Rückblick auf Vorschau

Einen Jahresrückblick brauche ich 2018 wohl nicht machen, das waren zu wenig Beiträge. Aber da ich ja seinerzeit eine Vorschau auf 2017 machte, können wir nun mal schauen, was daraus geworden ist:

was wohl nicht passiert: Es wird in 2017 kein neues Boot gekauft. Mittlerweile hätten wir gern eine seetaugliche Segelyacht für gewisse langfristige Touren, aber erstmal wollen wir mit der Pepino durch Kanäle schippern, und da gibt es in Holland genug von. Auch wenn es möglich ist, hat ein Boot mit stehendem Mast dort (und nicht nur dort) erhebliche Nachteile gegenüber einer recht flachen Motoryacht.

Ha! Genau das Gegenteil trat ein: Die Pepino war 2017 gerade wieder im Wasser, da fand durch mehrere leider unglückliche als auch glückliche Zufälle die Slocum zu uns. Eine hochseetaugliche 32 Fuss-Segelyacht!

Mein Arbeitgeber wird mich nicht wegen guter Führung und gegen dicke Abfindung vorzeitig aus dem Vertrag entlassen wollen, also werde ich auch kommendes Jahr wenig Zeit haben, viel Geld auszugeben.

Zwar nicht 2017 aber in 2018 habe ich dann doch die Telekom verlassen. Im Grunde eine gute Entscheidung, man muss halt nur sehen, wie es weitergeht.

Obwohl ich vor vielen Jahren mal nebulös andeutete, mit 50 Jahren mit dem Rauchen aufzuhören, wird das wohl nicht 2017 geschehen.

Wieder genau das Gegenteil: Eine Woche vor meinem 50. Geburtstag habe ich nach ca. 34 Jahren einfach mit dem Rauchen aufgehört. Was für eine tolle Entscheidung!

Die Hühner werden 2017 wohl nicht überleben (die sind echt alt, dann gibt es neue)

Ob sie noch leben weiss ich nicht. Eines habe ich selbst getötet, die anderen haben wir verschenkt. Wir wollten mehr Zeit fürs Segeln haben. Aber war schon eine gute Zeit mit den Hühnern und die Eier sowieso unschlagbar lecker. Manchmal vermisse ich die Hühner sogar.

im Garten will ich mehr Kartoffeln, Salat und Karotten anbauen

Das hat nicht ganz geklappt. Mache ich aber noch. Vor allem Karotten. Dafür hatten wir dieses Jahr wieder einige Tomaten, Gurken und Paprika.

und ganz allgemein möchte ich versuchen, die Zeit besser zu nutzen und weniger auf irgendwas warten. Wir haben ja nur dieses eine Leben, machen wir was draus.

Das gilt immer noch. Auf dem Totenbett liegen und sich ärgern, dass man dieses und jenes doch eigentlich noch machen wollte aber nie dazu kam? Möchte ich möglichst vermeiden, auch wenn es vielleicht nicht so einfach zu realisieren ist oder gar riskant. Und ich möchte vermeiden, dass Geld dabei Entscheidungen trifft. Davon lässt man sich viel zu sehr beeinflussen.

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Schlagt mich

Ja, haut mir doch eine rein, gleich aus zwei Gründen: Zum einen habe ich den 600. Artikel hier geschrieben, ohne es gemerkt zu haben und zum anderen habe ich für diese „letzten hundert“ über vier Jahre gebraucht. Der 500er kam im Oktober 2014! Die anderen Hunderterpacks brauchten jeweils nicht mal ein Jahr.

OK. Wer Lerigau.de tapfer verfolgt, der hat die grossen Lücken, wo nichts passierte, auf jeden Fall bemerkt. Dann durfte der treue Leser aber auch dabei sein, als es durchaus flott wieder weiter ging! Vom 11.02.2017 bis Mai 2018 war eine echt lange Pause. Wenn ich die Seiten mit den Artikeln so durchschaue, kann ich mich an einige Artikel gar nicht mehr erinnern, bei anderen hingegen wundere ich mich, dass das schon so lange her ist.

Aber seit, sagen wir mal, dem tapferen Radio ist hier doch regelmässig wieder was los. Und so lange ich es schaffe, Dinge, die mir durch den Kopf gehen, niederzuschreiben, kann das auch gerne so bleiben. Und natürlich freue ich mich, wenn das hier auch jemand liest. Und vielleicht nicht nur zufällig mal aus Versehen ergoogelt sondern so richtig „gebookmarkt“ oder wie das heisst. Ich hätte ja gern mehr Feedback von Lesern, aber was soll man da tun. Mehr polarisieren? Mehr Fragen stellen? Mehr ans Menschliche gehen? Sowas wie „Habt ihr bei Bild drei auch geweint?“ Ja, nee, weiss nicht. Facebook werde ich deswegen auf jeden Fall nicht nutzen, das hier Geschriebene gilt noch immer. Wir schaffen das auch so und ich habe mittlerweile auch andere, äh, Orte, wo ich schreibe und es gibt sogar etwas Geld dafür. Wollen wir doch mal sehen, ob ich so ausreichend gut schreiben kann, dass ich einen Teil meines notwendigen Lebensunterhaltes damit bestreiten kann?

Doch das gehört schon gar nicht mehr in diesen Beitrag. Hier ging es doch nur um das von mir verpasste Jubiläum, und damit bin ich nun fertig 🙂

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Tag-Wolke

lerigau-wolke

Vielleicht ist es ja Besuchern, die nicht zufällig sondern freiwillig häufiger hier vorbeischauen (Danke!) schon aufgefallen: Ich habe mal die Tag-Wolke aktiviert. Dort drin werden häufig von mir verwendete „Schlüsselwörter“ angezeigt, so dass jemand, den ein bestimmtes Thema vielleicht etwas mehr interessiert, schneller an vergleichbare Artikel kommt.

Ich finde die Idee eigentlich ganz nett, weil man so fast auf einen Blick sehen kann, um was es denn so geht. Der kleine Haken für mich: Ich muss möglichst alle Beiträge auch mit diesen Schlüsselwörtern versehen, damit sie in der Wolke auftauchen. Das hatte ich bisher nicht gemacht und bei mittlerweile über 500 Artikeln ist das doch eine Menge Arbeit. Aber nun habe ich schon so viel, dass sich das auch langsam lohnt. Das wird aber noch erweitert von mir, so nach und nach.

So wünsche ich euch erstmal viel Spass bei der neuen Möglichkeit, Lerigau.de zu entdecken. Vielleicht findet ihr ja was, das euch bisher nicht über den Weg gelaufen ist!

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Spam as Spam can

Neulich habe ich mal in meinem Anti-Spam-Plugin vorübergehend die Funktion deaktiviert, sämtlichen Spam zu löschen sondern nur zu markieren und in einen bestimmten Ordner zu packen. Und obwohl ich ungefähr wusste, wie viel an Spam-Kommentaren hier einlaufen kann, war ich doch baff, als ich nicht mal einen Tag später mal guckte. Ich hab mal Quicktime beim Durchscrollen aufzeichnen lassen:

Spammer sind sooo Scheisse und noch schlimmer ist eigentlich, dass das offenbar irgendwo funktioniert, sonst würden die das ja wohl nicht machen.

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Was schreibe ich denn nun

Ich hab nix zu bloggen. Es ist schon eine Woche her, dass der letzte Artikel erschien und seit dem hab ich auch genug erlebt und eigentlich hatte ich auch einige Ideen und Anregungen, aber: Die huschen so durch meinen Kopf und sind wieder weg, wenn ich die nicht gleich notiere.
Eigentlich wollte ich noch ein Bild der Woche machen, von One-Size-Handschuhen. Meine Frau hatte mir auf mein Bitten aus der Stadt ein paar dünne Strickhandschuhe mitgebracht, und die gibt es eben nur in einer Einheitsgrösse. Ich habe aber gar keine Einheitshände sondern eher so Handwerker-Pranken (klar, bin ja Schlosser). Und als ich die frischen, neuen Handschuh so neben meine Hand legte, da war ich richtig gerührt, wie naiv die Hersteller wohl sein müssten. Aber denkste: Nach einmal tragen dehnten sich diese winzigen Strickfingerchen und passten durchaus angenehm. Das sind natürlich keine arktischen Winterhandschuhe, aber um den gröbsten eisigen Wind beim Radfahren oder Spazierengehen vom Körper abzuhalten sind die durchaus geeignet und trotzdem kann man die ohne dicke Ausbeulungen in die Jackentasche stopfen. Da mochte ich dann auf einmal kein Foto mehr von machen.

Ich könnte auch noch vom Familienintern abgestimmten „Fleifrei“-Montag erzählen. Wir wollen mal versuchen, zumindest einmal in der Woche einen Tag kein Fleisch zu essen. Da wird dann abends irgendwas Vegetarisches gekocht und das meiste schmeckt sogar richtig gut (200ml Sahne mit 100ml Olivenöl und eine ganze Tube Tomatenmark verrühren, etwas Pfeffer und Salz und ein paar Knoblauchzehen, durch gekochte Nudeln rühren, mit Tomatenscheiben belegen, Käse drüber, überbacken = irre lecker) . Wir kommen auch alle gut über diesen Tag. Besonders, weil wir verpennten Schnarchnasen am Montagmorgen wie gewohnt unsere Stullen mit Mortadella, Salami und Co schmieren und erst irgend wann im Laufe des Tages beim Mampfen merken, dass das doch gar nicht so sein sollte. Oder es fällt uns am Abend ein, wenn einer fragt „Was essen wir denn heute?“. Heute gabs Fisch und nach einer sehr kurzen, unmotivierten Diskussion waren sich wohl alle einig, dass Fisch kein Fleisch sei (und insgeheim viel besser als gar kein Fleisch). Besonders meine Frau, die keinen Fisch essen kann und bei ihren Geflügelsticks so tun musste, als wenn so ein Fleifrei-Tag mit Fisch doch schon total OK sei…

Und alles andere, was ich so erlebte, das ist schon zu lange vorbei, als das ich das noch bloggenswert finden könnte. Achso, bemerkenswert fand ich meine Buchverkäufe: Hardblog will fast noch keiner haben (ich müsste echt mal Werbung machen, weil ich das Buch selbst immer noch gelungen finde), aber das Renntreckerbuch wird nach wie vor gekauft (was ich gar nicht mehr erwartet hätte) und „101 Tipps für den werdenden Prepper“ geht besser als erwartet. Zwar keine Millionenauflage und weit entfernt von einem Bestseller, aber für mich schon eine Freude, zumal die Einnahmen die Ausgaben insgesamt über alle Bücher etwas mehr als ausgleichen und ich damit auf jeden Fall eine bessere schwarze Null habe als unsere Bundesregierung (wenn ich mir selbst die Stunden der Arbeit zur Bucherstellung mit Nix berechne). Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht: Ihr könnt Allen eine Freude machen 😉

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Unveröffentlichte, die dritte

Und wieder habe ich in meinen Entwürfen ein paar angefangene aber nicht beendete Artikel gefunden. Ein paar hab ich gleich gelöscht, das war nix verwertbares, aber zumindest bei diesen dreien dürft ihr noch mal reinschnuppern:

Und keiner redet von the Catch
Nun haben die „Fantastischen Vier“ also ihr 25-jähriges Jubiläum und wollen das gemeinsam mit uns und dem passenden Hit „25 Years“ feiern. Und ich als einer, der mit der Musik der 80er Jahre aufgewachsen ist und noch immer hört, erkennt doch sofort ein anderes Lied: Eben 25 Years von „the Catch“. Kennt das jeder und man muss nicht extra erwähnen, dass der eingängige Refrain von den Fanta4 hier entliehen wurde? Zumindest konnte ich im Radio nie einen Hinweis darauf hören, wenn der Titel gespielt wird. Aber das Jubiläum wird durchaus erwähnt.

Ich wollte noch schauen, ob nicht doch jemand den alten Song in diesem Zusammenhang erwähnt, aber irgend wie kam ich darüber hinweg und dann vergass ich irgendwie, das alles zu Ende zu schreiben.

Weisst du, wo Troja liegt?
Tja, wo liegt denn dieses bekannte Troja eigentlich? Diese Frage hatte ich heute meinen Söhnen gestellt, da ich gerade ein Buch lese (Hans Zitt, „Ein Mann, ein Boot“) und dort wurde eben u.a. Troja erwähnt. Wenn ihr es nicht wisst: Versucht mal, das rauszufinden ohne zu googlen! Denn die Suche nach Antworten im Netz ist ebenso schnell und eiZeit

Das hatte ich eigentlich schon weitergeschrieben. Da sass ich seinerzeit an meinem Macbook. Und beim Schreiben muss ich irgendwie mit dem Handballen über das Touchpad geschlüpft sein. Auf jeden Fall waren plötzlich etliche Zeilen markiert und mit dem nächsten Tipper entfernt bzw. überschrieben und dann überkam mich spontane Unlust, weiter zu schreiben.


Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist die Vermehrung. Und damit meine ich nicht bumsen, rumficken oder eben Sex haben sondern den biologisch dahinter verankerten Zweck, Nachwuchs zu zeugen, gross zu ziehen und eigenständig in die Welt zu entlassen. Jede Art strebt an, sich selbst zu erhalten. Schon Lebewesen ohne grösseres Bewusstsein wie Blumen machen sich für Insekten, Vögel oder nur den Wind attraktiv, damit ihre Samen hinaus in die Welt kommen. Dort sind diese zwar recht auf sich selbst gestellt, aber das macht die schiere Menge wieder wett. Ein Löwen- oder auch Antilopenweibchen bekommt keine x-tausend Nachkommen auf einmal, dafür wird der „Wurf“, vielleicht eines oder zwei, um so entschiedener gegen jedwede potentielle Bedrohung von Aussen beschützt. Viele Tierarten stellen als junge Eltern ihre eigene Nahrungsaufnahme ein, um nur immer beim Nachwuchs sein zu können. Auch ist es so, dass viele Tierarten diverse Möglichkeiten entwickelt haben, sich gegen andere zu wehren.

Nicht so der Mensch. Der Homo Sapiens hat nur seinen Kopf, bzw. seinen Verstand, um sich wehren zu können. Dafür hat die Natur es so gegeben, dass Menschen zum einen recht oft Nachwuchs zur Welt bringen können und zum anderen, dass sie „es“ jederzeit machen können. In der Pflanzenwelt gibt es Blütezeiten, in der Tierwelt gibt es Paarungszeiten. In diesen Phasen geben sich die Männchen besondere Mühe, den Weibchen zu gefallen, denn diese wollen natürlich nur die besten Voraussetzungen für guten Nachwuchs. Das stärkere Männchen setzt sich in der Regel durch, zur Not wird das Weibchen ohne direktes Einverständnis „genommen“, die Natur hat die Duldungsstarre erfunden.

Nicht so der moderne Mensch. Eigentlich müsste jede Frau das Ziel haben, den möglichst intelligentesten Mann als Partner auszuwählen.

Hier hörte ich auf zu schreiben, weil ich zu viele Ideen hatte, die ich dazu niederschreiben könnte und erstmal sortieren musste. Vor über drei Jahren, so alt ist der Entwurf 😉 Vermutlich wäre das Stoff für ein ganzes Buch. Wer weiss…

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Magazine Basic reloaded

Zweieinhalb Jahre oder 300 Artikel ist es schon her, dass ich ein neues Design für dieses Blog auswählte. Damals entschied ich mich für Magazine Basic und im Grossen und Ganzen war ich da bisher mit zufrieden. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie z.B., dass man bei den Suchergebnissen nicht die weiteren Seiten aufrufen konnte (das geht nun) und was mir am meisten fehlte: Hat man einen Artikel aufgerufen, dann konnte man am unteren Rand nicht wie bei vielen anderen WP-Themes üblich zum nächsten oder letzten Artikel weiterklicken.

Da ich ja ein paar manuelle Anpassungen am Theme vorgenommen hatte, scheute ich vor den angebotenen Updates zurück. Nun dachte ich mir, wenn alles schief geht, dann kann ich mich ja mal wieder nach einem anderen Theme umsehen und habe einfach mal das Update durchgeführt. Fakt ist: Im Grunde sieht alles aus wie vorher, nur etwas anders. Natürlich musste ich die Widgets wieder anpassen, die habe ich erstmal genau so wieder eingerichtet. Und die Menüleiste am oberen Rand mit meinen einzelnen Kategorien musste ich wieder herstellen (nutzt die überhaupt jemand?). Was mich sehr erfreute: Die von mir oben erwähnte vermisste Funktion war nun da, man kann von einem Artikel zum nächsten wechseln. Gut.

lerigau-alt

Was mich aber sehr stört: Die alte Version hat immer schön Miniaturen von in den Artikeln vorhandenen Bildern mit angezeigt (siehe Bild), nun in der neuen nicht mehr. Und ich finde keine Option, um das wieder einzuschalten. Da ich aber finde, dass das die Seite etwas auflockert und belebter wirken lässt, möchte ich da nicht drauf verzichten. Finde ich also keine Möglichkeit, das wieder hinzubekommen, dann werde ich mich wohl nach einem anderen Theme umschauen müssen. Gibt ja genug…

Übrigens, gleich ein Tipp:

readmoreMöchte man das vorhandene „Read more“ durch einen anderen Text (bei mir nun „Weiterlesen“) ersetzen, dann muss man im Dashboard nur unter „Design“ den Editor wählen, dort die „function.php“ und darin einfach nach „read“ suchen. Man findet dann schnell diese Stelle (ggf. aufs Bild klicken, damit man es lesen kann):

read_more

Und kann dort seinen Wunschtext eintragen, speichern, fertig. Nach dieser Art und Weise kann man sicher auch andere Stellen eindeutschen (z.B. „comments“ gegen „Kommentare“ tauschen).

Noch ein Nachtrag:
Es gelingt, dass in den Beitragsvorschauen ein Bild angezeigt wird, wenn man für den jeweiligen Artikel ein Beitragsbild festlegt. Das ist zwar etwas umständlich, aber es geht. Die Alternative wäre nur, die Beiträge immer vollständig anzuzeigen, nicht nur einen Auszug. Aber das ist nicht so schön. Dann werde ich in Zukunft darauf achten, ggf. ein Beitragsbild auszuwählen, bis ich was besseres finde. Der Nachteil ist: Bei anderen Themes kann das jeweilige Beitragsbild eventuell ungünstig angezeigt werden. Wir werden sehen.

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Ich bin eine Antwort bei gutefrage.net!

Naja, ich bin ein Link in einer Antwort. Naa gut, einer der Artikel meines Blogs ist in einer Antwort bei gutefrage.net verlinkt. Aber als hilfreichste Antwort!
Immerhin: Bei Milliarden von Internetseiten und zig tausend Fragen bin ich ein *wesentlicher* Teil davon. Also mein Blog. Da bin ich schon ein wenig Stolz. Auch wenn es nur um diese blöde Web.de-Geschichte geht.

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wahre unwiderlegbare Aussage

Ich bin durchaus ein Kind des Internets. Ich war schon online, als noch mein nächster Einwahlknoten nur per Ferngespräch erreichbar war (wer kennt denn sowas noch?). Ich betreibe einige Internetseiten, bin in einigen Foren aktiv und passiv unterwegs, gebe Kommentare in Blogs und Beiträgen ab, mein Computer ist immmmmer an und online, ich mache Sachen im Internet, die Leute, die vor alles, was sie wollen “www” schreiben, gar nicht kennen und nie begreifen werden, ich schreibe mehr eMails als SMS, ich brauche mein iPhone kaum zum telefonieren, aber ich habe es nie verstanden, obwohl ich wie verrückt Informationen, Gründe und Erklärungen suche:

Warum zum Teufel brauche ich einen Facebook-Account?

Facebook und ähnliche Communities braucht kein Mensch und verbrennen mehr Zeit und Energie als Pornos zu produzieren (und/oder zu gucken). Dort tummeln sich doch fast nur Menschen, die nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Sex gieren und im Real Life dazu vermutlich nicht in der Lage sind. Und Klugscheisser, denen sonst keiner zuhört weils einfach keinen interessiert (jaaa, das ist vielleicht überspitzt, aber ich will auch mal polarisieren). Dennoch: Verschenkte Energie.

„Ich hab gut reden, ich war da ja noch nie“, werden sicher nun einige einwenden. Genau, und ich muss da auch nicht hin. Ich will auch gar nicht über Statusänderungen anderer Leute per Mail informiert werden und ich will dort auch nicht hinterlassen, dass ich gerade einen neuen Blogeintrag verfasst habe und mir dann Leute dort statt hier mitteilen: „Gefällt mir“. Dafür ist hier die Kommentarfunktion freigeschaltet und hier gehört es hin.

Warum muss man die gesamte Kommunikation von überall abziehen und auf FB und Co. zusammenziehen? Ich höre schon: „Ja, genau, das ist das tolle, alle Infos gebündelt, ist doch prima!“ Nee, Leute, das ist Mist. Es gibt sowieso schon zuviel Information, und das noch alles auf einen Haufen werfen?

Man geisselt sich selbst, und das nur zum Selbstzweck.

Vom offenbar durchaus rentablen Zweck für die Betreiber der Plattformen will ich gar nicht erst anfangen und schon gar nicht vom Missbrauch etlicher nur scheinbar persönlicher Daten. Darüber wird sich an genug Stellen im Netz ausführlich ausgelassen.

(Nachtrag: Es gibt auch eine Gegendarstellung)

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alex ist ein pen*s

der liebe Alex, der WP-Fanboy, der hat meinen Server zerstört.

Und das schreibe ich aus voller Überzeugung.

Also kann das Fazit nur lauten: Lest nie mehr faulthiel.de!!!!!1

Nun kommt er noch her und maul dumm watt rum und fühlt sich schlau dabei.

Und ich bin noch lange nicht fertig!

🙂

Nachtrag:
Wer bisher alles gelesen hat, der weiss, dass ich das natürlich nicht ernst meinte. Dem Alex sein Blog ist schon was feines, aber dass es nicht auf dem vServer laufen wollte, das wurmte mich schon. Doch, ihr wisst ja: Alles wird gut!

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