nochn App-Artikel

Ich hatte ja schon mal über die iPhoneApp von WordPress einen kleinen Testartikel geschrieben. Nun schreibe ich aus einem besonderen Grund einen weiteren über diesen Weg: Ich habe mir eine Mini-Bluetooth-Tastatur gekauft (Nachtrag: diese hier, „GeneralKeys Mini-Bluetooth-Tastatur“ und ja, ich habe die refurbished-Variante für gerade mal 14,95€ erworben) und teste die gerade. Denn oft genug fällt mir unterwegs was Blogbares ein, natürlich wenn gerade kein Rechner zum schreiben in der Nähe ist. Und mit der Bildschirmtastatur kann ich persönlich nicht besonders gut bzw. schnell tippen. Ich war bei der Wahl des richtigen Produktes etwas am hadern, denn die diversen Kritierien, die ich gerne hätte, widersprechen sich: Natürlich sollte die Tastatur möglichst klein sein, damit man sie auch immer mitnehmen kann aber andererseits bin ich Zehnfingerschreiber und hier ist auf jeden Fall eine Mindestgrösse notwendig, ebenso das bekannte QWERTZ-Layout. Ausserdem habe ich Wurstfinger oder doch zumindest dicke Fingerkuppen. Und zu guterletzt wollte ich das auch nicht um jeden Preis haben, es sollte günstig sein. Gefunden habe ich dann eine bei Pearl, die ungefähr die gleichen Abmasse hat wie ein iPhone. 115mm breit, das ist mal klein! Aber alle anderen waren dann gleich viel zu gross (24cm und mehr). Und alles, was ihr bis jetzt gelesen habt wurde nun darauf geschrieben. Erstes Fazit: Es geht. Und es geht nicht schlecht. Mit etwas Konzentration kann ich ein Achtfingerschreibsystem anwenden, nur die beiden kleinen Finger kriege ich nicht unter. Auf jeden Fall viel schneller als das OnScreenkeyboard, besonders Ziffern und Sondertasten sind viel schneller erreichbar.
Erstes Manko: Die Rückseite ist viel zu rutschig, hier habe ich mir was einfallen lassen müssen. Ich werde dazu noch ein Bild Artikel nachliefern. Und die gummierten Tasten haben einen grösseren Druckpunkt als man zunächst annehmen will; Gewöhnungssache.
Lustig: Im Handbuch wird beschrieben, welche (aufwendigen) Schritte man machen muss, um das Keyboard mit Samsung-, Nokia-, Anroid-Geräten etc. zu connecten. Das iPhone wird dort gar nicht erwähnt und hier ist das Verbinden auch wirklich einfach: Wenn man die Pairing-Taste gedrückt hat dann gibt das iPhone einen Code vor, welchen man eingibt und fertig. Jedesmal, wenn nun eine Tasteneingabe möglich ist kann man sie verwenden, die Screentastatur wird (erfreulicherweise) nicht eingeblendet. Kann man aber auf Tastendruck haben.
Wie schon erwähnt sind alle nötigen Tasten vohanden, einige erreicht man über eine blaue Shift– oder eine rote Fn-Taste. Es gibt auch vier rote Cursortasten, mit denen man z.B. hier im Text navigieren kann und eine Tab-Taste, welche ich im Safari-Browser des iPhones noch genauer testen werde (Nachtrag: geht nicht). Und dann ist da noch eine grüne Alt-Taste für |{}≠€µ. Dazu sehe ich noch einige Tasten, die wohl am iPhone keine besondere Funktion haben (ESC, Menu, PrtSC usw). Aber die Playtaste spielt sofort den nächsten Titel aus der iPod-Funktion. Aha. Lauter und leiser geht auch… damit hätte man also auch eine grundsätzliche Audio-Fernbedienung, cool!
Wie man vielleicht aus dem doch längeren Text erkennen kann, geht das Schreiben recht flüssig. Definitiv kein Fehlkauf, wenn das auch sicher nicht jedermanns Sache ist. Es lohnt sich wahrscheinlich nur, wenn man fast von überall längere Texte schreiben muss oder will. Ausser bloggen kann das ja auch eine Mail oder sonstiger Text in nem Editor sein. Eventuell auch für Leute, die über eine SSH-Konsole gehen müssen, schon wegen der Sonderzeichen und dem mehr Platz auf dem Bildschirm.

Nachtrag: Wieder ein Grund weniger für ein Macbook Air 🙁 (oder auch 😀 )

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