Aber dieser Bügel war der korrekten Verbindung von Kupplung und Anhänger im Weg. Mein erster Gedanke war: Wegschneiden. Doofe Idee. Zweiter Gedanke: Mitm Hammer von oben eine Delle reinkloppen, um Platz zu schaffen. Auch doof. Die beiden Gedanken hatte ich, um das eigentlich Unvermeidliche zu umgehen: Ich musste richtig was basteln, entweder geschraubt oder geschweisst. Der Rest ging dann nach kurzer Überlegung ganz flott: In meiner gut sortieren Garage (*hüstel*) ein Flacheisenrest rausgesucht, an der Hebelschere auf passende Länge (Augenmaß) zu geschnitten. Dann das Schweissgerät nach vorn geholt, die Werkstücke mit einer Gripzange fixiert und verschweisst. Dann das nächste Teil angeklemmt, noch mal verschweisst, Nähte gereinigt, aus der Papiertonne eine alte Zeitung, aus dem Farbregal eine Spraydose Alu-Farbe und das noch warme Bauteil heisslackiert:

Daran musste dann nur noch die eigentlich Kupplung geschraubt werden und das ganze konnte endlich montiert werden. Noch eine kleine Anekdote am Rande: Der Alex möchte, dass ich an seinem Kfz-Anhänger eine Kleinigkeit nachschweisse und ich wollte ihn eben anrufen, damit er vorbei kommt und ich das mache, wo ich gerade das Schweissgerät startklar habe. Handy gezückt, in die Kontakte und: Da sind natürlich zwei Handynummern gespeichert, welche ist die gültige? Das war der Moment, wo ich dazu keine Lust mehr hatte, muss Alex eben weiter warten.
Nach der Montage habe ich noch eine kurze Probefahrt mit dem Anhänger gemacht und das leere Teil rumpelt, als würde man eine Mülltonne hinter sich herziehen. Aber dafür kann ja meine Halterung nix… vielleicht war ich mit dem E-Bike auch einfach zu schnell über den Hubbelweg gefahren 🙂

Auf jeden Fall ein tolles Gefühl, wenn man wieder etwas erfolgreich von der unendlich langen ToDo-Liste streichen kann, dazu noch so simpel, elegant und funktional gelöst. Nicht wie des Fingers kreative Bauten, welche oft genug nach langer Bastelei nicht das erwartete Ergebnis liefern. Aber natürlich hat er meinen Respekt für seinen Wagemut und seine weitreichenden technischen Kenntnisse (im Ernst!) sowie seine unterhaltsame und informative Art, alles zu dokumentieren.

In diesem Sinne: Nicht pimpen mit pimpern verwechseln!

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Deko

Ob damals, im Neandertal, die Frauen auch schon anfingen, irgendwelche Dinge (z.B. ein hübsches Geweih vom letzten Mittagessen) in die Höhlen-Ecke zu stellen, nur „damit das da nicht so leer aussieht“ oder „so als Hingucker“? Und der alte, buckelige Steinzeitmann kommt erschöpft von der Mammutjagd heim und keift sein Weibchen an, sie solle mal aufräumen und sie faucht zurück „nee, lass das so, nicht anfassen, das ist Deko!“?

Vermutlich nicht. Aber wann fing das an, dass eigentlich offensichtliche Alltagsgebrauchsgegenstände zu Stilmitteln umfunktioniert und nicht mehr herkömmlich verwendet werden durften? Die Ritterburgen des Mittelalters, die wir von Film und Fernsehen kennen, sind ja auch nicht gerade als schmucke Stuben zu bezeichnen. Aber vielleicht war es zu der Zeit, dass ein schwer beschäftigter Adliger, im Kopf nur Ehre und Krieg, seine liebste Ehefrau, welche ihm ständig in den Ohren lag, er solle mal „was schönes“ von den Kreuzzügen mitbringen und ihm mehr als notwendig die Zeit mit ihren Reden stahl, seinem Schreiner befahl, einen Raum extra für sie herzurichten? Irgendeine Kammer, mit einer dicken Tür davor und grossen Lichtspendern in den Wänden („Oh Schatz, bodentiefe Fenster, wie toooll“) und weil Frauen immer frieren, nahe am Kamin. So ging sie schmollend mit ihrer Zofe in den vom Schreiner  (ihrer Ansicht nach) grob zusammengehauenen Raum und sah sich um, wie man dieses schreckliche Loch nur etwas wohnlicher kriegte. Und während der Herr im zugigen Thronsaal unter schummrigem Fackellicht dabei war, Pläne auszubrüten, die das Familienansehen für Jahrhunderte sichern sollten, wurden im Raum hinter ihm Blumen gewoben und Zweige geflochten, Kleidungsstücke und Trinkhörner an die Wand gehängt, zerbeulte Helme zu Vasen und Harnische zu Setzkästen umfunktioniert.
Die nächste besuchende Baronin sah sich den prächtigen Raum mit trockener Mine an, brachte noch einen netten, aber eigentlich herablassenden Spruch („Was duuu immer für Ideen hast“) und reiste wieder auf die eigene Burg. Dort bekam der Herr Baron mächtig Wind von vorn, ich kürze mal ab: „…und deswegen brauche ich sofort einen eigenen extra Raum, und zwar schon mal gelb vorgestrichen!“. Und damit begann der offiziell nie verkündete Deko-Wettstreit, der bis heute nicht beendet ist.

So war es vermutlich auch nicht. Aber ich bin mir sicher, irgendwo zwischen Höhle und Burg fing es so ganz langsam an.

Ein Kollege (Herr P. aus O., genannt M. Atze), der dabei ist, mit seiner Freundin zusammenzuziehen, bekam folgenden guten Tipp mit auf den Weg: Wenn er mal vor hat, für einen gemütlichen Abend eine Kerze anzuzünden, dann solle er sich vorher auf jeden Fall vergewissern, welche der Kerzen er denn dafür verwenden darf. Denn: Nicht jede Kerze steht an ihrem Platz, um als Beleuchtungsmittel parat zu sein. Ich behaupte sogar: Die oberallermeisten Kerzen dienen ausschliesslich der Deko! Und das ist beileibe nicht meine alleinige persönliche Ansicht, ich wurde durchaus von Kollegen bestätigt. Selbst bei der wildesten Rockerbraut wird das Deko-Gen aktiv, sobald sie in vier Wänden landet, die sie als ihr Heim ansieht.

Naja, ehrlich gesagt sieht das meiste ja ganz nett und wohnlich aus, wie die meisten Männer das nie hinbekommen würden (wollen / könnten).

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Kühlschrank

Neulich war ich kurz draussen im Garten und ging dann wieder über die Terrasse rein ins Haus. Mann, war das kalt draussen und drinnen in der Küche schön warm! Plötzlich lies mich ein Geräusch aufhorchen: Der Kühlschrank rumpelte leise, weil er gerade ansprang.

Hm.
Draussen ist es eisig kalt, so dass ich drinnen meine Räume heizen muss. Und in solch einem (künstlich) beheizten Raum steht ein Gerät, welches Dinge kühl halten soll und deswegen nicht unerhebliche Energie benötigt.
Ist das nicht irgendwie falsch? Fast schon pervers?

Aplus

Na gut, es ist sicher etwas unpraktisch, wenn ich den Kühlschrank nach draussen stelle oder gar gleich all meine kühl zu haltenden Dinge in Kisten auf die Terrasse stelle, aber das geht doch sicher besser als so, wie es ist? Man könnte z.B. den Kühlschrank nicht einfach in einen Raum stellen sondern an eine zuvor entsprechend vorbereitete Stelle an der Wand. Und diese Wand hat eine flächige Verbindung nach aussen. Schlauerweise würde man eine nach Norden gerichtete Wand wählen, so dass niemals (auch nicht im Sommer) die Sonne direkt darauf scheinen kann. Diese Verbindung enthält einen Wärmetauscher (vielleicht sowas wie ein riesiger Kühlkörper, wie man ihn z.B. von CPUs kennt, Alu-Profile etc.). Und ganz sicher kann man auch noch eine elektronische Regelung dazwischen schalten. Und wenn das dann bei uns von vielleicht November bis rein in den März draussen selten über 7 Grad warm wird (Nachts auf jeden Fall nicht), dann kann darüber der Inhalt im Kühlschrank mit viel weniger Energie als üblich gekühlt werden. Im Sommer könnte man vielleicht sogar die Abwärme des Kompressors nach draussen schaffen, damit die Wohnung nicht unnötig aufgeheizt wird…

Ja, das ist nicht im Detail von mir durchdacht, aber ihr versteht die Idee? Ist das so abwegig?

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Feuerkorb aus Waschmaschinen-Trommel

Über Weihnachten ging leider die Waschmaschine meiner Schwiegereltern kaputt. Dank Internet haben wir schnell eine neue gefunden und Sylvester wurde die schon geliefert. Ich durfte die dann aufstellen etc., dafür kam ich so aber zu einem Waschmaschinenmotor (kann man bestimmt noch mal gebrauchen) und einer Edelstahltrommel. Daraus einen Feuerkorb bauen ist ein Klacks. Das ist fast schon fertig, denn es müssen nur noch Füsse dran geschraubt werden, sogar die drei Bohrungen dafür sind schon vorhanden. Aber:

Auf der Suche nach Inspiration bzgl. Feuerkörbe fand ich irgendwo einen, der schrieb: „um an die Trommel zu kommen, muss man fast die ganze Waschmaschine zerlegen“. Und nun weiss ich, was er meint. Man muss wirklich so ziemlich alles abbauen, um an die Trommel zu kommen, nur die Tür kann drin bleiben. Und hat man das fette Teil erstmal aus der Maschine gepult, dann ist man noch lange nicht am Ziel: Die Trommel steckt in einer Art Kunststoffkapsel, welche aus zwei Teilen besteht und zur Montage werden die wohl einfach zusammengedrückt, Kunststoffnasen klacken dann in ihre Halterungen und das ganze hält Bombensicher. Eine Demontage ist ganz offenbar nicht vorgesehen. Also fiel mir nichts anderes ein, als die ganzen Nupsis ein nach dem anderen mit Stecheisen und Hammer zu befreien, einmal ganz um die Trommel:

Am oberen Teil sieht man die zerstemmten Halter
Am oberen Teil sieht man die zerstemmten Halter, links die Nasen am anderen Teil

Dafür ist die Waschmaschine dann so entkernt, dass man sie praktischerweise für die Entsorgung einfach zusammendrücken kann:

Da biste platt
Da biste platt

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Heissräuchern im Kochtopf – Finale

Hier das Finale zum Räuchern im Topf. Eigentlich hätte ich das ganze auch viel kürzer schreiben können, aber dann blieben für den ein oder anderen Leser sicher einige Fragen offen. Deswegen ist das, wie bei mir gewohnt, länger als eigentlich notwendig. Am Ende schreibe ich aber noch mal eine brutale Zusammenfassung, denn im Grunde ist das alles ganz einfach.

Nun haben wir alle Sachen beisammen und können loslegen. Meinen Spirituskocher habe ich schon mal angefeuert, der braucht einen Moment, bis er in Gang kommt. Dann ganz unten das Räuchermehl direkt auf den Topfboden. Ich habe das als kleinen Haufen gemacht, weil ich mir dachte, dass das so nach und nach verglimmt, ausserdem ist wegen meinem Kocher in der Mitte die meiste Hitze. Im Nachhinein muss ich sagen: Richtig so!

Forelle und alles im Topf
Forelle und alles im Topf

Über den Spänehaufen habe ich die Aluschale zum Auffangen von Tropfen platziert, darüber das Grillrost und darauf letztendlich den Fisch. Das wars. Nur noch den Deckel drauf. Ich hörte auch von dem Tipp, je Fisch eine getrocknete Wachholderbeere auf das Räuchermehl zu legen. Mache ich nächstes mal. Ausserdem könnte ich wegen der Höhe des Topfes bestimmt noch eine zweite Ebene mit einem weiteren Rost realisieren, und so vielleicht bis zu sechs Forellen da rein bekommen.

Nun wie gesagt den Deckel drauf, den Topf schön mittig auf dem Kocher ausgerichtet und angemessenerweise erstmal eine geraucht. Die Angaben zur Räucherdauer fangen bei 20 Minuten an und gehen bis zu einer dreiviertel Stunde. Ich habe mir gedacht: Es muss ja erstmal zu Rauchen anfangen und ab da an mache ich ca. 20 Minuten. Mit allem drum und dran wurden es dann knapp 45 Minuten. Man kann ja zwischendurch den Deckel abnehmen und nachschauen, wie Rauch und Fisch sich entwickeln. Das sieht dann erstmal so aus:

Fisch im Rauch?
Fisch im Rauch?

Nein, das ist nur auf dem Foto so. In „echt“ sah man nach dem Rauchschwall natürlich die Fische und schon nach einer guten viertel Stunde sah man die Räucherübliche Braunfärbung. Aber nicht zu oft den Deckel hoch machen, der Fisch soll ja im heissen Rauch auch garen! Ich hab in der Zeit zweimal nachgesehen (und einmal, um meiner Frau stolz das Wunderwerk zu zeigen). Mit geschlossenem Deckel kommt aber wirklich nur sehr wenig Rauch aus dem Topf. Wie immer bei Forellen: Wenn man die Rückenflosse leicht rausziehen kann, dann ist der Fisch gar. Wenn man Räucherfisch schon kennt (wo von ich ausgehe), dann erkennt man aber auch an der Farbe, ob er schon so weit ist.

Forelle, selbst und einfach geräuchert
Forelle, selbst und einfach geräuchert

Und er war wirklich durch und auch lecker. Aber eben, wie schon erwähnt, etwas fad. Nächstes mal werde ich definitiv salzen und würzen. Selbstverständlich kann man nicht nur jeden anderen Fisch so räuchern und einen Hering zum Bückling machen, auch Schweinebauch, Gänsebrust und Hähnchenschenkel sollen so funktionieren. Fleisch statt Fisch braucht dann aber eine längere Räucherzeit (bestimmt eine Stunde?) und damit natürlich auch mehr Räuchermehl.
In dem Zusammenhang noch ein Hinweis: Es handelt sich hier um „Heissräuchern“. Schinken, Speck und die meiste Wurst werden aber kalt geräuchert. Das heisst, bei nicht mehr als 30 Grad warmen Rauch über viele Stunden bis hin zu mehreren Tagen und Wochen mit manchmal mehreren Räuchergängen. Kalt geräucherte Ware hält sich auch viel länger! Macht das Räuchern im Topf also nicht, um frische Dinge länger lagern zu können sondern um ein leckeres Essen zu bekommen. Aber natürlich hält sich eine heissgeräucherte Forelle schon etwas länger als eine frische…

Zum Reinigen: Ich konnte die (vollständig) verkohlten Spänereste mehr oder weniger ohne Weiteres auskippen. Am Boden und am Topfinneren waren nur wenige Anhaftungen. Aluschale sei Dank, denn da war schon etwas drin gelandet. Den Topf (und das Grillrost) habe ich dann ganz normal mit Spüli und Bürste abgewaschen und ich würde nun danach ohne weiteres einen Eintopf oder Chili darin kochen. Nicht mal der Boden von unten war verrußt. Baut man sich statt der Alufolienschale ein festes Blech mit Füssen dran, dann kann man auch das immer wieder verwenden. Das werde ich als Schlossermeister auf jeden Fall noch machen, denn das ist nicht das letzte mal, dass ich so geräuchert habe.

So, hier noch mal eine Quick&Dirty-Anleitung:

  1. Fisch vorher trocknen, ggf. salzen (in Salzlake einlegen, ca. 90 Minuten)
  2. Topf, am besten Edelstahl, auf eine Feuerstelle stellen.
  3. 2-4 Esslöffel Räuchermehl auf den Boden (mehr Fisch = mehr Mehl).
  4. Räuchermehl lose abdecken, damit nix reintropft aber es noch qualmen kann
  5. Rost samt Fisch darüber
  6. Deckel drauf und Feuer an (Herd ruhig volle Pulle)
  7. Warten, bis Fisch durch ist

Wer es noch etwas quicker und dirtier will, der kann statt der Räuchermehlabdeckung und Grillrost einfach Alufolie lose zusammenknüllen und den Fisch direkt darauf legen. Das wäre auch eine Alternative, wenn der verfügbare Topf nicht ganz so gross ist oder man beim Camping/Bootstour spontan mit vorhandenen Mitteln was räuchern will. Und auch dem ein oder anderen Prepper kann das ja weiterhelfen 😉

Und noch ein Hinweis: Seid nicht zu „billig“ in der Wahl der verwendeten Mittel: Lackierte Dosen, alte Ölfässer eignen sich eher nicht als Topf-Ersatz, denn weder Lackbeschichtungen noch Altöl will man in seinem Fisch. Und wenn der Behälter nur gelötet ist, besteht die Gefahr, dass sich das Lot in der Hitze erweicht und euer Behälter auseinander fällt. Und nehmt lieber keine Hamsterstreu als Räuchermehl-Ersatz.

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Pimp my Sturmlampe

Vor langer Zeit schrieb ich ja mal einen Artikel über Sturmlampen. Dort erwähnte ich auch die Favorit-Sturmlampe, die man bei Hornbach recht günstig kaufen kann. Und ich erwähnte den unpraktischen Mangel, dass diese Lampe keinen extra Einfüllstutzen hat. Kann ich sogar verstehen, denn das ist sicher ein sehr kostenintensiver Produktionspunkt und wenn man eng kalkulieren will oder muss, dann lässt man so was schon mal weg. Auf Anhieb wird es den unkundigen Blicken der Kaufwilligen auch gar nicht auffallen.

Mich hat es immer gestört und von der Verwendung dieser Lampe abgehalten. Denn gerade im Dunkeln ist ein sicheres Befüllen dieser Lampe so gut wie unmöglich (und wenn sie kurz vorher noch gebrannt hat, ist sie auch viel zu warm als das man mal eben am Brenner etc. rumfummeln kann). Also habe ich kurz über mögliche Lösungen nachgedacht und bin recht schnell auf eine simple Möglichkeit gekommen, einen aussenliegenden Schraubverschluss nachzurüsten:

favorit_sturmlampe
Selfmade Einfüllstutzen: Sieht doch gut aus

Dazu habe ich einfach ein 12mm-Loch an der Stelle des Öltanks gebohrt (4mm vorgebohrt), an der man den Einfüllstutzen erwarten würde. Das ist praktischerweise gleich oberhalb der „maximalen Einfüllhöhe“. So kann man die Lampe nicht zu voll machen. Vorsicht: Natürlich ist das Blech relativ dünn, geht also mit wenig Druck und viel Drehzahl da rein, sonst fransen die Kanten aus und ihr habt viel Mühe, das wieder zu glätten. Nicht wundern: Es befindet sich unterhalb des äusseren noch ein weiteres Blech, da müssen wir auch durch.

Wenn alles fein entgratet wurde (ggf. Schleifpapier oder eine feine kleine Feile), dann wird die Stelle sorgsam entfettet. Ich hatte gerade Bremsenreiniger zur Hand, es geht sicher auch was anderes. Nun habe ich Reparaturknetmasse (diese runden Stangen aus Epoxy) genommen, eine ca. 3mm dicke Scheibe abgeschnitten, geknetet und zu einer dünnen Wurst und dann zu einem Ring geformt, so dass dieser genau unter einer M12-Mutter passt. Dabei darauf achten, dass nichts nach innen quillt, eher den Aussenbereich verwenden, also ein grösserer Durchmesser. Wir wollen ja die Einfüllöffnung so gross wie möglich halten. Aus diesem Grund könnte man auch eine M14-Mutter samt Schraube verwenden, aber zum einen hatte ich M12 gerade da und zum anderen wird es dann auch wuchtig. In die M12-Mutter passt noch mein kleiner Trichter, freihand einfüllen ist schon ein Kunststück.

Jetzt kann man also die Mutter mit der Knetmasse schön mittig über die Bohrung setzen und sorgfältig anpressen. Epoxy braucht keinen Druck, um haltbar auszuhärten, aber natürlich sollte das flächig verteilt sein. Einfach, wenn alles genehm ist, hinstellen und warten. Wer will, kann noch den aussen sichtbaren Knetrand etwas glätten, ich hab mir das weitgehend gespart, nur etwas mit dem Finger rumgedrückt (wer das hübsch machen möchte, kann ja die ausgehärtete Epoxy-Knete noch mit dem Dremel bearbeiten oder sonst wie in Form bringen). Während das aushärtet kann man sich die passende Schraube nehmen und kürzen. 1,5 bis 2 Windungen müssen nur überbleiben. Wir wollen ja nicht ewig schrauben, um Öl nachfüllen zu können. Dann mit einer Feile das Gewinde säubern, so dass die Schraube gut gängig wird und das war es. Ich habe noch einen passenden O-Ring über die Schraube gestülpt, welcher als Dichtung dient, aber wenn die Lampe nicht wild rumbaumelt muss das wohl nicht zwingend.

Vielleicht liest sich das alles relativ aufwendig, aber das alles hat echt nur eine viertel Stunde gedauert, wenn man das Aushärten und vorher Teile zusammensuchen nicht mitzählt. Das ist wirklich einfach und schnell gemacht und ein normaler Durchschnittsbastler sollte sowieso all die Teile schon daheim irgendwo rumliegen haben 😉 Ausserdem zahlt man auf einem Flohmarkt für eine alte (schlecht behandelte) Feuerhand mittlerweile mindestens genauso viel Geld wie für eine neue Favorit. Wenn man diese Lampe also als Gebrauchsmittel und nicht als Sammlerstück sieht, dann rechnet sich der kleine Aufwand auf jeden Fall. Schon wegen dem unbezahlbaren Gefühl, mal wieder was gepimpt zu haben…

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Noch ne kleine Bastelei

luefter

Das hatte ich ja auch schon lange vor und nun habe ich es „mal eben“ gebastelt: Einen Lüfter für mein Arbeitszimmer. Vom Prinzip her ganz einfach: Ein Loch in die Aussenwand gebohrt, von innen einen Lüfter dagegen, der raus pustet und durch den Unterdruck im Raum kann der Zigarettenqualm nicht in die Wohnung ziehen sondern wird nach draussen geblasen.

Als billige Alternative hatte ich immer das Fenster auf Kipp und oft einen kleinen Deckenventilator laufen. Aber das war eher Zufallslüftung und die Spinnen nahmen das offene Fenster auch gern als Einladung, reinzukommen. Denn das Problem an der Umsetzung für eine „richtige“ Lüftung war bisher: Man müsste erstmal ein ausreichend grosses Loch in die Wand kriegen, da ein Rohr rein, den passenden Lüfter davor u.s.w. Nun dachte ich mir: Pfeif drauf, versuch einfach mal was mit vorhandenen „Bordmitteln“. Ich habe noch aus meinen aktiven Schlosserzeiten in der Garage einen dicken Hilti-Bohrer, 25mm Durchmesser. Mit dem habe ich dann von aussen nach innen ein Loch in die Wand gebohrt, vorher innen Folie an die Wand geklebt, damit der Dreck nicht rumfliegt. Nun schnell von Hornbach ein Leerrohr für Kabel geholt, die haben genau 25mm. Der Meter kostet nur 50 Cent, es gab nur 3m-Stücke und ich brauchte nur 31cm. Naja, nicht teuer und den langen Rest kann ich bestimmt mal wo anders gebrauchen.

Danach habe ich den auf dem Bild abgebildeten PC-Lüfter raus gekramt, ein passendes Montagebrett zurechtgeschnitten und den Lüfter dort drauf gesetzt. Dieser Lüfter ist mit seinen 80mm zwar zu gross für das Rohr, aber das war mir egal, ich wollte das jetzt mal machen. Ich habe den letztendlich etwas versetzt über der Bohrung in der Wand montiert, so dass die Lüfterschaufeln fein am Loch vorbeiwedeln, denn die Nabe (mit dem Motor drin) vom Lüfter ist schon grösser als das Loch 😉
Quasi als Ausgleich für den eigentlich zu kleinen Lüfter für das noch viel kleinere Loch in der Wand habe ich nur ein 15V-Steckernetzteil für den 12V-Lüfter gefunden. Damit pustet der ganz fleissig. Aber auch hörbar.

Wichtig ist mir: Generell geht es und das freut mich! Denn gerade der geringe Durchmesser hat mich immer von der Umsetzung dieser Idee abgehalten. Nun säuselt das alles vor sich hin, wenn man aussen die Hand gegen hält, dann spürt man auch einen Luftzug, innen rede ich mir ein, auch schon eine Verbesserung zu bemerken.

Ich hatte auch erst den Einfall, einfach mehrere, vielleicht drei, von den 25mm-Rohren in die Wand zu setzen aber garantiert hätte ich die Bohrungen nicht exakt gerade durch die Wand gekriegt und dann hätte ich ein doofes Kraterschlamassel in der Wand und noch viel mehr Arbeit damit und aber ich bin doch ein Freund von Quick&DirtyLösungen

Nachtrag:
Heute vormittag habe ich doch noch ein zweites Rohr „installiert“. Ich habe dafür erst von innen nach aussen ein kleines Loch gebohrt, damit ich im Raum auch die Öffnung dort habe, wo ich sie brauche (den Bohrstaub habe ich so gut es geht schon beim bohren mit dem Staubsauger weggesaugt). Wie erwartet ist der Bohrer in der dicken Wand etwas aus der Richtung gelaufen, aber aussen ist das ja nicht so schlimm.

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