Happy Birthday, Lerigau!

Genau heute vor fünf Jahren, am 19. Januar 2010 habe ich die Domain „Lerigau.de“ registriert. Vermutlich habe ich am gleichen Tag auch WordPress installiert und den ersten Artikel geschrieben. Der älteste Beitrag hier ist vom 15. Februar, aber ich hatte ja auch vor langer Zeit einige alte Artikel gelöscht.

Kommt euch das alles auch noch gar nicht so lange vor? Oder sind fünf Jahre gar keine lange Zeit? Egal, ich freue mich einfach mal darüber und sage:

Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag, Lerigau.de!

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ne Million verpasst!

Wie schon seinerzeit bei der halben Mille hab ich nun auch die ganze Mille verpasst:

mehr als eine Million
mehr als eine Million

Und dabei fiel mir bereits Anfang Dezember auf, dass sich der Counter (der zugegebenermassen wenig Aussagekraft hat) dieser magischen Grenze nähert. Ich dachte schon daran, zum gegebenen Zeitpunkt vielleicht einen kleinen Preis auszuschreiben für den jenigen, der mir einen Screenshot schickt mit der besten Näherung an die Million. Heute gucke ich mehr aus Routine da unten hin und schwubs: Schon drüber! Sowas aber auch…

Aber wie auch immer: Da es sich hier nicht um einen Fake-Counter handelt 😉 kann ich doch schon ein wenig Stolz sein, dass neben Spammern und Suchmaschinen sicher auch einige echte Klicks dabei sind!

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Dinge, die einen zum Jahreswechsel beschäftigen

Nun ist es wieder soweit, dass alle Kalender mit einem Schlag obsolet werden und neue angeschafft werden müssen. Das nächste Jahr fängt von vorne an. Man nennt das dann Jahreswechsel und ist für viele Menschen ein Grund, mal ein kleines Fazit zu ziehen, seine Gedanken zu ordnen und vielleicht neue Ziele zu definieren. Dabei entsteht manchmal in meinem Kopf eine Art Grundrauschen, mehr oder weniger unwichtige Fragen, die mir in den Sinn kommen, schwirren umher und verlangen nach einer Antwort. Sowas zum Beispiel:

Warum beträgt die Anzahl der Atome im Universum 10 hoch 80 und nicht 11 hoch 70 und welche Zahl ist eigentlich grösser? Ist das BDG eine spielbare Eröffnung für einen durchschnittlichen Hobby-Schachspieler und kann er sich darauf verlassen, dass der Gegner mitspielt? Wenn sich zwei Kreise berühren und die Kreise werden grösser, wächst dann auch die Kontaktfläche dieser Kreise? Was ist, wenn der kleine Kreis sich in dem grossen befindet? Und welche Form hat ein Punkt? Warum gibt es noch keinen Funkstrom und wie kann man Energie verbrauchen, wenn doch der Energieerhaltungssatz als Bewiesen gilt? Und warum wird Strom dann immer teurer? Warum isst man Dinge, verdaut diese und die Reste werden wieder ausgeschieden? Und reicht die Restwärme von Ausscheidungen aus, damit die Kanalisation nicht einfriert? Warum schaut der Mensch mit offenen Augen zu, wie die Welt zu Grunde geht und lebt dennoch weiter wie bisher? Reicht Google aus, um alle Fragen der Welt zu beantworten oder ist das Internet doch nicht das vollständige digitale Abbild der Welt?

So ein Kram geht mir im Kopf rum? Eigentlich ist der Jahreswechsel nur ein willkürliches Datum ohne tiefere Bedeutung. Praktischer und realistischer wäre es doch, die Zeit der Wintersonnenwende (um den 21.12.) als Jahreswechsel zu definieren: Die längste Nacht, danach werden die Tage wieder länger (was ja positiv zu bewerten ist), bis das halbe Jahr um ist und die Sommersonnenwende kommt. Aber auch das ist eigentlich egal, denn das Leben geht weiter und schön ist doch, dass man immer wieder einen neuen Tag geniessen kann, egal was der Kalender sagt. Und wenn man nicht so träge wäre, dann könnte man „Carpe diem“ auch wirklich leben.

In diesem Sinne: Wir lesen uns auch die kommenden Tage!

(PS: Genau 365 Wörter erreicht)

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Niemand mag Socken zu Weihnachten

socke_zu_weihnachten

OK, die Werbung ist witzig. Aber: ICH würde mich über Socken zu Weihnachten freuen. Zumindest, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:

  1. Schwarz
  2. Ohne Muster
  3. Ganz ohne jedes kleinste Musterchen
  4. Nicht zu dünn
  5. mindestens im Fünfziger-Pack

Dafür würde ich alle meine vorhandenen Socken wegschmeissen, selbst die noch-ziemlich-neuen. Denn dann müsste man nicht mehr sortieren und gucken und suchen sondern hätte immmmer zwei passende. Selbst, wenn man mal nur drei von vier waschen kann, weil eine Unauffindbar in einem Hosenbein verschwunden ist.

Und ganz ehrlich: Wer (welcher Mann) braucht denn Muster auf den Socken??? Ich kenne wirklich keinen Grund, warum ich verschieden geringelte Tennissocken haben sollte oder welche mit diskret farblich abweichenden Karomustern. Sieht doch eh keiner!

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Ahoi Pils!

Mein jüngster Sohn ist halb 17 Jahre alt und hat den Plan, später viel Geld zu machen bzw. zu haben. Mitunter gebe ich ihm von mir erkannte Marktlücken und Geschäftsideen preis, die ihn seinem Ziel näher bringen könnten.

Heute schlug ich ihm vor, „Instand Bier“ zu erfinden, wie ein Brausepulver, welches man in ein Glas Wasser einrührt und dann hat man ein Bierchen vor sich. Der spontane Arbeitstitel lautet dann auch „Ahoi Pils“, weil sich die Leute hier am ehesten vorstellen können, worum es geht. Man nimmt sich also so ein Tütchen, reisst es auf und streut und rührt es in ein Wasserglas. Als besonderen Kniff könnte man noch ein zweites Tütchen beilegen, welches eine passende Krone obendrauf plaziert. Wichtig: Es muss nachher die Farbe von Bier haben, den (hopfigen) Geschmack, es muss sprudeln, und es muss Alkohol enthalten. So was muss doch zu machen sein??? Die erste Antwort meines Sohnes beim Abendbrot: „Das geht nicht“. Dann sag ich natürlich: „Immer sagen die Leute, das geht nicht, bis einer kommt und das einfach macht“. Na gut, mein erster, vollkommen undurchdachter Vorschlag wegen dem Alkohol war: Einfrieren und raspeln, dann hat man den schon mal in Pulver. Aber meine Familie sass nur stirnfesthaltend am Küchentisch. Die haben einfach keine Phantasie (wenn sie auch, zumindest in diesem Moment, recht hatten). Dann muss man halt den Alkohohl kapseln, irgendwo einbinden. Wenn es fast reiner Alkohol mit nahezu 100% Reinheit ist, dann braucht man da ja auch nicht sooo viel von, am Ende brauchen wir ja ca. 5%. Das wird man chemisch sicher bewerkstelligen können. Ich war im Geiste schon bei der Produktspezifischen Lösungsfindung, wobei ich die Idee an sich noch gar nicht an die Zielgruppe durchvermarktet hatte. Aber zum Schutze meines Sohnes muss man erwähnen, dass er kein Bier trinkt, gar keinen Alkohol. Der einzige Haken: Dadurch erkennt er nicht die unglaublichen Chancen für ein solches Produkt; Wer würde so was nicht alles haben wollen! Nicht nur Camper, Fussballfans und sonstige Spontankurzreisende mit lieber leichtem Gepäck, ganze Völker von Ländern, in denen Alkoholhaltige Getränke hoch besteuert werden, sähen eine Chance für das Glück!

Bierpulver an sich gibt es übrigens schon, aber das ist mit ohne Alkohol und irgend wie nicht das gleiche. Und vermutlich ist es nicht sinnvoll, das dann wirklich „Ahoi Pils“ zu nennen, aber mit etwas Brainstorming kommt man sicher auf weitere passende Namen wie Saufbrause oder Beutelbier…

Und aber ausserdem will ich das ja gar nicht zur Marktreife bringen, mein Sohn soll das doch machen. Und dann gerne so viel Geld damit verdienen, dass seine Eltern nicht mehr arbeiten müssen. Aber immer wenn ich das erwähne, dann gucken meine Söhne völlig Verständnislos. Dann muss ich denen wieder vorrechnen, was deren Leben mich alles gekostet hat und selbst dann sehen sie nicht ein, mich (irgendwann mal) finanziell zu unterstützen. Doch dann ziehe ich immer meinen besten Joker: Sollte ich mal Enkelkinder haben, dann werden die nach Strich und Faden verwöhnt, bis deren Eltern (also meine Kinder und deren Frauen) Augenverdrehend stöhnen. Und da bin ich kreativ, vom in Zucker getunkten Schnuller über Fernsehen bis in die Puppen und Pizza und Gummibären als Hauptmahlzeiten so wie nervig lautes Spielzeug als Geschenke.

Meine Jungs sollten also langsam mal anfangen, meine Geschäftsideen ernst zu nehmen, es geht um unser aller Zukunft 😉

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500: The rise of a Blog

500

Gerade noch rechtzeitig: Das hier ist der genau 500. Artikel in diesem Blog! Naja, ziemlich genau. Ich hatte ja schon vor langer Zeit ca. neun alte, nicht relevante Artikel gelöscht und vor kurzem meinen kleinen Gedankeneinwurf bezüglich der Flüchtlingsheime und deren Sicherheitsdienste wieder entfernt. Doch absolut amtlich ist das hier der fünfhundertste aktive und öffentliche Beitrag. Nicht ganz so pünktlich, wie vorher gesagt, aber es gab ja auch eine kleine Auszeit.

Ist das nun ein Grund zum Feiern? Lerigau.de ist sicher kein „grosses“ Blog, ich mache ja auch so gut wie nirgends Werbung dafür und das Blog selbst ist auch weitestgehend Werbefrei. Zumindest keine blinkenden Banner, PopUps und sonstigen Nervkram. Aber ich vermute, für die meisten unbedarften Netznutzer sind genau diese blinkenden Sachen ein Indiz für eine „vernünftige und informative“ Webseite, weil man das eben überall sieht und dann muss das wohl so. Eine Seite so ganz ohne Blinke-Kram ist doch langweilig. Und wenn mal einer was gugelt und es wird meine Seite gefunden, dann werden die ersten Zeilen überflogen und weil da sonst nix Buntes ist, dann ist der Rest wohl auch nix. Aber ich will zum einen nicht alle über einen Kamm scheren und zum anderen habe ich auch eher eine fast zu pingelig gewählte Zielgruppe. Wenn ihr das hier lest, dann habt ihr also schon mal was richtig gemacht 😉
Des Weiteren habe ich ja auch keinen wirklichen Themenschwerpunkt, eher nutze ich das Blog im ursprünglichen Sinne (Blog =Weblog = so eine Art Online-Tagebuch). Und da kommt thematisch und informativ schon was zusammen. Es ist halt keine weitere iPhone-, Datenschutz oder TechnikSeite, kein „alternatives Wohnen„, kein „ich-löse-Alltagsprobleme„-Sammelsurium, keine Buchempfehlungs-Seite und schon gar keine auf Sozialkompetenz bauende Webpräsenz. Eigentlich ist Lerigau.de viel besser, denn es ist alles in einem! Und ab und zu gehe ich sogar auf tagesaktuelle Nachrichten ein. Hätte ich mehr Zeit, dann würde ich noch mehr drüber schreiben und ihr bräuchtet keine andere Webseite mehr, hier wäre euer Webzuhause!

Und, wie geht es weiter? Für die nächsten Wochen sollte gesorgt sein: Ich habe gerade ganz viele Ideen, die ich hier noch unbedingt niederschreiben will. Hoffen wir alle, das hält noch an und ich vergesse die nicht. Das ist nämlich mein grösstes Problem: Den richtigen Satz, der mir gerade im Kopf rumschwirrt, auch zeitnah in den Rechner bzw. ins Blog zu bekommen. Aber das ist ja meine Sorge, nicht eure. Tut mir einfach den Gefallen, hier immer wieder mal vorbeizuschauen und gerne auch ein Kommentar zu hinterlassen. Das muss nicht immer lieb und nett sein, aber jedes Feedback zeigt mir, dass meine Beiträge auch gelesen werden und das werde ich dann toll finden. Und so ein ganz klein wenig Bestätigung für sein Tun braucht ja wohl jeder im Leben, richtig? Sonst könnte ich auch all meine Ergüsse ganz einfach auf Zettel notieren und die dann irgendwann entsorgen.
Aber wir wollen ja kein Trübsal blasen, immerhin ist das hier ein Jubiläums-Artikel, und dem Anlass entsprechend wieder mit genau 500 Wörtern 😉

Was war denn sonst noch heute? Hm, nix besonderes.

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Meine Weihnachtsansprache

Liebe Blogger- und Netzgemeinde,
was mir dieses Jahr am Heiligen Abend auffällt: Schon jetzt geht mir die ganze „X-mas-Musik“ im Radio gehörig aufn Sack. Immer und immer wieder die gleichen Titel, und wenn mal eine „unsere Hörer dürfen sich was wünschen“-Stunde kommt, dann wird es auch nicht einfallsreicher, im Gegenteil. Es ist ja durchaus schön, hin und wieder einem weihnachtlichen Titel zu lauschen, aber das Fest wird ja auch nicht schöner, wenn man sich in jede Zimmerecke nen Weihnachtsbaum hinstellt… von den ganzen Tannennadeln mal abgesehen, die man im folgenden Jahr noch überall findet. Deswegen steht unser Baum dieses Jahr auch draussen, genau vor dem Wohnzimmerfenster. Aussenlichterkette dran und indirekt von einem Strahler beschienen, damit man die Kugeln etc. auch sieht. So hat Oma neben an auch noch was davon und wenn die besinnlichen Zeit vorbei sind kann ich ihn einfach zum Schulhof schluren.

Aber da ja Weihnachten ist will ich mal nicht so schimpfen und schaue mir später allerfeinst mit meiner Familie „Ist das Leben nicht schön?“ an. Jaaa, der kommt morgen im Fernsehen, aber Dank des digitalen Zeitalters schlummert der schon seit längerem auf meiner Platte. Ich mag es, unabhängig vom TV-Programm zu sein. Aber das hat ja schon alles gar nichts mehr mit Weihnachten zu tun und die meisten sind wahrscheinlich einfach nur froh, ein paar Tage frei zu haben. Auch schön!

In diesem Sinne: ho ho ho!

Nachtrag:
Doof finde ich auch diese pseudopersönlichen Gruss-Mails und -SMS, die immer so aussehen sollen, als wären die nur für mich, aber offensichtlich so allgemein gehalten sind, dass sie von jedem an jeden sein könnten. Da könnte man gleich jeden einfach nur anpingen (was übrigens wirklich mal cool wäre 😉 ).

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