Teufels-Zeug

Bier ist lecker. Aber ein leckerer Schnaps mit Cola ist auch oft trinkenswert. Ich bin der klassische „Charlie-Trinker“: Cola mit Weinbrand. Bei der Wahl des Weinbrandes bin ich aber relativ wählerisch, auf qualitativ niedrigem Niveau: Springer geht immer, Chantre geht gar nicht. Meine Lieblingswahl: Goldbrand von Lidl. Fruchtig, mild, schmackhaft. Aber Achtung: NICHT den Goldbrand, den man bei Netto erwerben kann: Der schmeckt wie ein Schlag an den Hals!
Meine Liebste trinkt lieber „Havanna mit Cola“. Damit ist der normale, helle  nicht sooo alte Havanna gemeint. Meins ist das nicht so, irgendwie passt mir diese nachwirkende Aroma-Note nicht. Aus dem gleichen Grund ist Captain Morgan auch nicht in meiner engsten Wahl.
Und aber da gibt es ja noch den dunklen, den braunen Havanna: Und das ist wahres Teufelszeug, das einem zum Saufen verführt! Man sitzt z.B. am Rechner und recherchiert, liest und schreibt so Dinge und nebenbei, weils lecker ist und ein schönes Gefühl bringt, süppelt man ein Gläschen davon. Schön dünn mit Cola gemischt. Nicht so dick, soll ja schmecken und nicht nur Ballern (dann kann man auch KolaKorn trinken). Aber der braune Havanna mit Cola ist soooo lecker, dass man gar nicht dahinter kommt, wie man ein Glas nach dem anderen leert. Beim Goldbrand ist das anders: Irgendwann kommt das Signal: Gut jetzt! Den düster verlockenden Havanna stell ich extra außer Reichweite, damit mir bewusst wird, wenn ich nachschenken will. Und schneller als man will kommt der Moment, wo ich sage: Ups, nu ist aber erstmal genug. (Moment, Teewasser kocht*). Dann nehme ich mir ein Bier, um den Durst zu löschen und der magische Kreis ist durchbrochen. Bis zum nächsten mal. Falls ich nicht vorher nach Lidl komme 😉

Ich mag Mediziner

Ich will gar nicht so genau ins Detail gehen, aber: Gelegentlich gebe ich Kurse, und nach den entsprechenden Prüfungen treffen die Kursteilnehmer und ich uns noch mal abends auf ein Bierchen, für Feedback, Freude und allgemeinen Austausch. Beruflich sind die Teilnehmer bunt gemischt, vom Aalverkäufer bis zum Zwangsvollstrecker ist alles dabei. Und es waren auch schon zwei Mediziner dabei. Überraschend für mich sagte der eine gestern wie der andere beim letzten mal zum Abschluss des schönen Abends: „Ich habe es so gelernt, dass man seinen Lehrer immer bezahlen soll“ und beglich meinen Deckel, wo die drei Striche meiner Biere drauf waren.

Happy Birthday, Lerigau!

Genau heute vor fünf Jahren, am 19. Januar 2010 habe ich die Domain „Lerigau.de“ registriert. Vermutlich habe ich am gleichen Tag auch WordPress installiert und den ersten Artikel geschrieben. Der älteste Beitrag hier ist vom 15. Februar, aber ich hatte ja auch vor langer Zeit einige alte Artikel gelöscht.