Energiebilanz im Körper

Jeder kennt es, jeder liebt und hasst es zu gleich: Leckeres Essen ist toll, aber was danach am Körper verbleibt, das ist doof. Es ist so einfach, viel zu essen aber so schwer, wieder abzunehmen.

Dabei ist die Lösung, das Geheimnis, im Grunde so einfach: Was reingesteckt wird muss auch wieder verbrannt werden. Wenn man aber täglich z.B. 101% von dem, was der eigene Körper benötigt, reinstopft, dann hat man einen Überschuss, der sich mit der Zeit in Hüftgold verwandelt. Wobei 1% mehr wirklich nicht viel sind, möchte man meinen. Das geht dann eben so schleichend, wie viele das kennen. Und die Informationen, die unsere Gene bezüglich der Nahrungsaufnahme gespeichert haben, passen leider nicht mehr in unsere moderne Welt: Der Körper speichert für schlechte Zeiten, für lange Hungerperioden, für schlecht versorgte Zeiten (wie den Winter). Aber wir haben keine Mangelversorgung. Wann immer uns beliebt können wir essen, was wir wollen. Und unser Körper lagert den Überschuss fleissig als Fett ab: wer weiss, was kommt.

Also müssen wir nur dafür sorgen, dass unser Körper regelmässig mehr Energie benötigt. Das geht ganz einfach durch Muskelmasse. Denn: Ein aufgebauter Muskel benötigt für den alltäglichen „Betrieb“ mehr Energie als ein durchschnittlicher Muskel. Es muss ja nicht gleich Bodybuildingartiger Aufbau sein, es reicht in kleinen Schritten. Und mit etwas Gewöhnung und Disziplin geht das sogar ohne besondere Sporteinlagen: Körperspannung.

Spannt eure Muskeln in den Armen, Beinen, am Po, am Bauch immer wieder mal an, ruhig mit Wiederholungen (5-10x, ihr wisst schon). Morgens beim Zähneputzen und Haare fönen, während ihr auf der Couch liegt oder gar während der Büroarbeit auf dem Schreibtischstuhl. Wenn ihr lernt, euren Bauch einzuziehen (nach oben „reinatmen“), werden damit auch die Bauchmuskeln trainiert. Damit kann man schon nach wenigen Wochen einen Erfolg in der eigenen „Linie“ feststellen. Genau wie bei den Armen: Auch wenn euer Fön keine 5 Kilo wiegt kann man trotzdem den Bizep etc. anspannen, wenn man ihn festhält. Die Muskeln verrichten Arbeit und Arbeit benötigt Energie. Energie = Fett. Derlei Situationen gibt es genug im Alltag und wenn man das etwas verinnerlicht, dann findet man immer wieder „beiläufige Gelegenheiten“. Man muss z.B. eine Kiste Wasser nicht immer am langen Arm tragen sondern kann versuchen, diese vor die Brust zu halten… wichtig dabei: Immer aufrecht gehen, schont euren Rücken!

Natürlich ist das nichts, was man so drei bis sechs Wochen durchzieht und dann Erfolge sehen will: Nein, es muss zum Alltag werden und irgendwann, wenn man fast gar nicht mehr daran denkt, dann merkt man vielleicht, das es sich gelohnt hat. Man darf nur keinesfalls den Fehler machen und meinen, man könnte sofort „gegenan“ essen. Wenn man nach obigem Beispiel geht, dann versorgt man den eigenen Körper bei gleicher Nahrungsaufnahme (bewusste Ernährung!) mit der gleichen Energie. Dieser braucht aber etwas mehr und die Bilanz steht 99 zu 100%. Gebt eurem Körper eine Chance und er wird es euch danken 😉

2 Gedanken zu „Energiebilanz im Körper“

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