Ansichtskarten

Wenn ich mal Urlaub mache, dann schicke ich noch immer gern eine Postkarte, oder besser „Ansichtskarte“. Und ich freue mich auch, wenn mir jemand eine schickt.

So bekamen wir heute eine Karte von meiner Mutter. Diese macht gerade eine Schiffsreise auf Kanälen bei Paris. Ich werde euch jetzt nicht den ganzen Text zitieren, aber diesen Ausschnitt:

Die Hitze macht alles anstrengend, trotzdem ist es gut auf dem umseitigen Schiff

Wir drehten die Postkarte um und sahen: Eine schöne, solide steinerne Brücke in Bordeaux. Hö? Ist Mama etwas tüdelig geworden? Wo ist denn das Schiff? Hinter der Brücke war keins und sonst auch nix zu finden… seltsam.
So drehten wir die Karte mehrmals hin und her, versuchten gar, die fast gut leserliche Schrift umzudeuten, damit der Text vielleicht mehr Sinn mit dem Motiv ergibt. Und auf einmal… Schwupp! Hatten wir zwei Postkarten in der Hand! Die beiden klebten so perfekt aufeinander, dass man das erst nicht erkannte. Die andere Karte war natürlich an jemand völlig anderen und auch nicht von meiner Mutter, das war alles reiner Zufall 🙂

Okay, dass ist nun keine Story, die irgendwann verfilmt wird, aber wir waren schon erstaunt darüber. Und ein Glück: Mama ist noch geistig fit, nun konnten wir das Schiff bewundern!
Wir lasen die andere Karte auch nicht sondern warfen sie in den nächsten Briefkasten in der Hoffnung, dass das noch korrekt zugestellt wird.

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