Verschwörungspraxis

Ich bin ja absolut kein Freund von Verschwörungstheorien, das meiste ist schon bei oberflächlicher Betrachtung Quatsch. Aber eine Sache, da bin ich mir ziemlich sicher: Journalisten wenden einen bestimmten, uralten „Presse-Trick“ an, um sich vor Klagen, Beschwerden oder ähnliches zu schützen.

Heute erschien in der NWZ ein Artikel über den OYC, in welchem ich namentlich erwähnt wurde: Daniel Eckert! Eindeutig und unverwechselbar bin ich gemeint, obwohl ich gar nicht Daniel heisse, nicht mal mit zweitem oder drittem Vornamen. Nun könnte man ja annehmen, dass sei einfach nur ein blöder Vertipper oder eine Verwechselung, aber ich habe klare Beweise, dass das kein Versehen sondern Masche ist! Denn nicht nur mein Name sondern auch der von anderen Bekannten wurde so oder ähnlich geändert:
Vor vielen Jahren bauten wir in Edewecht einen riesigen, begehbaren Weihnachtsbaum (hier sind Bilder). Das war so beeindruckend, dass RTL Nord kam, um einen Bericht zu erstellen. Das alles wurde dann auch sehr aufwendig gefilmt und notiert. Als dann der (halbminütige) Bericht im Fernsehen kam, hiess mein guter Freund Markus auf einmal mit Nachnamen „Paschulke“. Ich könnte es ja verstehen, wenn das alles überhastet und live rausgehauen würde, aber Stundenlange Dreharbeiten mit aller Zeit der Welt geben überhaupt keinen Anlass für schludrige Eile.
Genau so mein Freund Hannes aus Jeddeloh, mit dem ich seinerzeit Rasenmäherrennen gefahren bin. Das Rennen dort wird ja im Zusammenhang mit dem Schützenfest veranstaltet und die Zeitung interviewte ihn als „Lokalmatador“. Und prompt erschien der Artikel samt Foto am nächsten Tag mit dem Bilduntertitel „Hauke Heuer auf seinem flotten Renner“.

Da braucht mir doch keiner erzählen, dass seien alles Flüchtigkeitsfehler! Wenn ich in meinem Job so elementare Fehler machen würde, ich würde meinen Meisterbrief zurück geben. Nein, da muss ein handfester Grund hinter stehen. ist nur die Frage, wie man dahinter kommt. Googlen braucht man ja gar nicht erst danach, es ist ja eh alles falsch geschrieben…

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2 Gedanken zu „Verschwörungspraxis“

  1. Das ist natürlich wirklich auffällig merkwürdig. Aber die ganze Theorie wird erst dann rund wenn du einen Grund dafür an den Haaren herbeiziehst. Ansonsten ist es keine Verschwörungstheorie, sondern nur blanke Beobachtung. Beinahe Wissenschaft … ibah

  2. Deswegen lautet der Titel des Beitrages ja auch nicht „Verschwörungstheorie“ 🙂
    Oder ist das ein Fall für Herrn G. aus H. bei D.???

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