Schach-WM 2018

Ehrlich gesagt gehe ich nicht davon aus, dass jeder, der hier im Blog mit liest, auch die aktuelle Schach-Weltmeisterschaft verfolgt. Ich tue das aber und langjährige Lerigau-Fans werden auch wissen, das ich durchaus selbst spiele (leider viel zu selten) und auch schon über Schach gebloggt habe.

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Sport, Spiel oder Wissenschaft?

Nachdem die Dart-Weltmeisterschaft 2017 beendet ist, kommen hier und da Diskussionen auf, ob Dart denn nun ein Sport sei oder nicht. Ganz sicher ist das eine Frage der Definition von „Sport“, aber wer mal mehr oder weniger ernsthaft ein paar Runden Darts (Steel- oder Softdart ist erstmal zweitrangig) geworfen hat, der wird mir zustimmen, dass es sich um mehr als nur ein Spiel handelt. Und wenn man dann betrachtet, mit welcher Ausdauer und Disziplin von den Profis die guten Würfe, also immer wieder Triple und die notwendigen Doppelfelder, geworfen werden, dann ist das sogar auf jeden Fall ein Sport.

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Sonderzug zum Schachgebot

Ich schrieb ja schon etwas über Schach. Nun möchte ich auf die drei besonderen Züge eingehen, die vielleicht nicht jedem bekannt sind.

En passant
Am allerwenigsten ist vermutlich „en passant“ bekannt. Dieses ist ein spezieller Bauernzug und wird nur auf der fünften Linie (von Weiss aus gesehen) wirksam. Er wurde eingeführt, als es dem Bauern auch ermöglicht wurde, in seinem jeweils ersten Zug zwei Felder vor zu gehen. Ein schwarzer Bauer kann also von seiner Grundlinie (die siebte) gleich auf die fünfte Linie springen. Ein weisser Bauer, der schon bis dahin vorgerückt ist hätte so keine Chance mehr, diesen schwarzen Bauern zu schlagen, weil sie dann nebeneinander statt schräg voreinander stehen. „En passant“ heisst im vorbeigehen. In solch einer Situation dürfte der weisse Bauer also so schlagen, als wenn der schwarze Bauer nur ein Feld vorgegangen wäre. Schwer zu erklären, aber wenn man es einmal nachspielt dann versteht man es schnell. Geht natürlich auch anders rum, bei der vierten Linie: Schwarz schlägt Weiss.

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von Bauern und Brettern

 

Die meisten Lektüren mit Titeln wie „Schachgrossmeister in 30 Tagen“ etc. fangen damit an, lang und breit zu erklären, was denn nun ein Schachbrett sei, was da für Figuren rumhampeln und warum wir überhaupt Schach spielen. Seitenweise Dinge, die die meisten mühsam überblättern müssen. Da man aber grundlegende Sachen doch erwähnen sollte, versuche ich mal, das möglichst knapp und dennoch klar zu erläutern:

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