mein Haus im Internet

Heute sah ich im TV bei „neues“ (einer tollen Sendung auf 3Sat, die leider jetzt nach fast 20 Jahren eingestellt wird) einen Bericht darüber, dass Microsoft mit ihrer Suchmaschine Bing nun dabei sind, die Strassenzüge in Deutschland abzufotografieren. Das kennen wir doch? Na klar, Googles Streetview. Und heute wie „damals“ kommt die Diskussion um Privatsphäre auf; darum, dass mit den Bildern der Häuser ja das Anlegen eines umfassenden Profils einzelner User möglich wäre. Und (ein unglaubliches Argument) dass werbende Firmen einem ja je nach Wohngegend nicht die besten oder eben nur die teuersten Dinge anbieten aber eben nicht alles. Davon abgesehen, wie erstaunlich ich es finde, dass die Firmen heutzutage offenbar mehr Geld in die Marketingabteilung pumpen als in die Produktentwicklung, um durch das Produkt selbst die glücklichen Käufer zu finden (ja, ein Thema für sich, Obsoleszenz und Bedürfnisse und Konsumverhalten und Selbstdarstellung undundund) kann ich diese Empörung nicht nachvollziehen. Als Beispiel wurde angegeben, dass die Leute ja in Facebook, StudiVZ, Stayfriends, Xing und wie sie alle heissen vertreten sind. Und dort findet man natürlich auch Informationen über eben diese Leute. Klar, dafür soll es ja wohl da sein (warum auch immer man das machen muss). Die Sorge ist nun wortwörtlich:

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Facebook – eine Gegendarstellung

Hier eine Gegendarstellung zu meiner wahren unwiderlegbaren Aussage. Diese Gegendarstellung schrub ich selbstverständlich nicht selber (ich schwör!). Ist sicherlich auch etwas sehr provokant, aber das haben Gegendarstellungen ja oft an sich:

Sehr geehrter Holger,

sie sehen die grösseren Zusammenhänge hier nicht. Natürlich wird Facebook benötigt, selbstverständlich brauchen wir Twitter! Das ist mitnichten Zeitverschwendung oder wie Sie schreiben „verschenkte Energie“, ganz im Gegenteil, es handelt sich bei diesen Communitys um eines der erfolgreichsten Konzepte der neuen „e-volution“

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wahre unwiderlegbare Aussage

Ich bin durchaus ein Kind des Internets. Ich war schon online, als noch mein nächster Einwahlknoten nur per Ferngespräch erreichbar war (wer kennt denn sowas noch?). Ich betreibe einige Internetseiten, bin in einigen Foren aktiv und passiv unterwegs, gebe Kommentare in Blogs und Beiträgen ab, mein Computer ist immmmmer an und online, ich mache Sachen im Internet, die Leute, die vor alles, was sie wollen “www” schreiben, gar nicht kennen und nie begreifen werden, ich schreibe mehr eMails als SMS, ich brauche mein iPhone kaum zum telefonieren, aber ich habe es nie verstanden, obwohl ich wie verrückt Informationen, Gründe und Erklärungen suche:

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Bratwursttoaster?!

Was muss ich gerade erfahren?

Bei einem sehr bekannten Wurstwarenhersteller hier in der Gegend sind gerade zwei junge, aufstrebende Studenten vor Ort und stellen einen Bratwursttoaster vor. Tolle Idee? Ja klar!
Ist ja auch meine gewesen!

Schon vor Jaaaaahren hatten Markus und ich diese Idee und haben das auch fast komplett umgesetzt.
Naja, wir haben die Domain bratwursttoaster.de registriert, theoretische Überlegungen und praktische Experimente angestellt.
Hier der Beweis: Video vom ersten Test (mit Hilfe meines pfiffigen und talentierten Sohnes)

Bei der Denic kann man sich übrigens überzeugen, dass wir die Idee schon vor mindestens fünf Jahren hatten:

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