Fast was erfunden

Ich habe schon wieder mal fast was erfunden. So wie vor vielen Jahren der Bratwursttoaster. Das war immerhin eine ernsthafte Idee, im Gegensatz zum Hagel, der ja offensichtlich reiner Jux ist. Die Laubpresse kam auch kaum über die eigentliche Idee raus, obwohl ich das jedes Jahr spätestens im Herbst immer noch eine echt tolle Idee finde. Und irgendwo auf meinen Seiten finden sich bestimmt weitere Erfindungen.

Bei meiner neuen „Erfindung“ bin ich mir ganz sicher, dass es sowas schon gibt:

Na, was kann das sein? Ja, klar: Die Wäscheklammer aus Holz ist es nicht. Die Schnur auch nicht. Nein, aber das beides in der richtigen Verwendung ist für mich eine sehr gute Lösung: Wer kennt das nicht? Man hat Handtücher, bei uns oft Geschirrhandtücher, und irgendwann fehlt einfach diese kleine Schlaufe zum Aufhängen des Tuches. Also stülpt man das immer irgendwie mit einer dicken Ecke über den Haken, nachdem man alle vier Seiten zwei mal auf der Suche der Schlaufe abgetastet hat, und oft genug fällt das Handtuch dann mindestens einmal runter. Die kleinen Gästehandtücher zeigen bei uns das gleiche Phänomen.

Und deswegen habe ich, aus der Not heraus, eben schnell die Klammerschlaufe erfunden und es dauerte circa eine Minute, bis der neue Aufhänger technisch umgesetzt war:

die Klammerschlaufe in Verwendung

Wäscheklammern nutzen wir seit eh und je für alles mögliche. Nudel-Tüten oder Kekspackungen zumachen und dergleichen. Diese Klammern hängen bei uns in der Ecke der Küche am Kabel für die Kaffeemaschine griffbereit. Paketschnur haben wir gleich an zwei Orten. Also schnell zusammengebastelt. Wenn ich mich recht erinnere, gibt/ gab es so Plastikclipsies, welche die fehlende Öse ersetzen sollen. Ich suchte aber nicht im Netz danach. Meine Idee ist viel cooler, ich muss nix bestellen, habs sofort zur Hand und irgendwie Öko-mäßig sieht es auch aus.

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Bratwursttoaster die zweite

Heute morgen wies mich meine Frau auf einen Artikel in der Nordwestzeitung hin (auch online verfügbar):

NWZ-Artikel vom 09.08.2013
NWZ-Artikel vom 09.08.2013

Na toll! Ich schrieb ja schon mal darüber, und allein das ist mittlerweile über drei Jahre her. Die Idee an sich und meine ersten Versuche sind schon viel älter. Die Domain Bratwursttoaster.de gehört noch immer mir, nur habe ich die mittlerweile auf eine andere HP-Instanz umgezogen, es ist auch kein sinnvoller Inhalt drauf. Was hätte das schön werden können, wenn man damals an der Sache dran geblieben wäre, mal ein Muster gebaut usw. Nach all den Jahre wäre man auf jeden Fall ein ganzes Stück weiter mit Bratwurst toasten…

Vielleicht sollte ich die Domain zum Verkauf anbieten? Dann hätte ich jedenfalls ein kleines bisschen von dieser tollen Idee. So ist das eben, wenn man mehr Kreativität als Geschäftssinn hat, was solls 🙁

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Blasen statt Saugen

Nun ist wieder die Jahreszeit, wo es draussen kalt und grau wird. Und laubig. Wer ein eigenes Grundstück hat oder eine Terasse oder nur einen „ungünstig“ gelegenen Balkon, der kann ein Lied vom Laub singen: Schier endlose Massen in vielen goldbraunen Farbtönen. Macht man sich einmal die Mühe, alles weg zu sammeln muss man nur zwei Tage warten, bis wieder die gleichen Ecken mit den gleichen Haufen gefüllt sind.

Zum Glück habe ich seit einigen Jahren einen Laubsauger. Das ist irre praktisch: Wie mit einem Staubsauger geht man über das liegende Laub und alles wird fein geschreddert in einem Beutel aufgefangen. Der Haken ist nur: Bei grossen Flächen ist das sehr mühsam. Aber man kann meinen Sauger auch zum Blasgerät umbauen. Den Beutel abbauen, an den Stutzen das dünnere Rohr anschrauben und das dickere Saugrohr kann ab. So kann man über die Flächen streichen und das Laub vor sich her scheuchen. Besonders günstig ist das auf Grasflächen, wo man sonst harken oder mit dem Aufsitzmäher drüber müsste. Das geht wesentlich einfacher und leichter, weil man auch den grossen Beutel am Gerät nicht mit sich rumschleppen muss und so lange kein Wind herrscht hat man gute Kontrolle darüber, in welche Richtung das Laub soll.

Es bleibt aber ein Problem: Bestenfalls kann man das ganze Laub auf einen Haufen pusten, weg ist das dann noch nicht. Aber nun kann man es wenigstens mehr oder weniger einfach z.B. in Säcke stopfen. Und die Abgabe von Säcken mit Laub ist, zumindest hier in Oldenburg, kostenlos. Wenn ich mal richtig Zeit und Lust habe werde ich mir aus Holz o.ä. einen grossen Trichter bauen, hinter den ich eine Öffnung mache, über die gerade so ein 120L-Müllbeutel passt. Dann kann ich die einfach vollpusten. Müsste klappen, aber dieses Jahr wird das nix mehr…

Laubpresse
…und wo ich gerade dabei bin, seit Jahren geistert eine Idee in meinem Kopf herum und jeden Herbst fällt es mir wieder ein. Und damit mir keiner diese Idee wegschnappt, schreibe ich das hier schon mal auf: Ich möchte eine Laubpresse bauen. Als Endprodukt soll eine Art „Laubpellets“ herauskommen, die man verfeuern kann. Mir ist bewusst, dass Laub keinen besonders hohen Heizwert hat, aber dafür haben wir das in Hülle und Fülle. Vermutlich wird das gepresste Laub auch schnell wieder auseinanderfallen. Hier müsste man mit irgend einem Bindemittel arbeiten. Bei meiner Recherche nach „natürlichen Klebern“ bin ich auf einige interessante Tipps gestossen. Unter anderem soll Mehl mit Wasser einen passablen Kleber abgeben. Und da das Laub vermutlich auch nie ganz trocken ist, könnte man hier das Mehl untermischen und dann pressen. Beim pressen sollte sich das Mehl mit soviel Wasser vermengen, das es klebt. Überschüssiges Wasser wird (hoffentlich) rausgepresst. Danach muss es vermutlich noch einige Zeit trocknen, Dachboden oder Keller etc., wo es halt trocken ist (der Raum, wo die Heizung steht?). Vielleicht kann man das gepresste Endprodukt (ich stelle mir so ungefähr Backsteingrösse vor) auch in altes Zeitungspapier einschlagen, um es zusammen zu halten. Gleichzeitig könnte das Papier dann auch als eine Art „Brandbeschleuniger“ dienen. Wichtig ist nur, dass man bei der Produktion nicht all zu viel Energie reinsteckt (aufwändig pressen, trocknen…), weil man vermutlich auch nicht viel raus holen kann. Aber das ganze Laub könnte einem guten Zweck, nämlich heizen, zugeführt werden.

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Bratwursttoaster?!

Was muss ich gerade erfahren?

Bei einem sehr bekannten Wurstwarenhersteller hier in der Gegend sind gerade zwei junge, aufstrebende Studenten vor Ort und stellen einen Bratwursttoaster vor. Tolle Idee? Ja klar!
Ist ja auch meine gewesen!

Schon vor Jaaaaahren hatten Markus und ich diese Idee und haben das auch fast komplett umgesetzt.
Naja, wir haben die Domain bratwursttoaster.de registriert, theoretische Überlegungen und praktische Experimente angestellt.
Hier der Beweis: Video vom ersten Test (mit Hilfe meines pfiffigen und talentierten Sohnes)

Bei der Denic kann man sich übrigens überzeugen, dass wir die Idee schon vor mindestens fünf Jahren hatten:

Domaindaten

Domain bratwursttoaster.de
Letzte Aktualisierung 12.09.2005
Domaininhaber: Holger Eckert

Gna. Wer will schon reich werden und berühmt und so. Braucht doch keiner. Sonst hätten wir uns die Idee ja irgendwie rechtlich gesichert. Doch wer kennt sich da schon aus? Wer will sich denn mit solch profanem Zeug beschäftigen? Wir, wir sind Freigeister und überlassen den Kommerz anderen (wie es scheint).

(Falls ich noch mal eine Idee haben sollte, die auch beim zweiten mal Nachdenken immer noch nicht Blödsinn ist, dann soll mich eben einer anschubsen)

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