Impfen – ein Erfahrungsbericht

Um 11:30 Uhr hatte ich meinen Termin. Weil ich mit dem Rad fuhr, bin ich sehr zeitig los und war schon um 11:04 Uhr da. Um 12:01 Uhr war ich wieder draußen.

Man betritt das Impfzentrum in Oldenburg und als erstes muss man sich die Hände desinfizieren. Als zweites bekommt man eine neue Maske, welche man auch aufsetzen muss. Die eigene darf man behalten. Dann setzt man sich auf den nächsten freien Platz in der Stuhlreihe – Wenn der Platz vor einem frei wird, ist man als nächstes dran. Zwischen den Reihen ist noch eine Person und misst die Körpertemperatur (an der Stirn), sagt einem auch, wann man dran ist, zu welchem der fünf Schalter man sich begeben kann. Dort legt man seinen Ausweis vor, die Terminbestätigung und die „Impfberechtigungsbescheinigung“ (Attest vom Arzt etc.). Bei mir war es das Schreiben von der KK bzw. von unserer Gesundheitsministerin. Hier wird geprüft, ob man wirklich Impfberechtigt ist. Dann bekommt man noch, wenn man sie nicht selbst vorbereitet hat, drei Formulare, die auszufüllen und zu unterschreiben sind: Anamnese, Einwilligungserklärung, Beipackzettel zum Impfstoff.

Ohne Papier gehts nicht

Dann geht es zum Wartebereich. Dort muss man die (von mir kurz vorher ausgefüllten) Formulare vorlegen und seinen Impfpass. Ich hatte keinen (bzw. meinen von der Bundeswehr, ca. von 1988, nicht gefunden). Deswegen bekam ich noch einen DIN A5-Zettel, wo meine Impfungen eingetragen werden (rechts im Bild). Auf die Papiere kommt ein Stempel mit einer Wartenummer. 275 bei mir. Nun hinsetzen im Wartebereich. Es dauerte nur wenige Minuten, bis meine Nummer dran war. Ich wurde zu einer Kabine geführt. Dort war ein Tisch, Stühle und eine Liege. Meine Papiere wurden ausgebreitet. Wieder etwas warten. Eine Ärztin kam, um Fragen zu klären und Hinweise zu geben. Sie sagte was von leichten Beschwerden, die ich nach der Impfung haben könnte und hat mir auf dem Beipackzettel noch die „wichtigen“ Stellen mit dem Kuli markiert (leider durfte ich diesen Zettel aber nicht behalten). Arzt weg, wieder etwas warten. Nun kam der Mann mit der Spritze (Biontech). Sehr professionell, wirklich! Und der Pieks: Ehrlich – ich habe NICHTS davon gemerkt. Hätte er nicht gesagt, dass er jetzt ansetzt, sticht, drückt; ich hätte es gar nicht mitgekriegt. Dann ging er wieder, ich musste noch mal warten. Dann kam eine weitere Person, schob meine Papiere zusammen und erklärte mir den Rest bzgl. abmelden etc. Dann durfte ich die Kabine verlassen und Richtung Ausgang gehen. Man soll nach der Impfung noch 15 Minuten warten. Vermutlich wegen Schwindel, Übelkeit usw. Dann darf man zur Abmeldung. Dort werden einem die oben genannten Formulare abgenommen. Mein DIN A5-Zettel und meine Terminbestätigung muss ich zum zweiten Termin (überall in der Halle stehen Hinweise, wann der ist) wieder mitbringen. Dann durfte ich das Gebäude verlassen.

Fazit: Es lief alles Reibungslos und trotz viel Warten recht zügig. Insgesamt hatte ich mit neun verschiedenen Personen direkt zu tun. Aber: Es waren wirklich alle entspannt, hilfsbereit und sehr nett!

4. Sg1-f3

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