BlödsinnformuliererInnen

Es geht um die relativ moderne Spinnerei, dass Menschen in Interviews (meist Politiker) immer versuchen, Männer und Frauen Geschlechtsspezifisch korrekt anzusprechen, liebe Leserinnen und Leser (das ist das erste und das letzte mal, dass ich das verwende!). Dabei entstehen zwangsweise recht sperrige Sätze, deren Sinn nicht verständlicher wird. „Gendern“ nennt man das neudeutsch. Folgende Aussage ist nicht von mir, aber endlich hat einer mal klar geschrieben, was Fakt ist. Ich fand den Text in irgendeinem Forum (war es bei Heise?).

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Na, wie war dein Urlaub?

Morgen gehe ich nach meinen drei Wochen Sommerurlaub wieder zur Arbeit. Und wie schon gewohnt werde ich erstmal zig hundert eMails überfliegen, löschen und Kollegen Fragen stellen zu Dingen, die schon Wochen her sind, weil ich sie (natürlich) erst jetzt erfahre. Und genau so sicher wird es nicht lange dauern, bis ein Kollege kommt und fragt „Na, wie war dein Urlaub?“. Ich mag solche Fragen nicht. Das soll wohl Small-Talk sein, aber was soll man darauf antworten? Wird erwartet, dass daraus eine längere Unterhaltung resultiert, dass ich ausführlich die letzten drei Wochen als mündlichen Bericht wiedergebe? Oder ist das nur eine von den hingeschmissenen Floskeln, wo man dann so was sagt wie „Ja, war toll, aber könnte länger sein, haha, jaja, aber muss ja“ und dergleichen Inhaltslosen Kram mehr? Wobei ich schon weiss, dass der ein oder andere Kollege bei solch einer Frage nur auf eine Aussage meinerseits wartet, wo er einhaken kann und mir gleich ins Wort fällt mit Worten wie „… ah ja, das hatte ich auch, aber der Hammer, du glaubst das nicht, du wirst lachen, rate mal, was mir passiert ist“ und dann kann ich mir irgendeine kacklangweilige Story anhören, die vermutlich zum grossen Teil auf falsch und übertrieben dargestellten Fakten beruht.

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Meine Weihnachtsansprache

Liebe Blogger- und Netzgemeinde,
was mir dieses Jahr am Heiligen Abend auffällt: Schon jetzt geht mir die ganze „X-mas-Musik“ im Radio gehörig aufn Sack. Immer und immer wieder die gleichen Titel, und wenn mal eine „unsere Hörer dürfen sich was wünschen“-Stunde kommt, dann wird es auch nicht einfallsreicher, im Gegenteil. Es ist ja durchaus schön, hin und wieder einem weihnachtlichen Titel zu lauschen, aber das Fest wird ja auch nicht schöner, wenn man sich in jede Zimmerecke nen Weihnachtsbaum hinstellt… von den ganzen Tannennadeln mal abgesehen, die man im folgenden Jahr noch überall findet. Deswegen steht unser Baum dieses Jahr auch draussen, genau vor dem Wohnzimmerfenster. Aussenlichterkette dran und indirekt von einem Strahler beschienen, damit man die Kugeln etc. auch sieht. So hat Oma neben an auch noch was davon und wenn die besinnlichen Zeit vorbei sind kann ich ihn einfach zum Schulhof schluren.

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