Kaoma – mein Kommentar

Joel stellte die Montagsfrage, ich antwortete knapp (und als einziger) und ich schaute mir das Lambada-Video von Kaoma an. Mehrmals.

Natürlich erinnere ich mich an das Lied. Ich weiss nicht, wie „die“ das immer so hinkriegen, aber: Es ist sooo eingängig und mitreissend. Die wahre Kunst der (Pop)Musik. Das Video dazu ist im Grunde natürlich nicht notwendig und ich kann nicht mal beurteilen, ob es mit dem Text des Liedes überhaupt was zu tun hat, denn ich verstehe kein Wort. Natürlich könnte ich „googlen“, aber dann wird mir maximal erklärt, was ich nicht verstehe. Schlauer werde ich da durch nicht.
Und wie bei vielen Sommerhits könnte ich im Nachhinein gar nicht sagen, wann Lambada an der Reihe war. Aber zum Glück stehts ja im Video: 1989. Ich hätte es „eher eher“ eingeordnet. Ich hau es auch noch mal hier rein:

Das Video ist toll: Junge Menschen, die Spaß haben und sich mit Respekt, aber auch mit Zuneigung begegnen. „Offen“ nennt man das. Doch wo sind denn die heute so wichtigen (räusper) „Sexisten“-Abmahner? Hauptakteure des Videos sind zwei Kinder, die zwischen schamlosen Erwachsenen einfach nur imitieren statt zu erröten. Die Lehre lautet: Lange Haare und Arsch wackeln bringen den Erfolg! Stop!
Stop. Das ist natürlich nicht meine Meinung. Aber warum hat es die Gesellschaft geschafft, dass man solche Gedanken hat? Kann man sich nicht einfach freuen, wenn andere sich freuen? Sommer, Sonne, Strand? Und nicht jedes Arschwackeln deutet auf ein sexistischen Hinweis, manchmal ist es nur: Rhythmus. Greife ich vor? Es regt sich ja keiner auf?

Okay, aber ich bin trotzdem keiner, der „bei sowas“ einfach mit tanzt… aber wenn es „gut“ ist, werde ich gern anerkennend nicken!

Das alles ist übrigens gar nicht das, was ich ursprünglich gedacht hatte und schreiben wollte… ich sollte mehr just in time arbeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.