Ein letztes mal

Ich habe bezüglich des Klimas und allem drum rum hier schon einiges geschrieben (und schon viel mehr verkniffen):

Das hier soll nun der letzte Artikel zu diesem Thema in diesem Blog sein (auch wenn ich mir vermutlich den ein oder anderen Seitenhieb nicht werde verkneifen können). Und eigentlich brauche ich dazu gar nicht viel schreiben, hört euch einfach diesen Podcast vom Deutschlandfunk an: Klick. Oder lest euch das Essay durch…. ich empfehle das Anhören. Im Grunde ist das Essay nur eine Anreihung von Fakten. Vieles davon war mir auch schon bekannt, aber das alles mal so „kompakt“ und ausgearbeitet zu hören, das kann einen geradezu deprimieren. Ich habe es auch nicht in einem Stück gehört, musste zum Nachdenken Pause machen und an die Decke gucken. Doch ich will da gar nicht vorgreifen, hört es euch in Ruhe an; sehr gut gemacht.

Genauso überraschend waren für mich die Green Deal-Vorschläge von unserer frischen EU-Uschi. Das sind mal reele und einschneidende und vielleicht sogar teilweise wirksame Forderungen! Und was machen die ersten EU-Länder (stark Kohlenutzende wie z.B. Polen)? Fordern geringer gesetzte Ziele!?! Da haben wir es schon! Es geht doch nicht darum, irgendwelche willkürlichen Ziele so zu stecken, dass jeder sie erreichen kann, wenn es am Ende nix und niemandem nützt, Mann, Leute, die Erde ist kein Gesellschaftsspiel! Vielleicht hat die Uschi auch deswegen so hochgesteckt, weil sie ahnte, dass es wieder in einem runtergehandeltem Kompromiss endet? Politik traue ich ihr ja zu… aber leider ist das Thema viel zu ernst, als das irgendwer sich hier erlauben könnte, zu zocken. Und das ist zusammenfassend auch der Grund, warum ich glaube, dass die ganzen Ideen, Maßnahmen und Ausstiege eh keinen Sinn mehr machen: Es ist zu spät, weil der Mensch zu bequem ist und war! (und nicht nur meine Generation…)

Was ich nun an mir selber feststellen musste: Mich beschäftigt das Thema viel mehr, als ich mir selbst eingestanden hätte. Vielleicht hilft die hier schriftlich fixierte Feststellung der Sinnlosigkeit mir, meinen Geist zu befreien. Vielleicht schaffe ich den Sprung. Ich habe genug andere Sachen, mit wesentlich greifbareren Zielen!, mit den ich mich beschäftigen könnte oder auch müsste.

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