LvS 2011 erfolgreich beendet!

Erfolgreich im Sinne von „hat Spass gemacht“, denn gewonnen haben nicht wir Stadt-Jogies, sondern wieder die Land-Eier. Auf der entsprechenden Internetseite steht mehr dazu. Dort versuche ich, so neutral wie möglich zu schreiben, denn die Website dient ja beiden Seiten gleichermassen. Hier, in meinem Blog, darf ich schon etwas persönlicher und subjektiver sein 😀

Im Grunde gibt es aber nichts zu meckern. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man ein Spiel verliert, aber das vergeht wieder. Toll war, dass alle voll motiviert mit gemacht haben und jeder offenbar alles gegeben hat. Auch wenn es nicht zum Sieg reichte. Und mit etwas Schönrechnerei ist auch der Endstand von 9:5 gar nicht so schlimm: Hätten wir zwei Spiele mehr gewonnen, dann wäre es ein sauberes 7:7-Unentschieden geworden und teilweise haben wir auch nur knapp verloren 😉

Mein schmerzender Ellenbogen war auch ein kleines Handicap. Den hatte ich mir irgendwie gezehrt oder überlastet, als ich zwei Tage zuvor meinen Wohnwagen „mal eben“ allein den Bordstein hoch auf den Hof geschoben habe. Aber es war zu ertragen und die Spiele hat es sicher auch nicht grossartig beeinflusst. Ich habe auch nur meine zwei Spiele gegen Markus gemacht und das Pokerspiel. Bei den Zwei-gegen-Zwei-Spielen haben sich meine Leute verausgabt, gut gemacht, Jungs! Auf dem Bild oben sieht man den grünen Verband am Arm. Da erklärt Mike uns gerade deren Teamspiel: Völkerball. Das war witzig und wir haben es dann gleich drei mal gespielt. Als alle Spiele vorbei waren hatten wir ordentlich Hunger und ruckzuck haben alle gemeinsam die „Spielwiese“ wieder aufgeräumt. Nur mein Wohnwagen und mein Anhänger sind noch voller Krempel, das räume ich die nächsten Tage aus.

Und für das nächste Jahr werde ich versuchen, Spiele auszuwählen wo technische Fehler weitestgehend vermeidbar sind. War schon doof, das der olle 486er IBM, den unser Mark zusammenbauen musste, ins Konfigurationsmenü ging und nicht wie geplant (und vorher mehrfach getestet) von der Festplatte startete. Norbert von den Land-Eiern hat seinen baugleichen EDV-Oldtimer so lose zusammengesteckt, dass das eigentlich dort hätte passieren müssen. Ich hatte fest erwartet, dass ein fehlendes Diskettenlaufwerk den pingeligen PS/2-Rechner stören wird (vorher beim testen zuhause hat er das wegen jedem Pups gemacht und es war viel Einstellerei von mir nötig, damit er nicht in das auf einem ROM untergebrachte Menü geht und einfach bootet). Das war sehr schade.

Die anderen verlorenen Spiele von uns waren zum einen einfach Pech und zum anderen überraschende Leistungen der Land-Jungs. Beim Jahrmarkt-Spiel hat Stephan beim Dosenwerfen leider nicht ein einziges Mal getroffen und für jede Dose, die noch steht, gab es 10 Strafsekunden. Drei Dosen hätten zum Sieg gereicht. Und beim „Papierflieger-auf-Zeit-bauen-und-in-ein-Zielnetz-werfen“ war Mike trotz Wind dermassen schnell und treffsicher, dass Hotte keine Chance hatte. Damit hatten wir nicht gerechnet.

Und da keiner von uns Städtern im Umgang mit Nutz- und Baufahrzeugen geübt ist, war es natürlich wenig überraschend, dass wir so was wie Baggergolf oder Boxpaletten-stapeln mit einem Teleskoplader (Manitu) nicht schneller hinbekommen als die Jungs vom Land, die das teilweise beruflich machen bzw. damit steten Kontakt haben. Da hilft es auch nix, dass ich zu meinen Schlosserzeiten durchaus auch Gabelstapler gefahren bin oder Stephan zu seiner Bundeswehrzeit dort alle Führerscheine inkl. Kran gemacht hat.
Ist halt Stadt gegen Land. Was wir brauchen, sind Spiele, wo wir einen ähnlichen Vorteil hätten aber die einen klaren Stadtbezug haben. Aber machen wir uns nichts vor: So „vom Land“ sind die Leute heute auch nicht mehr, die können auch rückwärts einparken oder einen Videorecorder programmieren 😀 Wenn hier jemand eine gute Idee für uns hat: Gern her damit!

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