Dem Horror entkommen

Ein so aufmerksamer wie treuer Leser meines Blogs hat mich bzgl. meiner Horror-Erfahrung zwei Dinge gefragt:

  1. Die Tastatur auf dem Bild ist doch nicht von meinem Mac zuhause?
  2. Hat der Mac nicht Time Machine, um gelöschte Sachen wiederherzustellen?

Und die Antwort lautet zweimal: Richtig!
Da bin ich selbst gar nicht drauf gekommen, weil ja IMAP bedeutet, dass alle Mail-Clients zeitnah mit dem Server abgeglichen werden. Löscht man „hier“ eine Mail, ist sie auch „da“ bald verschwunden. Was soll man da machen? Doch nun kommt eben Apple ins Spiel: Auch bei einem Imap-Postfach speichert OSX (oder Mac OS) die Mails lokal. Wenn ich mich recht erinnere, um für die Spotlight-Suche Fundstellen anbieten zu können. Ob die Sicherung per Time Machine nun ein netter Nebeneffekt oder gewünschtes Verhalten ist, spielt dann ja eigentlich keine Rolle mehr. Natürlich muss man Time Machine eingerichtet und am Laufen haben, aber das sollte ja wohl klar sein. Sinnvollerweise verwendet man dafür eine eigene, externe Festplatte und die darf ruhig sehr gross sein. Habe ich schon seit Jahren so im Einsatz und wenn ich mir alle paar Jaaahre mal einen neuen Mac gönne, dann schiebe ich meinen Benutzerprofil einfach aus der Time Machine auf den neuen Rechner. Super Sache!

Ich konnte also Mail öffnen, in den gewünschten Ordner wechseln (in meinem Fall Inbox, also Posteingang und oben am Bildschirmrand in der Menüleiste Time Machine starten. Dann rappelte es kurz und die vielen Fenster „aus der Zeit“ öffneten sich vor mir.

Beim Durchsuchen erkannte ich, dass mir kaum wichtige Mails fehlten (die meisten Mails bei mir sind doch nur simple Erinnerungen, weil ich sonst so viel vergesse) und ich konnte nun laut eingeblendetem Text eine Mail auswählen und unten auf „Wiederherstellen“ klicken. Das war ja einfach 🙂

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